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Département Dordogne


Dordogne
Region Aquitaine-Limousin-Poitou-Charentes
Präfektur Périgueux
Unterpräfektur(en) Bergerac
Nontron
Sarlat-la-Canéda
Einwohner 416.909 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 46 Einw. pro km²
Fläche 9.060 km²
Arrondissements 4
Kantone 50
Gemeinden 557
Präsident des
Départementrats
Germinal Peiro[1]
ISO-3166-2-Code FR-24

Das Département Dordogne ist das französische Département mit der Ordnungsnummer 24. Es liegt im Südwesten des Landes, in der Region Aquitaine-Limousin-Poitou-Charentes und ist nach dem Fluss Dordogne benannt.

Geographie

Das Département liegt im Osten der Region Aquitaine-Limousin-Poitou-Charentes. Es grenzt im Nordwesten an die Départements Charente-Maritime und Charente, im Nordosten an die Départements Haute-Vienne und Corrèze, im Südosten an das Département Lot der Region Languedoc-Roussillon-Midi-Pyrénées sowie innerhalb der Region im Süden an das Département Lot-et-Garonne und im Südwesten an das Département Gironde.

Bedeutendster Fluss ist die namensgebende Dordogne, die den südlichen Teil des Départements von Ost nach West durchquert und dabei dessen zweitgrößte Stadt Bergerac durchfließt. Von Nordosten kommend durch die Hauptstadt Périgueux und weiter nach Westen verläuft die Isle. Als weiterer rechter Nebenfluss der Dordogne erreicht die Vézère das Département im Osten, verläuft dann in südwestlicher Richtung und mündet in Limeuil in den Hauptfluss.

Der Norden des Départements ist Teil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.

Wappen

In Rot drei goldene blau bewehrte, blau gezungte und ebenso gekrönte (2:1) stehende Löwen.

Geschichte

Das Département wurde während der Französischen Revolution am 4. März 1790 aus dem größten Teil der bis dahin bestehenden Provinz Périgord gebildet. Es untergliederte sich in neun Distrikte (frz.: district), den Vorläufern der Arrondissements. Die Distrikte waren Bergerac, Belvès, Excideuil, Montignac, Mussidan, Nontron, Périgueux, Ribérac und Sarlat. Das Département und die Distrikte untergliederten sich in 72 Kantone und hatten im Jahr 1791 433.343 Einwohner. Hauptstadt war Périgueux, zunächst alternierend vorgesehen mit Bergerac und Sarlat, was aber noch im selben Jahr ad acta gelegt wurde.

Die Arrondissements wurden am 17. Februar 1800 eingerichtet. Es waren Bergerac, Nontron, Périgueux, Ribérac und Sarlat.

Am 10. September 1926 wurde das Arrondissement Ribérac aufgelöst und in das Arrondissement Périgueux integriert.

Durch die Zusammenlegung von Sarlat und La Canéda am 1. März 1965 wurde auch das Arrondissement in Sarlat-la-Canéda umbenannt

Städte

Die bevölkerungsreichsten Gemeinden des Départements Dordogne sind:

Stadt Einwohner
(2013)
Arrondissement
Périgueux 30.036 Périgueux
Bergerac 28.063 Bergerac
Sarlat-la-Canéda 9.259 Sarlat-la-Canéda
Coulounieix-Chamiers 8.108 Périgueux
Trélissac 6.836 Périgueux
Boulazac 6.851 Périgueux
Terrasson-Lavilledieu 6.212 Sarlat-la-Canéda
Montpon-Ménestérol 5.495 Périgueux
Saint-Astier 5.497 Périgueux

Verwaltungsgliederung

Das Département Dordogne gliedert sich in 4 Arrondissements, 50 Kantone und 557 Gemeinden:

Arrondissement Einwohner
(2013)
Fläche
(km²)
Bev.Dichte
(Einw./km²)
Kantone Gemeinden
Bergerac 112.156 2.182 51,4 14 159
Nontron 40.787 1.621 25,2 8 80
Périgueux 189.098 3.337 56,7 18 196
Sarlat-la-Canéda 74.868 1.921 39 10 122

Siehe auch:

Sehenswürdigkeiten

Das Département Dordogne ist reich an archäologischen Fundorten und Höhlen sowie Abris mit Petroglyphen, Felsmalereien und Skulpturen aus der Steinzeit, an troglodytischen Bauten und Dörfern, sowie weiteren natürlichen Höhlen, die zur Besichtigung geöffnet sind. Anziehungspunkte sind ferner einige Burgen, zahlreichen Schlösser (siehe: Liste der Burgen und Schlösser in der Dordogne) und verschiedene Abteien.

Archäologische Fundorte

Kathedralen

Ehemalige Abtei- oder Prioratskirchen

Wehrkirchen

Burgen und Schlösser

Bastiden

Weblinks

 Commons: Département Dordogne  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. https://www.dordogne.fr/connaitrele_conseil_general/l%E2%80%99assemblee_departementale/vos_elus/le_president/84 abgerufen am 5. Mai 2015

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Département Dordogne (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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