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Darscheid


Dieser Artikel behandelt die Ortsgemeinde Darscheid im Landkreis Vulkaneifel; zu weiteren Bedeutungen siehe Darscheid (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: VulkaneifelVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 490 m ü. NHN
Fläche: 5,8 km²
Einwohner: 833 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 06592
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 014
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Webpräsenz: www.darscheid.de
Ortsbürgermeister: Manfred Thönnes
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Darscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an. Darscheid ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Der Ort liegt in der Vulkaneifel.

Zu Darscheid gehört auch der Wohnplatz Thommen.[3]

Geschichte

Darscheid wurde 1354 erstmals urkundlich erwähnt.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Darscheid landesherrlich zum Kurfürstentum Trier und stand unter der Verwaltung und der Gerichtsbarkeit des Amtes Daun. Darscheid war Sitz einer Zenterei, zu der auch Hörscheid gehörte.

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer im ersten Koalitionskrieg von französischen Revolutionstruppen besetzt. Von 1798 bis 1814 gehörte Darscheid zum Kanton Daun im Saardepartement.

Auf dem Wiener Kongress (1815) kam die Region an das Königreich Preußen, Darscheid wurde 1816 dem neu errichteten Kreis Daun im Regierungsbezirk Trier zugeordnet und von der Bürgermeisterei Daun verwaltet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde Darscheid innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Darscheid, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 200
1835 245
1871 225
1905 272
1939 425
1950 496
Jahr Einwohner
1961 501
1970 524
1987 700
1997 725
2005 831
2014 833

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Darscheid besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen

Wappenbeschreibung:

„In Grün ein goldener Schräglinksbalken, belegt mit einer roten Zickzackleiste. Oben ein silbernes Horn, unten ein schräg aufgerichtetes silbernes Schwert.“[5]

Wappenbegründung:

Der schrägliegende Balken mit Zickzackleiste ist dem Wappen der Grafen von Manderscheid entnommen, die nach den Weistümern des 15. Jahrhunderts in Darscheid einen Dinghof hatten. Das Hörn im oberen Wappenteil symbolisiert den Ortspatron, den Hl. Cornelius. Auf „Thommen“ war eine Richtstätte des Kampbücheier Hochgerichtes. Für die Richtstätte steht das Schwert im unteren Wappenteil.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche Heilig Kreuz (1969)
  • ehemaliges Bahnhofsgebäude von 1906, denkmalgeschützt
  • Friedhof mit alten Sandsteinkreuzen in der Friedhofsmauer
  • Wacholderheide
  • Vogelschutzwäldchen
  • Hügelgräber

Weblinks

 Commons: Darscheid  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 70 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Neue Gemeindewappen im Kreise Daun , Heimatjahrbuch 1994 des Kreises Daun

Kategorien: Ort im Landkreis Vulkaneifel | Darscheid | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Darscheid (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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