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Dällikon


Dällikon
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Dielsdorf
BFS-Nr.: 0084
Postleitzahl: 8108
UN/LOCODE: CH DON
Koordinaten:
Höhe: 440 m ü. M.
Fläche: 4,49 km²
Einwohner: 3950 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 784 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
28,9 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.daellikon.ch

Ansicht von der Lägern auf Regensdorf und Dällikon

Karte

Dällikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen

Blasonierung

In Rot ein pfahlweise gestelltes silbernes Winkelmass, den kürzeren Schenkel nach links gerichtet

Geographie

Dällikon liegt im Furttal, nördlich der Stadt Zürich, südlich der Lägern, östlich von Baden und westlich des Flughafens Zürich-Kloten. Die Fläche von 449 ha besteht zu 50 % aus Landwirtschaftszone und zu 32 % aus Wald.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 193
1836 360
1850 364
1900 340
1950 377
1980 2426
2000 3261

Wirtschaft

Etwa 130 Dienstleistungsunternehmen und 66 Industriebetriebe beschäftigen 2'000 Personen.

Verkehr

Dällikon ist über der S-Bahnlinie S6 nach Baden und Zürich gut erschlossen. Die Feinverteilung erfolgt durch die Verkehrsbetriebe Glattal. Der nächste Autobahnanschluss an die (A1/A4 Nordumfahrung) befindet sich in der Nachbargemeinde Regensdorf.

Geschichte

Der Ortsname wird auf einen Sippenführer namens Tello zurückgeführt, woraus Tellinghovon wurde. Diese älteste erhaltene Nennung des Ortsnamens datiert auf den 8. Februar 870, als ein alemannischer Latifundienbesitzer dem Kloster St. Gallen Ländereien rechts der Limmat sowie im Furttal schenkte.

Grundbesitzer in Dällikon waren mit Ausnahme der Freiherren von Regensberg vor allem geistliche Stiftungen: die Klöster Muri und Fahr, die Abtei Einsiedeln, das Fraumünsterkloster in Zürich, die Propstei zum Grossmünster und das Nonnenkloster zum Oetenbach, ebenfalls in Zürich.

Im Jahre 1468 kaufte die Stadt Zürich die Herrschaft Landenberg-Greifensee, wozu Dällikon mit den Hohen Gerichten damals gehörte. Zürich teilte die Ortschaft der Obervogtei Regensberg zu. Nach dem Einmarsch der Franzosen kam Dällikon 1798 zum Distrikt Regensberg, später wurde es Teil des Bezirks Dielsdorf.

Bis 1843 bildete Dällikon mit dem Nachbardorf Dänikon eine Politische Gemeinde. Die gemeinsame Schule wurde 1876 aufgeteilt. Die reformierte Kirchgemeinde Dällikon-Dänikon hat sich hingegen bis in die Gegenwart erhalten.

Politik

Gemeindepräsident ist René Bitterli (Stand 2010).

Literatur

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049 .

Weblinks

 Commons: Dällikon  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Dällikon (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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