Christian Th. Müller - LinkFang.de





Christian Th. Müller


Christian Th. Müller (* 1970) ist ein deutscher Historiker. Er lehrt an der Universität Potsdam.

Leben

Müller leistete seinen Wehrdienst als Unteroffizier in der Nationalen Volksarmee (NVA) ab. Danach studierte er von 1990 bis 1996 Neuere und Neueste Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (M.A. 1996).

2000 wurde er bei Bernhard R. Kroener[1] an der Universität Potsdam mit der Dissertation Status und Mentalität der Unteroffiziere auf Zeit der NVA. Untersuchungen zu Alltag und Binnenstruktur einer „sozialistischen“ Armee zum Dr. phil. promoviert. Die Arbeit wurde 2002 mit dem Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte und Wehrwissenschaften (3. Preis) ausgezeichnet und auf dem Deutschen Historikertag in Halle (Saale) vorgestellt.[2] Von 2001 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam und von 2004 bis 2009 am Arbeitsbereich „Theorie und Geschichte der Gewalt“[3] am Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS). Er forschte u. a. auf den Feldern Militärgeschichte und Militärsoziologie.

2010 habilitierte er sich für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam und wurde Privatdozent. Von 2013 bis 2015 vertrat er die Professur für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt ebendort. Er ist Mitglied im Arbeitskreis Militärgeschichte.[4] Seine dortigen Themenschwerpunkte sind Militärkultur und Soldatensubkultur.

Schriften (Auswahl)

Monografien

  • Tausend Tage bei der „Asche“. Unteroffiziere in der NVA. Untersuchungen zu Alltag und Binnenstruktur einer „sozialistischen“ Armee (= Militärgeschichte in der DDR, Band 6). Links, Berlin 2003, ISBN 3-86153-297-2. (zugl. Dissertation)
  • US-Truppen und Sowjetarmee in Deutschland. Erfahrungen, Beziehungen, Konflikte im Vergleich. Schöningh, Paderborn u. a. 2011, ISBN 978-3-506-77193-3. (zugl. Habilitation)

Herausgeberschaften

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Christian Th. Müller: Tausend Tage bei der Asche. Unteroffiziere in der NVA, 2003, S. XIII.
  2. Hans-Hermann Hertle: Tätigkeitsbericht (2001–2003) , Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, S. 136.
  3. Ehemalige Mitarbeiter , HIS, abgerufen am 22. Mai 2014.
  4. Forschende , Arbeitskreis Militärgeschichte, abgerufen am 22. Mai 2014.


Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Christian Th. Müller (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.