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Département Hautes-Alpes


Département Hautes-Alpes
Region Provence-Alpes-
Côte d’Azur
Präfektur Gap
Unterpräfektur(en) Briançon
Einwohner 139.279 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 25 Einw. pro km²
Fläche 5.549 km²
Arrondissements 2
Kantone 15
Gemeinden 177
Präsident des
Départementrats
Jean-Yves Dusserre[1]
ISO-3166-2-Code FR-05

Das Département Hautes-Alpes [otˈzalp] ist das französische Département mit der Ordnungsnummer 05. Es liegt im Südosten des Landes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur an der italienischen Grenze und wurde so benannt, weil hier – sieht man von den Gipfeln der Mont-Blanc-Gruppe im Département Haute-Savoie ab – die höchsten Berge Frankreichs liegen.[2]

Geographie

Das Département grenzt an die Départements Alpes-de-Haute-Provence, Drôme, Isère und Savoie sowie an Italien.

Das Département liegt im südlichen Teil der Westalpen. Mit der 4.102 m hohen Barre des Écrins liegt der Gipfel des südlichsten Viertausenders der Alpen auf dem Gebiet des Départements. Zu den höchsten Bergen gehören neben der Barre des Écrins La Meije (3.983 m), L’Ailefroide (3.953 m), der Mont Pelvoux (3.946 m), der Pic Gaspard (3.883 m), der Pic de Neige-Cordier (3.613 m). An Pässen finden sich der Col Agnel (2.744 m) der Col du Galibier (2.645 m), der Col d’Izoard (2.361 m), der Col de Vars (2.111 m) sowie der Col du Lautaret (2.058 m).

Ein Großteil des Départements wird durch die nach Süden fließende Durance und ihre Nebenflüsse Buëch, Clarée, Guil und Guisane entwässert. Lediglich die Flüsse Drac und Romanche fließen nach Norden. Als größter See gilt der knapp 30 km² große Stausee Lac de Serre-Ponçon.

Zum Département Hautes-Alpes gehören die Landschaften Briançonnais, Bochaine, Champsaur, Dévoluy, Embrunais, Gapençais, Guillestrois, Laragnais, Queyras, Veynois, Valgaudemar sowie das Pays des Écrins.

Der Nationalpark Écrins sowie der Regionale Naturpark Queyras stellen die beiden bedeutenden Naturschutzgebiete auf dem Gebiet des Départements Hautes-Alpes dar.

Wappen

Beschreibung: Das Wappen ist gespalten und zeigt vorn in Rot ein goldenes Tolosanerkreuz und hinten in Gold einen rot beflossten blauen Delfin. Im blauen Schildhaupt befinden sich drei Reihen gesäte goldene Lilien.

Geschichte

Durch ein Gesetz vom 22. Dezember 1789 entstand am 4. März 1790 das Département Hautes-Alpes als eines von 83 Départements. Es wurde aus dem südöstlichen Teil der Provinz Dauphiné sowie dem nördlichen Teil der Provinz Provence gebildet und in die vier Arrondissements Briançon, Embrun, Gap und Serres mit 39 Kantonen eingeteilt. Hauptort wurde die Gemeinde Chorges, jedoch wechselte die Verwaltung noch im selben Jahr nach Gap. Am 17. Februar 1800 erfolgte eine neue Aufteilung der Kantone auf die Arrondissements, dabei wurde das Arrondissement Serres abgeschafft. Nach der Reform vom 10. September 1926 wurde auch das Arrondissement Embrun aufgelöst.

Das Departement pflegte in den 1960er- und 1970er-Jahren eine Freundschaft mit dem Kreis Ilmenau im DDR-Bezirk Suhl.

Städte

Zu den größten Orten des Départements zählen neben Gap (40.255 Ew.) und Briançon (12.190 Ew.) Embrun (6123 Ew.), Laragne-Montéglin (3491 Ew.) und Veynes (3150 Ew.). Die Einwohnerzahlen beziehen sich jeweils auf den Stichtag 1. Januar 2013 . Mit Saint-Véran auf einer Höhe von 2.042 m befindet sich zudem die höchstgelegene Gemeinde Frankreichs im Département Hautes-Alpes.

Verwaltungsgliederung

Arrondissement Einwohner
(2013)
Fläche
(km²)
Bev.Dichte
(Einw./km²)
Kantone Gemeinden
Briançon 35.540 2.138 16,6 4 38
Gap 103.739 3.411 30,4 11 139

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Département Hautes-Alpes  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.cg05.fr/3069-conseillers-generaux.htm abgerufen am 9. September 2012
  2. Als das Departement 1790 gegründet wurde, gehörte das Mont-Blanc-Gebiet noch nicht zu Frankreich. Somit war die Barre des Ecrins damals, bevor Savoyen von 1796 bis 1815 bzw. ab 1860 endgültig an Frankreich fiel, der höchste Berg des Landes.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Département Hautes-Alpes (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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