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Conrad Keller (Zoologe)


Conrad Keller (* 24. Januar 1848 in Felben; † 23. März 1930 in Zürich, reformiert, heimatberechtigt in Felben sowie seit 1905 in Zürich) war ein Schweizer Zoologe.

Leben

Der Vater von Conrad Keller war der Metzger Jakob Keller, seine Mutter Susanna war eine geborene Wiesmann. Keller absolvierte die Kantonsschule Frauenfeld und nahm ein Studium der Zoologie an den Universitäten Lausanne und Zürich auf. Nach einem Studienaufenthalt im Jahr 1874 bei Ernst Haeckel in Jena, gefolgt von Forschungstätigkeiten an den zoologischen Stationen von Neapel und Triest, schloss er sein Studium mit einer Dissertation über Tintenfische ab.

Anschliessend lehrte Keller zunächst ab 1875 als Privatdozent für Zoologie an der Universität und am Eidgenössischen Polytechnikum Zürich. In weiterer Folge wurde er 1889 zum Titularprofessor am Polytechnikum ernannt, bevor er dort zwischen 1898 und 1927 den Lehrstuhl für spezielle Zoologie innehatte. Die Universität Zürich verlieh Conrad Keller 1920 in Anerkennung seiner Verdienste die Ehrendoktorwürde.

Conrad Keller unternahm als Haustierforscher Forschungsreisen ins Tessin und ins Wallis, dreimal nach Afrika und zuletzt in die Kaukasusländer. Er veröffentlichte illustrierte, allgemein verständliche Bücher hauptsächlich über Haustiere.

Conrad Keller, der unverheiratet blieb, verstarb zwei Monate nach Vollendung seines 82. Lebensjahres in Zürich. Sein Nachlass wird in der ETH-Bibliothek Zürich aufbewahrt.

Werke (Auswahl)

  • Reisebilder us Ostafrika und Madagaskar. Winter, Leipzig 1887.
  • Natur und Volkskunde der Insel Réunion. Vortrag. Schwabe, Basel 1888.
  • Alpentiere im Wechsel der Zeit. 1892.
  • Die Thierwelt in der Landwirthschaft: Darstellungen aus dem Leben der wirthschaftlich wichtigsten Thiere mit besonderer Berücksichtigung ihrer Beziehungen zu unsern Hausthieren und Culturpflanzen. 1893.
  • Das Leben des Meeres. 1895 (Digitalisat in der e-collection der ETH-Bibliothek).
  • Die ostafrikanischen Inseln. Schall & Grund, Berlin 1898.
  • Die Abstammung der ältesten Haustiere. 1902.
  • Naturgeschichte der Haustiere. 1905.
  • Alfred Ilg: Sein Leben und sein Wirken als schweizerischer Kulturbote in Abessinien. Huber, Frauenfeld 1918.
  • Geschichte der schweizerischen Haustierwelt. 1919.
  • Lebenserinnerungen eines schweizerischen Naturforschers. 1928.

Literatur

  • Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft. 1930, S. 465-479, mit Werkverzeichnis
  • Hanspeter Hartmann-Frick: Conrad Keller. - ein berühmter Zoologe. In: Thurgauer Jahrbuch 55, 1980, S. 104-113.

Weblinks


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