Colbitz - LinkFang.de





Colbitz


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: BördeVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Elbe-Heide
Höhe: 67 m ü. NHN
Fläche: 71,85 km²
Einwohner: 3187 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39326
Vorwahl: 039207
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 130
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Magdeburger Straße 40
39326 Rogätz
Webpräsenz: www.gemeinde-colbitz.de
Bürgermeister: Eckhard Liebrecht
}

Colbitz ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Sie ist Mitgliedsgemeinde der Verbandsgemeinde Elbe-Heide mit Sitz in der Gemeinde Rogätz.

Geografie

Colbitz liegt am südöstlichen Ende der Colbitz-Letzlinger Heide. Westlich des Ortes befindet sich der Colbitzer Lindenwald, der größte geschlossene Lindenwald Europas.

Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:

Als Wohnplätze der Gemeinde sind ausgewiesen:

  • Balzersiedlung
  • Chausseehaus
  • Haidberg
  • Jacobsheim
  • Jägerstieg
  • Rabensol
  • Schneiderdamm
  • Spitzenberg
  • Waldbad

Geschichte

Der slawische Ortsname (zu deutsch "Ort in den Wiesen") weist auf eine Ansiedlung bereits um 750 - 800 hin. Erstmals erwähnt wurde Colbitz im Jahre 1197, als Ludolf von Colbitz als Zeuge beim Landgericht zu Ebendorf auftritt. Die Landeshoheit wechselte im 14. Jahrhundert von Alten Mark auf das Erzbistum Magdeburg. Territorial gehörte das Gebiet zur Grafschaft Billingshoch. Diese war ein Teil der Nordmark, in der seit 1134 Albrecht der Bär aus dem Hause Askanien Markgraf war. Er betrieb von dort aus die Ostkolonisation und machte damit die Nordmark zum Ausgangspunkt der Mark Brandenburg. Daher bürgerte sich ab dem 14. Jahrhundert der Name Altmark für dieses Gebiet ein. Als aber 1320 die askanischen Markgrafen ausstarben und die Altmark durch Heirat der Witwe des letzten Markgrafen an Herzog Otto von Braunschweig kam und darauf allerhand Streitereien folgten, wurde diese Teile 1336 endgültig vom Erzbistum erworben. Aus dieser Zeit stammen weitere urkundliche Nachrichten über Colbitz.

Lindhorst wurde 1950 zwangseingemeindet. Von 1994 bis 2009 war Lindhorst eine Ortschaft nach § 86 Gemeindeordnung.

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 58,0 % zu folgendem Ergebnis für die Zusammensetzung des Gemeinderats:[2]

Partei/Liste Stimmenanteil Sitze
CDU 26,8 % 4
Die Linke 16,2 % 3
SPD 09,7 % 2
Grüne 03,2 % 0
Wählergruppen 44,1 % 7
Gesamt 100 % 16

Wappen

Das Wappen wurde am 27. Oktober 1994 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Rot drei silberne gestielte Lindenblätter, zusammengehalten durch eine silberne Spange; aus dem mittleren geraden Stiel rechts und links hervorwachsend ein silberner Stängel mit drei (1:2) runden Früchten.“

Die Gemeindefarben sind Silber (Weiß) - Rot.

Das Wappen ist für den Ortsteil Lindhorst ein redendes Wappen. Es bezieht sich auf den weitbekannten Lindenwald. Die Farben sind die des Erzbistums Magdeburg.

Flagge

Die Flagge der Gemeinde Colbitz zeigt die Farben Silber (Weiß) - Rot mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Städtepartnerschaft

Partnerstadt von Colbitz ist seit 2003 Altdorf bei Nürnberg in Bayern.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Gemarkung von Colbitz befinden sich die Reste der Odenburg.

Die Kulturdenkmale der Gemeinde sind im örtlichen Denkmalverzeichnis eingetragen. In Colbitz selbst befindet sich die 1869/70 errichtete evangelische Sankt-Paulus-Kirche. Ferner im Loitscher Weg die katholische Kirche St. Nikolaus von der Flüe, von 1959 bis 1962 aus einer ehemaligen Scheune erbaut und 1965 um einen Glockenturm ergänzt,[3] die jedoch heute nur noch selten für Gottesdienste genutzt wird. Die nächstgelegene katholische Kirche mit regelmäßigen Gottesdiensten befindet sich im etwa sechs Kilometer entfernten Wolmirstedt.

Darüber hinaus gibt es an der Adresse Ortstr. 10 einen Museumshof über das frühere Leben auf dem Bauernhof. Bemerkenswert ist die Bockwindmühle Lindhorst, betrieben und restauriert durch den Mühlenverein Lindhorst e. V.

Einen Besuch wert ist auch das Wasserwerk von Colbitz mit Deutschlands einzigem "Wasserwerks-Krokodil".[4]

Regelmäßige Veranstaltungen

Jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende wird das Heidefest gefeiert und die „Heidekönigin der Colbitz-Letzlinger Heide“ gekrönt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Colbitz liegt an der Bundesstraße 189 (Magdeburg-Stendal), etwa sieben Kilometer nördlich von Wolmirstedt, 18 km östlich der Kreisstadt Haldensleben und 18 km nördlich der Landeshauptstadt Magdeburg. Busverbindungen bestehen nach Wolmirstedt und Cröchern. Seit der Stilllegung der Kleinbahn Wolmirstedt–Colbitz befindet sich der nächste Bahnhof in der Nachbargemeinde Zielitz.

Das Teilstück Wolmirstedt- Colbitz der Bundesautobahn 14 befindet sich derzeit in Bau. Die Autobahn verläuft in Zukunft Ost- Nordöstlich an der Gemeinde vorbei, wobei im Nordosten, an der Kreisstraße 1174n die Abfahrt Colbitz entsteht. Die Verkehrsfreigabe ist für den Sommer 2014 geplant.

Ansässige Unternehmen

  • Colbitzer Heide-Brauerei
  • KANN Baustoffwerke
  • Silka/Xella (Kalksandstein Fertigung)
  • TWM Trinkwasserversorgung Magdeburg mit dem Wasserwerk Colbitz
  • Stump (Spezialtiefbau)

Nördlich der Gemeinde befindet sich ein Industrie- und Gewerbegebiet, in dem einige der Unternehmen ansässig sind.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2014 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Kommunalwahlen 2014, Gemeinde Colbitz, Endgültiges Ergebnis
  3. St. Nikolaus von der Flüe in Colbitz. In: Gemeindeverbund Aller-Ohre St. Christophorus. Pfarrei St. Christophorus – Haldensleben, abgerufen am 28. November 2015.
  4. Häufig gestellte Fragen. TWM Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH, abgerufen am 28. November 2015.

Weblinks

 Commons: Colbitz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Börde | Colbitz | Gemeinde in Sachsen-Anhalt

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Colbitz (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.