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DJ Dag


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DJ Dag, eigentlich Dag Lerner (* 1960 in Mörfelden bei Frankfurt am Main) ist ein DJ im Bereich der Trance-Musik.

Leben und Werk

Er trägt maßgeblichen Anteil am Sound of Frankfurt, der Anfang/Mitte der 1990er Jahre eine Trance-Euphorie auslöste. Bekannt wurde er auch über seine Sets in der Radioshow hr3 clubnight. Dag war als DJ in den Frankfurter Clubs Omen, Dorian Gray, U60311 und Cocoon Club vertreten.

DJ Dag bildete zusammen mit Jam El Mar das Projekt Dance 2 Trance, dessen größter Erfolg Power of American Natives (1993) war, wofür Dag eine Goldene Schallplatte erhielt.

Neben Dance 2 Trance hatten DJ Dag & Jam El Mar ein weiteres Projekt: Peyote. Es wurden zwar nur zwei Songs veröffentlicht, allerdings erreichte I will fight no more forever Kult-Status in der Szene, was auch dazu führte, dass der Track 2000 noch einmal neu auf Superstar Records herausgebracht wurde. In dieser Zeit arbeitete Dag auch als Resident DJ im Londoner Club UK/Complex und beim Musikfestival „Tribal Gathering“.

Eine weitere Zusammenarbeit hatte Dag mit Lunatec-Label-Chef und Produzenten Non-Eric. Zusammen bildeten sie das Projekt „Crazy Malamute“. Nach der letzten Single Welcome to the Dorian Gray (2000), die ein Tribut an den mittlerweile geschlossenen Frankfurter Club Dorian Gray war, und nach einem Best-Of-Album (The Collection, 1999) trennten sich die Wege der beiden.

Zwischenzeitlich wanderte DJ Dag in die USA aus, wo er in der Nähe von San Francisco mit seiner Frau, Pferden und Hunden auf einer kleinen Farm lebte. Dort wurde auch seine Tochter geboren. Zu dieser Zeit arbeitete Dag als Resident DJ im Club „1015 Folsom“ in San Francisco. Ende der neunziger Jahre zog die Familie wieder nach Deutschland, wo DJ Dag als Resident DJ im U60311 und später wieder im Dorian Gray arbeitete. Anfang 2000 zog die Familie Lerner nach Ibiza, wo Dag Lerner oft im Space auflegte, aber immer wieder zum Arbeiten nach Deutschland zurückflog.

Nach seiner Scheidung brach Dag in Ibiza alle Zelte ab und lebte seitdem als alleinerziehender Vater mit seiner Tochter wieder in Deutschland. 2005 feierte DJ Dag sein Jubiläum im Cocoon Club in Frankfurt. 2007 gründete er mit Peter Laupenmühlen (PeteL.) das Projekt „The Flowmasterz“, wo sie das Downloadalbum Intriguing Visions und gemeinsame Auftritte im Cocoon Club in Frankfurt und auf der Nature One verzeichnen konnten. 2010 veröffentlichte DJ Dag zusammen mit Dr. Motte aus Berlin die Single Sunfighter auf Dr. Mottes Praxxiz Label, wo sie zum Herunterladen und auch auf Vinyl erschien. 2011 kam auf DJ Dags wiederbelebtem Label „Mato-Music“ die Single Dag Lerner - A Policeman heraus und Anfang des Jahres 2012 die Single Dag Lerner - A wayward Angel. Des Weiteren die Alben The Vinyls und Partners in Crime. 2012 wurde er bei „Planet Bass Records“ unter Vertrag genommen und platzierte auch gleich die Single Dj Dag & Matthew Kramer - How Long in der Top 10 der DJ Trance Charts.

Diskografie (Auswahl)

Mix-Compilations

  • Logic Records Mastermix, 1993
  • In The Mix - Join The Tribe,1996
  • hr3 Clubnight Volume 1, 1997
  • Club Mix Volume One, 1999
  • Club Mix Volume Two, 2000
  • Mixed Emotions, 2000
  • Mixed Emotions Vol. 2 - Final Live Mix At The Dorian Gray, 2001
  • Essential DJ Mixes Vol. 1, 2003
  • 20 Years Of DJ Madness – „Timeless Classic“, 2005
  • DJ DAG – Cafe del Main 1 – 5

Singles

  • Hanta Yo – The Joker (1989)
  • Dance 2 Trance – We came in peace (1991)
  • Dance 2 Trance – Let's get rollin (1992)
  • Dance 2 Trance – Where is Dag? (1992)
  • Dance 2 Trance – Hello San Francisco (1992)
  • Dance 2 Trance – Power of American Natives (1993)
  • Dance 2 Trance – Take a Free Fall (1993)
  • Dance 2 Trance – Warrior (1994)
  • Dance 2 Trance – I have a Dream (1994)
  • Peyote – I will fight no more forever
  • Peyote – Happy Birthday/Alcatraz
  • The Odd Company – Swing in Trance
  • Crazy Malamute – Stratocaster
  • Crazy Malamute – This is a promised Land
  • Crazy Malamute – Braveheart
  • Crazy Malamute – A good and decent Man
  • Crazy Malamute – Protect Muruoa/Nagasaki
  • Crazy Malamute – Can’t get enough
  • Crazy Malamute – Free to Ride
  • Crazy Malamute – Welcome to the Dorian Gray
  • B.I.A. – My ol’ Lady (1994)
  • B.I.A. – The Future is ours (1995)
  • DJ DAG – it’s inside my Soul (1997)
  • DJ DAG – Latin Lovers (1997)
  • DJ DAG – People of the Main (2000)
  • The Customizers – When I get stoned (2001)
  • The Ground Warriors – Treu bis in den Tod (2001)
  • DJ DAG Projekt – On my own (2005)
  • DJ Dag & Dr. Motte – Sunfighter (2010)
  • Dag Lerner – A Policeman / Mato Music (2011)
  • Dag Lerner – A wayward Angel / Mato Music (2012)
  • Dag Lerner - Bottom of the Ocean / Mato-Music (2013)
  • DJ Dag & Matthew Kramer – How Long / Planet Bass Records (2012)
  • DJ Dag & Matthew Kramer – Louder / Planet Bass Records (2012)
  • DJ Dag & Matthew Kramer – Make it funky / Planet Bass Records (2012)
  • DJ Dag & Matthew Kramer – Hey Ho let’s go / Planet Bass Records (2012)
  • DJ Dag & Matthew Kramer - LSD / Shiva Audio Records (2013)
  • DJ Dag & Matthew Kramer - Follow me / we play records (2014)
  • DJ Dag & Matthew Kramer - Omen ade / we play records (2015)

Alben

  • Dance 2 Trance – Moonspirits (1993)
  • Dance 2 Trance – Revival (1994)
  • Dance 2 Trance – Works (1996)
  • Crazy Malamute – The First Chapter(1997)
  • Crazy Malamute – El Nino (1998)
  • Crazy Malamute – The Collection (1999)
  • Pete Namlook & DJ Dag's – Adlernebel
  • DJ DAG – The Vinyls (Mato-Music Vinyl Collection)
  • DJ DAG – Partners in Crime (Mato-Music)

Weblinks

 Commons: DJ Dag  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Kategorien: Musiker (Frankfurt am Main) | Trance-Produzent | Geboren 1960 | Pseudonym | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/DJ Dag (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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