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Cristian Vogel


Dieser Artikel befasst sich mit dem Musiker Cristian Vogel. Zu anderen Personen siehe Christian Vogel.

Cristian Vogel (* 1972 in Chile[1]) ist ein britischer DJ und Musiker im Bereich der Elektronischen Musik.

Leben

Cristian Vogel wurde 1972 in Chile geboren, wuchs aber in Brighton und Birmingham auf.[1] Mittlerweile lebt er in Berlin.[1]

Über Skatepunk und verschiedene erfolglose Bands gelangte er Ende der 1980er Jahre zur elektronischen Musik. 1990 produzierte er seine erste Platte, die auf minimalen Breakbeats basierte. Die Plattenläden kauften ihm die gesamte Auflage ab. Ab 1991 studierte Vogel an der Universität von Brighton „Musik des zwanzigsten Jahrhunderts“. Sein Tutor war ein ehemaliger Schüler von Karlheinz Stockhausen. An der Universität stand ihm zum ersten Mal ein modernes Studio zur Verfügung. Gemeinsam mit Si Begg betrieb er in dieser Zeit ein kleines Kassettenlabel.[2] 1992 schickt Cristian Vogel ein Demotape an Dave Clarke. Die beiden begannen, miteinander im Studio zu arbeiten. Daraus resultierte das erste offizielle Vogel-Release „The Infra EP“.

1993 und 1994 veröffentlichte Vogel auf dem renommierten Label Mille Plateaux mehrere EPs. Es folgte auch eine Zusammenarbeit mit Thomas P. Heckmann. 1994 erschien außerdem das erste Cristian-Vogel-Album: „Beginning to Understand“. Von da an wurde Cristian Vogel als DJ in ganz Europa gebucht. 1997 schloss Vogel mit der Techno-Szene ab: „All Music has come to an End“. Vogel begann mit dem britischen Sänger Jamie Lidell unter dem Namen Super Collider zusammenzuarbeiten.[2]

Im Rahmen seines Plattenlabels „Rise Robots Rise“ schuf er außerdem das No-Future-Forum, eine Diskussions-Plattform für musikalisch Gleichgesinnte.

Diskografie (Auswahl)

Alben

  • 1994: Beginning to Understand (Mille Plateaux)
  • 1995: Absolute Time (Tresor Records)
  • 1996: Specific Momentific (Mille Plateaux)
  • 1996: Body Mapping (Tresor Records)
  • 1997: All Music has come to an End (Tresor Records)
  • 1999: Busca Invisibles (Tresor Records)
  • 2000: Rescate 137 (novamute)
  • 2002: Dungeon Master (Tresor Records)
  • 2005: Station 55 (novamute)
  • 2007: Music For The Creations Of Gilles Jobin (Station 55 Records)
  • 2007: The Never Engine (Tresor Records)
  • 2010: Black Swan (Sub Rosa)
  • 2012: The Inertials (Shitkatapult)
  • 2013: Eselsbrücke (Sub Rosa)
  • 2014: Moved By Magnets (als SGR* ^ CAV; The Tapeworm)
  • 2014: Polyphonic Beings (Shitkatapult)

EPs

  • 1994: Infra EP (Magnetic North)
  • 1994: Lambda EP (Magnetic North)
  • 1994: Intersync EP (Force Inc. Music Works)
  • 1994: Narco Synthesis EP (Ferox)
  • 1995: Conscious Arrays EP (Force Inc)
  • 1997: Two fat Downloads 88 EP (Primevil)
  • 1999: Boom Busine EP (Mosquito)
  • 2009: Crust Cloud Chunks (Snork Enterprises)
  • 2010: Time To Feed The Alien EP (Snork Enterprises)

Singles

  • 1994: We equate Machines with Funkiness (Mosquito)
  • 1994: Tales from the Heart (Force Inc)
  • 1995: Defunkt #1 (Solid)
  • 1995: Artists in Charge of Expert Systems (Mosquito)
  • 1996: The Visit: Defunkt #2 (Solid)
  • 1996: Demolish Serious Culture (Sativae)
  • 1998: Defunkt Remixes (Solid)
  • 1998: Syncopate to Generate (Sativae)
  • 1999: General Arrepientase (Tresor)
  • 2000: Whipaspank (Novamute)
  • 2001: La Isla Piscola (Novamute)
  • 2001: Me and My Shadow (Novamute)
  • 2001: Sirius Is A Freund (Archiv #01) (Tresor)
  • 2004: The Second Paper (NIT)
  • 2005: 1968.Holes (Novamute)
  • 2009: Crust Cloud Chunks Remixes (Snork Enterprises)
  • 2009: Endless Process EP (Artifexbcn Records)
  • 2012: Enter The Tub (Shitkatapult)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Cristian Vogel Bio bei no-future.com, abgerufen am 24. Februar 2014
  2. 2,0 2,1 Cristian Vogel Interview bei veryverymuch.com, abgerufen am 24. Februar 2014


Kategorien: Techno-Produzent | Geboren 1972 | Künstler der elektronischen Tanzmusik | Brite | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Cristian Vogel (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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