Citroën Axel - LinkFang.de





Citroën Axel


Citroën

Axel
Produktionszeitraum: 1984–1990
Klasse: Kleinwagen}
Karosserieversionen: Kombilimousine
Motoren: Ottomotoren:
0,6–1,2 Liter
(25–45 kW)
Länge: 3732 mm
Breite: 1538 mm
Höhe: 1430 mm
Radstand: 2370 mm
Leergewicht: 875 kg
Vorgängermodell: Citroën Dyane
Nachfolgemodell: Citroën AX

Der Citroën Axel wurde von Sommer 1984 bis 1995 (ab 1988 nur noch als Oltcit) in Lizenz des Automobilherstellers Citroën bei Oltcit in Rumänien hergestellt.

Geschichte

Der Kleinwagen war unter der Bezeichnung „Project Y“ (ca. 1974) bei Citroën als Ersatz für den Ami 8 entwickelt, aber nicht mehr realisiert worden, nachdem Peugeot Citroën übernommen hatte. In Frankreich wurde dann statt des ursprünglich von Citroën selbst entwickelten Axel der Visa auf der Plattform des Peugeot 104 entwickelt und gebaut. Er war wahlweise mit wassergekühltem Vierzylindermotor („PSA X-“ oder Douvrin-Motor genannt) aus dem 104 oder einem luftgekühltem Zweizylinder-Boxermotor mit 652 cm³ erhältlich. Der Boxermotor mit kontaktloser Transistorzündung und nikasilbeschichteten Aluminiumzylindern war aus dem 602-cm³-Motor des Citroën 2CV weiter entwickelt worden.

Den Axel gab es nur mit einem Lizenzbau der Vierzylinderboxermotoren wie im GS. Die Karosserie sieht der des Citroën Visa sehr ähnlich, hat aber keine gleichen Teile. Auch das Fahrwerk unterscheidet sich: Der Axel hat Drehstabfedern.

Ab 1982 wurde das Fahrzeug in Rumänien als Oltcit Special und Oltcit Club gebaut. Der Wagen wurde ab Mitte 1984 von Citroën in Frankreich, Österreich, den Niederlanden, Belgien und Italien (nicht aber in Deutschland, Großbritannien, Skandinavien und der Schweiz) unter der Modellbezeichnung Axel vertrieben.[1][2] Der kompakte und billige Axel erfreute sich vor allem bei jungen Frauen großer Beliebtheit. Preislich war das Fahrzeug sehr attraktiv, die Basisversion kostete weniger als das Modell 2CV. Zwar entsprach das Fahrzeug nicht unbedingt den westlichen Qualitätsansprüchen, war aber wegen der typischen Bedienungssatelliten als Citroën erkennbar. Das Fahrzeug hatte den luftgekühlten Vierzylinder-Boxermotor des Citroën GS mit 1129 cm³ und 41 kW (58 PS) im Axel und Axel 11 R sowie mit 1299 cm³ und 44 kW (62 PS) im Axel 12 TRS. Eine Enterprise-Version ohne hintere Rücksitze wurde in einigen Märkten als Nutzfahrzeug angeboten.

Die Produktion des Axel wurde 1988 eingestellt; das Joint Venture war damit frühzeitig gescheitert. Das Fahrzeug selbst lief aber als Oltcit Oltena bzw. Rodae in Rumänien noch bis 1995 weiter vom Band.

Insgesamt wurden 60.184 Axel hergestellt, davon knapp 48.000 mit dem 11er-Motor, der Rest als 12TRS. Bis zur Einstellung der Baureihe war Rumänien eine beliebte Motoren- und Teilequelle für Citroën-GS-Fahrer.

Einzelnachweise

  1. citroenvisa.net: Oltcit, Axel und Oltena (englisch)
  2. Citroënët: Oltcit and Axel (englisch)

Literatur

  • Thijs van der Zanden: Citroën Axel: la cousine de craiova. Citrovisie, Eindhoven 2012, ISBN 978-90-815208-0-5

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Citroën Axel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Citroën Axel (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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