DEL 1994/95 - LinkFang.de





DEL 1994/95


Deutsche Eishockey Liga
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Meister: Kölner Haie
Absteiger: Mad Dogs München (Insolvenz)
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Die Saison 1994/95 der Deutschen Eishockey Liga war die erste Spielzeit nach der Auflösung der 1. Bundesliga. Zur Premierensaison der neuen deutschen Elitespielklasse traten 18 qualifizierte Mannschaften gegeneinander an.

Deutscher Meister wurden die Kölner Haie, nachdem der Vorjahressieger EC Hedos München nach der Umbenennung in Maddogs München bereits in der ersten DEL-Spielzeit Insolvenz anmelden musste.

Voraussetzungen

Teilnehmer

Teilnehmer der DEL 1994/1995
Klub Standort Vorjahr
Augsburger Panther Augsburg Meister der 2. Bundesliga als Augsburger EV
EHC Eisbären Berlin Berlin 10. Platz
BSC Preussen Berlin 4. Platz
Düsseldorfer EG Düsseldorf Vizemeister
Frankfurt Lions Frankfurt 4. Platz 2. Bundesliga als ESC Frankfurt
EC Hannover Hannover 6. Platz 2. Bundesliga
Kassel Huskies Kassel 2. Platz 2. Bundesliga als EC Kassel
Kaufbeurer Adler Kaufbeuren 8. Platz als ESV Kaufbeuren
Kölner Haie Köln 3. Platz als Kölner EC
Krefelder EV Krefeld 5.Platz
EV Landshut Landshut 6. Platz
Adler Mannheim Mannheim 7. Platz als Mannheimer ERC
Maddogs München München Deutscher Meister als EC Hedos München
EHC 80 Nürnberg Nürnberg 3. Platz 2. Bundesliga
EC Ratingen „Die Löwen“ Ratingen 12. Platz als EC Ratingen
Starbulls Rosenheim Rosenheim 9. Platz als Sportbund Rosenheim
ESG Füchse Sachsen Weißwasser/Chemnitz Weißwasser 7. Platz 2. Bundesliga als ES Weißwasser
Schwenninger ERC "Wild Wings" Villingen-Schwenningen 11. Platz als Schwenninger ERC

Modus und Regelwerk

Die Saison begann mit 18 Teams, die in einer Vorrunde 34 Spiele jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel spielen sollten. Zusätzlich wurden nach dem Vorbild der NHL drei regionale Gruppen gebildet, in denen eine zusätzliche Einfachrunde mit 10 Partien gespielt wurde. Eine Auf- und Abstiegsregelung gab es nicht mehr. Über die Zulassung zur DEL wurde am grünen Tisch nach sportlichen und insbesondere wirtschaftlichen Kriterien entschieden. In einer anschließenden Play-Off-Runde traten die 16 besten Teams der Hauptrunde gegeneinander an.

Gruppen

  • Süd: Mad Dogs München, EV Landshut, SB Rosenheim, ESV Kaufbeuren, Augsburger EV, EHC 80 Nürnberg
  • West/Nord: Düsseldorfer EG, Kölner Haie, Krefelder EV, EC Ratingen, BSC Preussen Berlin, Eisbären Berlin
  • Mitte: Schwenninger ERC, Adler Mannheim, Frankfurt Lions, Kassel Huskies, EC Hannover, ESG Füchse Sachsen Weißwasser

Vorrunde

Die Maddogs München meldeten Mitte Dezember 1994 ihr Team ab, alle ausgefallenen Spiele wurden mit 0:0 Toren und 1 Punkt für den jeweiligen Gegner gewertet. Somit absolvierte nur der BSC Preussen 44 Partien, der EV Landshut kam auf 43 Partien, alle anderen Teams haben 42 Vorrundenspiele absolviert.

Abschlusstabelle

Club Sp S U N OTN Tore Punkte
1. BSC Preussen 44 33 0 8 3 228:127 69
2. EV Landshut 44 31 3 8 2 187:98 67
3. Adler Mannheim 44 29 6 9 0 164:108 64
4. Krefelder EV 44 29 3 10 2 203:127 63
5. Düsseldorfer EG 44 29 4 10 1 196:128 63
6. Kölner Haie 44 28 2 12 2 185:125 60
7. Kassel Huskies 44 22 4 17 1 145:138 48
8. SB Rosenheim 44 20 7 16 1 131:124 48
9. Schwenninger ERC Wild Wings 44 18 7 17 2 174:148 45
10. Frankfurt Lions 44 16 5 22 1 110:140 38
11. Kaufbeurer Adler 44 12 7 21 4 138:181 35
12. EHC 80 Nürnberg 44 11 9 23 1 151:187 32
13. Augsburger Panther 44 12 7 25 0 137:189 31
14. EC Hannover 44 13 4 26 1 120:177 31
15. ESG Sachsen Weißwasser 44 8 5 27 4 89:182 25
16. Ratinger Löwen 44 9 5 29 1 102:214 24
17. EHC Eisbären Berlin 44 10 2 32 0 136:229 22
18. Mad Dogs München (M) zurückgezogen

