Coniferylalkohol - LinkFang.de





Coniferylalkohol


Strukturformel
Keine Zeichnung vorhanden
Allgemeines
Name Coniferylalkohol
Andere Namen
  • 4-[(E)-3-Hydroxyprop-1-enyl]-2-methoxyphenol
  • 3-[(E)-4-Hydroxy-3-methoxyphenyl]-2-propen-1-ol
  • 4-Hydroxy-3-methoxy-zimtalkohol
Summenformel C10H12O3
CAS-Nummer 458-35-5
PubChem 1549095
Kurzbeschreibung

farblose Prismen[1]

Eigenschaften
Molare Masse 180,20 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

73–74 °C[1]

Siedepunkt

163–165 °C (400 Pa)[1]

Löslichkeit

leicht löslich in Diethylether, löslich in Ethanol, schlecht in Wasser (16,5 g·l−1 bei 25 °C) [1][2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Coniferylalkohol ist ein Phenylpropanoid und das Aglycon des Coniferins. Es ist Bestandteil von Lignin.

Gewinnung

Die erste Charakterisierung gelang Theodor Hartig 1861 im Cambialsaft der Lärche. Der Holzmindener Apotheker Wilhelm Kubel identifizierte 1866 das Glucosid des Coniferylalkohols.[4] Die Gewinnung gelang erstmals 1874 F. Tiemann und W. Haarmann durch saure Hydrolyse des Glucosids Coniferin oder heute durch das Enzym Emulsin (eine β-Glucosidase).[5]

Biochemie

Coniferylalkohol ist ein Stoffwechselintermediat bei der Biosynthese von Eugenol.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Eintrag zu Coniferylalkohol . In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 28. Dezember 2014.
  2. Eintrag zu Coniferylalkohol in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM) .
  3. 3,0 3,1 Datenblatt Coniferylalkohol bei AlfaAesar, abgerufen am 19. Februar 2010 (JavaScript erforderlich).
  4. W. Kubel, Coniferin - ein Glucosid aus dem Cambialsafte der Nadelhölzer in Journal für Praktische Chemie 97, 243–246 (1866).
  5. F. Tiemann und W. Haarmann, Ueber das Coniferin und seine Umwandlung in das aromatische Princip der Vanille in Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft 7, 608–623 (1874).

Kategorien: Stoffwechselintermediat | Biomonomer | Phenolether | Phenol

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Coniferylalkohol (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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