Christoph Hansa - LinkFang.de





Christoph Hansa


Christoph Hansa
D-HHBG


Luftrettungszentrum Daten
Betreiber: ADAC Luftrettung, München
Träger: Bundesministerium des Inneren
Hubschraubertyp: Eurocopter EC 135
Ehemalige LFZ*: bis 10. Juli 1997: Bölkow Bo 105
bis 2004: MD 900 Explorer/MD 902 Explorer II
Inbetriebnahme: 2. Februar 1990
Standort: Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Besonderheiten: früher: Christoph 50
Koordinaten:
Besatzung
Pilot: ADAC Luftrettung, München
Arzt: Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
Rettungsassistent: Berufsgenossenschaftliches Unfallkrankenhaus Hamburg
*LFZ = Luftfahrzeuge

Christoph Hansa, früher: Christoph 50, ist der Funkrufname des ursprünglich als Intensivtransporthubschrauber (ITH) betriebenen Hubschraubers des ADAC, der für Patientenverlegungen in Hamburg genutzt wird. Mittlerweile wird der Hubschrauber allerdings häufiger zu Rettungseinsätzen in der Freien und Hansestadt Hamburg verwendet.

Station, Einsatz und Besetzung

Der Hubschrauber ist am Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg in Boberg stationiert. Er ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in Einsatzbereitschaft. Er wird von der integrierten Leitstelle Florian Hamburg zu Rettungseinsätzen mit Notarztindikation alarmiert, wenn ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) nicht rechtzeitig zur Verfügung steht oder die Art der Verletzung den Transport eines Patienten mittels Hubschrauber erforderlich macht.

Offiziell gilt der Christoph Hansa als Intensivtransporthubschrauber, das heißt seine eigentlich Aufgabe ist die Verlegung von Patienten. Dabei war der Christoph Hansa in den Jahren 2002 und 2003 der meistgenutzte ITH Deutschlands. Mittlerweile wird er, aufgrund der gestiegene Anzahl von Unfällen, auch in der Rettung eingesetzt und fliegt heute mehr Rettungs- als Verlegungsflüge.

Bei seinen Einsätzen ist der Christoph Hansa mit einem Piloten der ADAC Luftrettung, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg besetzt. Die Rettungsassistenten gehören zur Hubschrauberbesatzung (HEMS Crew Member) und unterstützen den Piloten im Bereich der Kommunikation und Navigation, während der Notarzt juristisch gesehen ein Passagier ist.

Geschichte

Der Luftrettungsstandort am Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus Hamburg in Boberg wurde am 2. Februar 1990 in Betrieb genommen.

Der Christoph Hansa war der erste „Ambulanzhubschrauber“ in Deutschland und wurde eingesetzt, um unter ärztlicher Begleitung Patientenverlegungen zu fliegen. Am Anfang wurde das Hubschraubermodell Bölkow Bo 105 eingesetzt.

Am 10. Juli 1997 wurde bei Christoph Hansa ein Modellwechsel vollzogen, bis 2004 wurde dann eine MD 900 Explorer bzw. MD 902 Explorer II verwendet.

Einsatzstatistik

Jahr 1990 1991 1992 1993 ... 1998 1999 2000 2001 ... 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Einsätze 234 298 552 549 ... 865 920 1207 1257 ... 1506 1721 1799 1479 1345 1410 1438 1233 1114 1277

Sonstiges

Der Name Christoph Hansa geht auf den heiligen Christophorus zurück, den Schutzpatron der Autofahrer. Nach ihm tragen alle deutschen Rettungshubschrauber den BOS-Funk-Rufnamen Christoph, gefolgt von einer Nummer bei Rettungshubschraubern und einer Bezeichnung zum Standort bei Intensivtransporthubschraubern.

Weblinks

 Commons: Christoph Hansa (air ambulance)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: ADAC | Rettungshubschrauber | Luftverkehr (Hamburg)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph Hansa (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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