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Danville (Illinois)


Danville

Lage in Illinois

Basisdaten
Gründung: 10. April 1827
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Illinois
County:

Vermilion County

Koordinaten:
Zeitzone: Central (UTC−6/−5)
Einwohner:
– Metropolregion:
32.760 (Stand: Schätzung vom Juli 2006)
82.786 (Stand: 2000)
Bevölkerungsdichte: 744,5 Einwohner je km²
Fläche: 44,3 km² (ca. 17 mi²)
davon 44,0 km² (ca. 17 mi²) Land
Höhe: 183 m
Postleitzahlen: 61832-61834
Vorwahl: +1 217
FIPS:

17-18563

GNIS-ID: 406949
Website: www.cityofdanville.org
Bürgermeister: Scott Eisenhauer

Danville ist eine Stadt mit 32.760 Einwohnern (Stand: Schätzung vom Juli 2006) in Illinois. Sie liegt 52 km östlich von Champaign, 132 km nordwestlich von Indianapolis, 191 km südlich von Chicago, 178 km südöstlich von Peoria, 175 km nordöstlich von Springfield und 276 km nordöstlich von St. Louis in deren Ballungsraum und gehört zum Vermilion County, dessen County Seat Danville innehat.

Abraham Lincoln praktizierte von 1841 bis 1859 als Anwalt in Danville. Die Schauspieler Dick Van Dyke und Jerry Van Dyke wuchsen in der Stadt auf, Gene Hackman verbringt hier seinen Ruhestand.

Geographie

Nach den Angaben des United States Census Bureaus hat Danville eine Gesamtfläche von 46,5 km², wovon 46,3 km² auf Land und 0,2 km² (= 0,45 %) auf Gewässer entfallen.[1] Der Ort liegt unweit der Mündung des North Fork Vermilion River in den Vermilion River. In Danville kreuzen sich die Illinois Route 1, U.S. Highway 136 und U.S. Highway 150; die Interstate 74 führt durch die südlichen Randbezirke der Stadt.

Außerdem führen mehrere Bahnstrecken von CSX Transportation, der Norfolk Southern Railway und der Kankakee, Beaverville and Southern Railroad aus verschiedenen Richtungen durch die Stadt,[2] sodass es im Stadtgebiet etliche Bahnübergänge gibt.

Lake Vermilion liegt nordwestlich der Stadt. In unmittelbarer Nähe zu Danville liegen das Naherholungsgebiet Kickapoo State Recreation Area und der Kennekuk Cove County Park. In direkter nördlicher Nähe befindet sich der Heron County Park.

Die unter dem östlichen Illinois und westlichen Indiana liegende Kohleformation erhielt ihren Namen nach der Stadt, da dieses Danville Member genannte Vorkommen hier zuerst entdeckt wurde.[3]

Geschichte

Danville wurde 1827 auf einer Landflache gegründet, von der 60 Acre (24 Hektar) durch Guy W. Smith und weiter 20 Acre (8 Hektar) von Dan W. Beckwith zur Verfügung gestellt wurden.[4] Der Beginn des Verkaufs von Grundstücken wurde auf den 10. April festgesetzt und in Zeitungen bekanntgemacht, die in Indianapolis sowie in Vandalia, der Hauptstadt des Bundesstaates Illinois, erschienen.[5] Das Postamt wurde am 3. Mai desselben Jahres[6] im Haus von Amos Williams eingerichtet, der ein prominenter Bewohner Danvilles wurde und treibend bei der Einrichtung von Vermilion County und Edgar County war. Der erste Katasterplan wurde von Amos Williams und Dan Beckwith angefertigt, und die Stadt erhielt aufgrund Williams’ Vorschlag ihren Namen nach Beckwith Vornamen. Beckwith hatte seinerseits Namensvorschläge gemacht, „Williamsburg“ und „Williamstown“. Er wurde 1795 in Pennsylvania geboren und kam als junger Mann nach Indiana. 1819 war Williams Begleiter der ersten weißen Landerkunder in dem Gebiet, weil er sich für die salzigen Quellen des Vermilion River interessierte. Er starb 1835 im Alter von 40 Jahren an einer Lungenentzündung, die er sich auf dem Heimritt von Washington, D.C. zugezogen hatte.[7] Danville entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer bedeutenden Industriestadt. Von den 1850er Jahren an bis in die 1940er Jahre hinein wurde in Danville Kohle gefördert; einige der ersten Techniken im Tagebau wurden hier angewandt. Nach dem Niedergang der Kohleförderung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Schließung vieler Gruben wurden die Tagebaurestlöcher in Seen, wodurch zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung entstanden.[8]

National Register of Historic Places

Innerhalb Danvilles wurden mehrere Anwesen in das National Register of Historic Places aufgenommen:

Ref.-Nr. Name Adresse MPS seit
00001337 Adams Building 139-141 N. Vermilion St. 15. November 2000
00001334 Building at 210-212 West North Street 210-212 West North St. 08. November 2000
79000872 Collins Archeological District Adresse ist Verschlusssache 03. August 1979
99001711 Dale Building 101-1-3 N. Vermillion St. 27. Januar 2000
91001973 Danville Branch, National Home for Disabled Volunteer Soldiers Historic District 1900 and 2000 E. Main St. 30. Januar 1992
78003064 Danville Public Library 307 N. Vermillion St. 30. November 1978
01000978 Fischer Theater 158–164 N. Vermillion St. 16. September 2001
75002060 Fithian House 116 N. Gilbert St. 01. Mai 1975
88002232 Holland Apartments 324–326 N. Vermilion St. 16. November 1988
86001087 Stone Arch Bridge 760–800 E. Main St. 16. Mai 1986

Söhne und Töchter

Belege

  1. 2010 Census U.S. Gazetteer Files for Places – Illinois (Englisch, TXT) United States Census. Abgerufen am 11. September 2012.
  2. Illinois Railroad Map (PDF; 459 kB) Illinois Department of Transportation. January, 2006. Abgerufen am 11. September 2012.
  3. Danville coal member (Englisch) Indiana Geological Survey. Abgerufen am 11. September 2012.
  4. Lottie Jones: History of Vermilion County, Illinois. (Englisch). Pioneer Publishing Company, Chicago 1911.
  5. Katherine Stapp, W. I. Bowman: History Under Our Feet: The Story of Vermilion County, Illinois. Interstate Printers and Publishers, Inc., Danville, Illinois 1968, S. 54–55.
  6. Edward Callary: Place Names of Illinois. (Englisch). University of Illinois Press, 2008, ISBN 0252033566, S. 87.
  7. Bob Wright: Danville: A Pictorial History (Englisch). G. Bradley Publishing, Inc., St. Louis, Missouri 1987, ISBN 0-943963-01-X.
  8. Kickapoo - State Recreation Area (Englisch) Illinois Department of Natural Resources. Abgerufen am 11. September 2012.

Kategorien: County Seat in Illinois | Ort in Illinois | Ort in Nordamerika

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Danville (Illinois) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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