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Chrysalis Records


Chrysalis Records ist ein britisches Plattenlabel, das 1969 entstand. Der Name bezeichnet zum einen ein Stadium der Verpuppungsphase eines Schmetterlings und entstand zum anderen als Kunstwort aus Namensbestandteilen der beiden Gründungsmitglieder Chris Wright und Terry Ellis.

Geschichte

Bis 1980

Chrysalis wurde aufgrund eines Lizenzabkommens mit Chris Blackwells Island Records gegründet. Dieses basierte auf dem Erfolg von Künstlern wie Jethro Tull und Procol Harum, welche von dem Label gefördert wurden. Jethro Tull unterzeichnete einen Vertrag mit Reprise Records in Amerika, welches Chrysalis dazu verhalf, ein Abkommen mit der Muttergesellschaft von Reprise Records, Warner Bros. Records, abzuschließen. Dies bestand erfolgreich von 1972 bis 1976; erst dann wurde Chrysalis unabhängig.

1979 schrieb das Label Chrysalis Geschichte, da man das erste Musikvideo auf den britischen Markt brachte. Das Album Eat to the Beat von Blondie hatte für jedes aufgenommene Lied der LP ein Musikvideo auf einer Videokassette als Gegenstück.

1980er Jahre

In den 1980er Jahren war Chrysalis der Vorreiter der britischen New-Romantic-Bewegung. Unter anderem waren Ultravox und Spandau Ballet unter Vertrag genommen worden. Die 1980er Jahre waren für das Label die erfolgreichsten Jahre. Künstler wie Billy Idol und Pat Benatar, Blondie und Huey Lewis and the News waren stadionfüllende Aushängeschilder des Labels. Chrysalis förderte auch das Label des Blondie-Gitarristen Chris Stein, Animal Records, welches aber nur kurze Zeit bestand. Im Frühjahr 1983 wurde Daniel Glass Direktor der Abteilung New Music Marketing. Später wurde er Vizepräsident von Chrysalis Records.

Seit 1990

Das Label Chrysalis Records wurde 1991 an EMI verkauft. 1994 wurde das Sublabel The Echo Label für den Indie-Rock-Sektor gegründet.

Chrysalis ist heute nur noch für die Verkäufe der Platten von Robbie Williams zuständig, während Künstler wie Starsailor dem EMI-Verlag zugeordnet wurden. 2013 wurde Chrysalis an Warner Music Group verkauft.[1]

Künstler

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 2013 Verkauf an Warner , artsjournal.com, Abruf 27. Oktober 2013

Kategorien: Pop-Label | Rock-Label | Britisches Musiklabel | Major-Sublabel | Independent-Label

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Chrysalis Records (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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