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Département Drôme


Drôme
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Präfektur Valence
Unterpräfektur(en) Die
Nyons
Einwohner 494.712 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 76 Einw. pro km²
Fläche 6.530 km²
Arrondissements 3
Kantone 19
Gemeinden 369
Präsident des
Départementrats
Didier Guillaume[1] (PS)
ISO-3166-2-Code FR-26

Das Département Drôme [ˈdʀoːm] ist das französische Département mit der Ordnungsnummer 26. Es liegt im Südosten des Landes in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und wurde nach dem Fluss Drôme benannt, einem Nebenfluss der Rhône.

Geographie

Das Département Drôme liegt im Südosten Frankreichs, in der Landschaft Dauphiné, und hat eine Fläche von 6.530 km². Damit gehört es zu den mittelgroßen Départements. Den höchsten Punkt bildet mit 2.453 Metern der Rocher Rond, ein weiterer bekannter Gipfel ist der Roc de Garnesier (2.388 m). Der tiefste Punkt befindet sich auf 50 Metern Höhe, an der Stelle, wo die Rhône das Département Richtung Süden verlässt.

Das Gebiet des Départements Drôme lässt sich in drei natürliche Landschaften unterteilen: Das Hügelgebiet zwischen den Flüssen Rhône und Isère im Norden des Départements, das Tal der Rhone (vallée du Rhône), welches sich von Norden nach Süden über das ganze Gebiet der Drôme erstreckt, und einen Abschnitt der Französischen Alpen im Osten des Départements. Dazu gehören die Gebirge Vercors, Dévoluy, Diois und Baronnies.

Das Département Drôme grenzt an die Départements Ardèche, Isère, Hautes-Alpes, Alpes-de-Haute-Provence und Vaucluse.

Wappen

Beschreibung: Im goldenen Schild vorn oben ein rotbeflosster springender blauer Delfin vorn unten vier blaue Schrägbalken, hinten oben in Blau sechs (3;2;1) silberne Kugeln unter einem goldenen Schildhaupt und hinten unten schwarzes Hermelin auf Silber, darüber ein goldener Balken mit roter gestürzter Spitze.

Geschichte

Das Gebiet des Départements Drôme wurde in der Antike vom keltischen Stamm der Allobroger besetzt, ihre Siedlungen fanden sich vor allem am Ufer der Isère. Auch andere kleine gallische (keltische) Stämme besiedelten das Gebiet.

Im 3. Jahrhundert v. Chr. eroberte Hannibal das Territorium des Drôme auf seinem Weg von Spanien in Richtung Italien. Nach dem Sieg des Römischen Reiches über die Punier gelangte das Gebiet unter römische Herrschaft (2. Jahrhundert v. Chr.).

Unter Römischer Herrschaft

Als Provinz des Imperium Romanum erlebte das Land einen wirtschaftlichen Aufschwung. In den fruchtbaren Tälern im Gebiet des heutigen Départements Drôme entstanden zahlreiche Siedlungen. Diese Menschen lebten vor allem vom Ackerbau. Die Städte Saint-Paul-Trois-Châteaux (Augusta Tricastinorum), Die (Colonia Dea Augusta Vocontiorum) und Valence (Julia Valencia) entwickelten sich in der Industrie und konnten ihre Handelsgüter den Römern verkaufen.

Wechselnde Herrschaft

Im 4. Jahrhundert drangen die Barbaren in das Land ein. Nach kurzer Herrschaft konnten die Westgoten das Gebiet des heutigen Départements Drôme erobern. Nur wenige Jahrzehnte später eroberten die Vandalen und Alanen ganz Südfrankreich. Schließlich installierten sich die Burgunden im 6. Jahrhundert in diesem Gebiet. 737 löste sich das Königreich Burgund auf und gehörte nun zum Fränkischen Reich.

Während des 11., 12. und 13. Jahrhundert wurden in diesem Gebiet viele Kriege zwischen den Bischöfen, Grafen und anderen Adligen ausgetragen. Schließlich trat Friedrich I. das Land an den Bischof von Valence ab.

Verwaltungsgliederung

Arrondissement Einwohner
(2013)
Fläche
(km²)
Bev.Dichte
(Einw./km²)
Kantone Gemeinden
Die 42.668 2.287 18,7 5 104
Nyons 140.345 2.359 59,5 6 142
Valence 311.699 1.884 165,4 12 123

Mit Wirkung auf den 1. Februar 2006 wechselten die Kantone Dieulefit, Marsanne, Montélimar-1 und Montélimar-2 im Zuge einer Verwaltungsreform vom Arrondissement Valence zum Arrondissement Nyons.

Weblinks

 Commons: Département Drôme  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Assemblée (Memento vom 28. November 2012 im Internet Archive) abgerufen am 31. August 2012.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Département Drôme (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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