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, OTN = Niederlagen nach Verlängerung, SON = Niederlagen nach Penaltyschießen, N = Niederlagen, (M) = Titelverteidiger
Erläuterungen:     = direkte Qualifikation für die Play-offs,     = Saison beendet,     = Abstieg

Ranglisten

Kategorie Name Team Anzahl
Topscorer Jiří Dopita EHC Eisbären Berlin 68 Scorerpunkte
Top-Torhüter Petr Bříza EV Landshut 2,16 Gegentore pro Spiel
Top-Verteidiger Tom O’Regan BSC Preussen 50 Scorerpunkte

Play-offs

Da 16 Teams für die Play-Offs spielberechtigt waren, verpassten nur die Eisbären Berlin den Einzug in die Play-off-Runde. Achtel- und Viertelfinale wurden im Modus „Best of Seven“, Halbfinale und Finale nach dem System „Best of Five“ gespielt.

Play-off-Baum

  Achtelfinale   Viertelfinale   Halbfinale   Finale
                                     
1. BSC Preussen 4  
16. EC Ratingen „Die Löwen“ 0  
  1. BSC Preussen 4  
  9. SERC Wild Wings 0  
8. Starbulls Rosenheim 3
9. SERC Wild Wings 4  
    1. BSC Preussen 1  
  6. Kölner Haie 3  
3. Adler Mannheim 4  
14. EC in Hannover 1  
  3. Adler Mannheim 1
  6. Kölner Haie 4  
6. Kölner Haie 4
11. Kaufbeurer Adler 0  
  2. EV Landshut 2
  6. Kölner Haie 3
2. EV Landshut 4  
15. ESG Sachsen Weißwasser 0  
  2. EV Landshut 4  
  7. Kassel Huskies 0  
7. Kassel Huskies 4
10. Frankfurt Lions 1  
  2. EV Landshut 3
  4. Krefelder EV 2  
4. Krefelder EV 4  
13. Augsburger EV 1  
  4. Krefelder EV 4
  5. Düsseldorfer EG 1  
5. Düsseldorfer EG 4
12. EHC 80 Nürnberg 1  

Achtelfinale

Serie 1 2 3 4 5 6 7
BSC Preussen Ratinger Löwen 4:0 4:0 9:2 4:3 4:1
EV Landshut ESG Sachsen Weißwasser 4:0 5:1 5:2 4:1 7:3
Adler Mannheim EC Hannover 4:1 8:2 6:1 2:4 6:1 8:4
Krefelder EV Augsburger EV 4:1 6:2 2:3 9:8 n.P. 7:6 5:2
Düsseldorfer EG EHC 80 Nürnberg 4:1 7:1 5:0 2:4 4:2 9:0
Kölner Haie Kaufbeurer Adler 4:0 5:1 4:3 5:1 8:2
Kassel Huskies Frankfurt Lions 4:1 6:5 4:3 2:5 5:3 2:1 n.V.
Starbulls Rosenheim Schwenninger ERC Wild Wings 3:4 2:0 3:8 2:6 5:2 4:3 n.V. 3:6 5:6 n.V.

Viertelfinale

Serie 1 2 3 4 5 6 7
BSC Preussen - Schwenninger ERC Wild Wings 4:0 5:1 4:1 3:2 n.V. 8:3
EV Landshut - Kassel Huskies 4:0 4:3 6:3 6:3 11:4
Adler Mannheim - Kölner Haie 1:4 3:4 2:3 5:3 2:7 0:6
Krefelder EV - Düsseldorfer EG 4:1 1:0 5:4 n.V. 3:9 5:3 4:1

Halbfinale

Serie 1 2 3 4 5
BSC Preussen - Kölner Haie 1:3 3:1 2:5 1:5 0:3
EV Landshut - Krefelder EV 3:2 3:4 n.V. 2:5 6:2 3:2 5:0

Finale

Serie 1 2 3 4 5
EV Landshut - Kölner Haie 2:3 4:3 1:5 4:1 2:8 0:4

Damit wurden die Kölner Haie zum siebten Mal in ihrer Vereinsgeschichte Deutscher Meister.

Kader des Deutschen Meisters

Deutscher Meister

Kölner Haie

Torhüter: Josef Heiß, Olaf Grundmann

Verteidiger: Herbert Hohenberger, Mirko Lüdemann, Jörg Mayr, Mike Schmidt, Karsten Mende, Frank Hohenadl, Andreas Pokorny, Thorsten Sendt

Angreifer: Sergei Beresin, Peter Draisaitl, Thomas Brandl, Leo Stefan, Andreas Lupzig, Michael Rumrich, Tobias Abstreiter, Jozef Stümpel, Stefan Mann, Martin Ondrejka, Franz Demmel, Ronny Reddo, Thorsten Koslowski

Cheftrainer: Bob Murdoch

Literatur

  • Büttner, Wolfgang; Eckert, Horst: Premiere Eishockey-Guide 1995/96. Hamburg, 1995.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/DEL 1994/95 (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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