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Condeixa-a-Nova


Condeixa-a-Nova
Wappen Karte
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Baixo Mondego
Distrikt: Coimbra
Concelho: Condeixa-a-Nova
Freguesia: União das Freguesias de Condeixa-a-Velha e Condeixa-a-Nova
Koordinaten:
Kreis Condeixa-a-Nova
Flagge Karte
Einwohner: 17.163 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 138,67 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 124  Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 7
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Condeixa-a-Nova
Largo Artur Barreto
3150-124 Condeixa-a-Nova
Webpräsenz: www.cm-condeixa.pt

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Condeixa-a-Nova ist ein Kreis und eine Vila (Kleinstadt) in Portugal mit 5160 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Am 29. September 2013 wurden die Gemeinden Condeixa-a-Nova und Condeixa-a-Velha zur neuen Gemeinde União das Freguesias de Condeixa-a-Velha e Condeixa-a-Nova zusammengeschlossen. Condeixa-a-Nova ist Sitz dieser neu gebildeten Gemeinde.[3]

Geschichte

Zur Zeit der römischen Besatzung war Conimbriga eine größere Stadt der Provinz Lusitania, jedoch nicht von besonderer überregionaler Bedeutung. Nachdem im 5. Jahrhundert Sueben hier einfielen, eroberten im 8. Jahrhundert die Araber das Gebiet. Im Laufe des 7./8. Jahrhunderts verließen die Einwohner von Conimbriga ihre Stadt und gründeten Condeixa, das heutige Condeixa-a-Velha (dt. etwa: Altes Condeixa). Im Zuge der Reconquista eroberte D.Afonso Henriques das Gebiet und übergab es dem Kloster Santa Cruz in Coimbra. Die Mönche gründeten daraufhin Condeixa-a-Nova (dt. etwa: Neues Condeixa). Die erste offizielle Erwähnung von Condeixa-a-Nova stammt aus dem Jahr 1219.

König Manuel I. verlieh dem Ort 1514 erstmals Stadtrechte (Foral) und erhob ihn zur Vila (Kleinstadt). 1541 wurde er eine eigene Gemeinde. Im Zuge der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel erlitt der Ort 1811 schwere Zerstörungen durch französische Truppen und verfiel. Mit dem Sieg der Liberalen Revolution in Portugal 1822 begann der Ort erneut zu wachsen. Im Jahr 1838 wurde Condeixa-a-Nova ein eigenständiger Kreis, auf Bestreben der Königin Maria II., und 1845 wurde es zur erneut zur Vila erhoben.[4]

Verwaltung

Kreis Condeixa-a-Nova

Condeixa-a-Nova ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Coimbra, Miranda do Corvo, Penela, Soure sowie Montemor-o-Velho.

Mit der Gebietsreform im September 2013 wurden mehrere Gemeinden zu neuen Gemeinden zusammengefasst, sodass sich die Zahl der Gemeinden von zuvor zehn auf sieben verringerte.[5]

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Condeixa-a-Nova:

Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerzahl im Kreis Condeixa-a-Nova (1849–2011)
1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
8.733 11.875 12.149 13.555 13.257 13.027 15.340 17.078

Städtepartnerschaft

Verkehr

Condeixa-a-Nova liegt an der Autobahn A1 (mit eigener Abfahrt) und den Durchgangsstraßen IC2 und IC3. Die nächsten Eisenbahnhalte liegen im 11 km entfernten Taveiro und im 13 km entfernten Soure.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Mit Conimbriga liegt die bedeutendste portugiesische Ausgrabungsstätte der römischen Besatzungszeit im Kreis Condeixa-a-Nova.

Im Geburtshaus Fernando Namoras wurde 1990 mit der Casa-Museu Fernando Namora ein Museum eröffnet, das sich dem Leben und Werk des Schriftstellers widmet.

Im Feuchtgebiet Paul de Arzila, einem mit Besucherzentrum, Lehrpfaden und geführten Wanderungen ausgestatteten Naturschutzgebiet, kann eine Reihe von Pflanzen und Tieren beobachtet werden, darunter Otter, Zugvögel und Reiherarten. [7]

Unter den knapp 97 eingetragenen Baudenkmälern der Gemeinde finden sich Herrenhäuser, Brunnenanlagen, historische öffentliche und private Gebäude sowie verschiedene Sakralbauten, etwa die einschiffige und mit zwei Seitenkapellen versehene, Elemente von Manuelinik, Renaissance und Klassizismus zeigende Hauptkirche des Ortes, die um 1517 errichtete Igreja Paroquial de Condeixa-a-Nova (auch Igreja de Santa Cristina).[8]

Söhne und Töchter

Weblinks

 Commons: Condeixa-a-Nova  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. Veröffentlichung der administrativen Neuordnung im Gesetzesblatt Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 1. Oktober 2014
  4. www.verportugal.net , abgerufen am 28. Dezember 2012
  5. Veröffentlichung der administrativen Neuordnung im Gesetzesblatt Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 16. März 2014
  6. www.anmp.pt , abgerufen am 28. Dezember 2012
  7. www.verportugal.net , abgerufen am 28. Dezember 2012
  8. www.monumentos.pt , abgerufen am 28. Dezember 2012

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Condeixa-a-Nova (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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