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Damflos


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-SaarburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Hermeskeil
Höhe: 570 m ü. NHN
Fläche: 5,31 km²
Einwohner: 613 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 115 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54413
Vorwahl: 06503
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 014
Adresse der Verbandsverwaltung: Langer Markt 17
54411 Hermeskeil
Webpräsenz: damflos.de
Ortsbürgermeister: Joachim Wellenberg
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Damflos ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hermeskeil an.

Geographie

Damflos liegt im Schwarzwälder Hochwald und im Naturpark Saar-Hunsrück. Die westlich des Ortes fließende Prims bildet die Gemeindegrenze zu Hermeskeil. Zur Gemeinde gehört auch der Wohnplatz Mühlenhof.[2]

Geschichte

Der heutige Ort geht auf eine Köhlersiedlung um 1730 zurück, die ihren Namen Damflos nach einem „Bach zwischen Dämmen fließend“, heute das „Damflößchen“, ableitet.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Damflos, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 503
1835 578
1871 537
1905 371
1939 489
Jahr Einwohner
1950 515
1961 595
1970 626
1987 679
2005 672

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Damflos besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen

Wappenbeschreibung:

„Schildhaupt rot-weiß geschacht, darunter gespalten von Blau und Gold, vorn zwei schräggekreuzte goldene Kochlöffel, hinten eine rote Wolfsangel.“[5]

Wappenbegründung:

Die Gemeinde Damflos gehörte zum „Lehen Züsch“. Bis 1716 war das „Lehen Züsch“ ein Kondominium zwischen der hinteren Grafschaft Sponheim (1/3) und der Reichsritterschaft der Freiherren von Hunolstein-Sötern (2/3). 1716 starb die Linie der Freiherren von Hunolstein-Sötern aus. Als Erbe betrachteten sich nach dem Testament vom 4. Januar 1712 die Freiherren Eckbrecht von Dürckheim, denen am 31. Mai 1720 durch das Reichsgericht auch der Besitz der Söterischen (2/3) an der Meierei Züsch bestätigt wurde. (Fabricius S. 456/60).

Diese geschichtliche Zugehörigkeit spiegelt das Gemeindewappen wider. Im Schildhaupt zeigt es den rot-weißen Schach der Grafen von Sponheim. Das hintere Feld des gespaltenen Schildteiles zeigt die Sötern’sche Wolfsangel.

Bis etwa zum Zweiten Weltkrieg war in Damflos die Holzverarbeitung in Heimindustrie von wesentlicher Bedeutung. Insbesondere wurden Gegenstände des täglichen Bedarfes aus Holz gefertigt. Zur Unterscheidung von Orten mit historisch gleicher Zugehörigkeit, besonders aber zur Erinnerung an die jahrhundertealte, in der Neuzeit aufgegebene Heimindustrie, zeigt das erste Feld des gespaltenen Schildes zwei gekreuzte, goldene Kochlöffel als spezifisches Zeichen der Gemeinde Damflos.

Das Staatsarchiv Koblenz hat das Wappen historisch und heraldisch gut geheißen mit Vfg. St.A.Nr. I/3246/71 vom 4. November 1971. Die Gemeindevertretung Damflos hat am 27. November 1971 beschlossen, dieses Wappen als Gemeindewappen einzuführen.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Damflos  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 74 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Verbandsgemeinde Hermeskeil – Wappen der Gemeinde Damflos

Kategorien: Ort im Landkreis Trier-Saarburg | Damflos | Gemeinde in Rheinland-Pfalz | Ort im Hunsrück

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Damflos (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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