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Celerina/Schlarigna


Celerina/Schlarigna
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden GR
Region: Maloja
Kreis: Oberengadin
BFS-Nr.: 3782
Postleitzahl: 7505
Koordinaten:
Höhe: 1'714 m ü. M.
Fläche: 24,02 km²
Einwohner: 1504 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 63 Einw. pro km²
Website: www.gemeinde-celerina.ch

Celerina/Schlarigna

Karte

Celerina/Schlarigna (deutsch/italienisch Celerina, rätoromanisch  Schlarigna?/i ) ist eine politische Gemeinde in der Region Maloja des Kantons Graubünden in der Schweiz. Bis ins Jahr 1943 wurde die Gemeinde offiziell Celerina genannt. Danach hiess sie für sieben Jahre Schlarigna/Celerina und wurde 1950 auf Celerina/Schlarigna umbenannt.

Geographie

Celerina liegt im Oberengadin. Die Nachbardörfer sind St. Moritz im Südwesten, Samedan im Nordosten und Pontresina im Südosten. Da das Tal bei Celerina gegen drei Himmelsrichtungen hin geöffnet ist, verzeichnet Celerina mehr Sonnenstunden als die umliegenden Dörfer. Berühmt wurde Celerina vor allem durch seine Bobbahn und die Nähe zum mondänen St. Moritz. Auf dem Territorium von Celerina liegt das Hochplateau Las Trais Fluors.

Bevölkerung

Sprachen

Bis zum Beginn des Fremdenverkehrs sprach die gesamte Einwohnerschaft Puter, eine rätoromanische Mundart. Gaben 1860 noch 96 % und 1880 noch 76,9 % Romanisch als Muttersprache an, so sank dieser Wert 1900 auf 68 und 1941 auf 50 %. Der Rückgang hielt auch nach dem Zweiten Weltkrieg an. Dennoch konnten sich 1990 noch 41 % und im Jahr 2000 35 % der Bewohner auf Romanisch verständigen. Einzige Behördensprache ist allerdings Deutsch. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:

Sprachen in Celerina/Schlarigna GR
Sprachen Volkszählung 1980 Volkszählung 1990 Volkszählung 2000
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Deutsch 390 43,82 % 535 54,87 % 789 58,31 %
Rätoromanisch 273 30,67 % 198 20,31 % 173 12,79 %
Italienisch 178 20,00 % 176 18,05 % 261 19,29 %
Einwohner 890 100 % 975 100 % 1353 100 %

Heute gibt es mehr Italienisch- als Romanischsprachige. Dies ist auf die Zuwanderung vermögender Italiener zurückzuführen.

Religionen und Konfessionen

1577 führte Celerina, als letzte Gemeinde der Region, die Reformation ein.

Herkunft und Nationalität

Von den Ende 2005 1332 Bewohnern waren 950 (= 71 %) Schweizer Staatsangehörige.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen

Häuser

  • Chesa Frizzoni[2]
  • Chesa Lorsa[3]
  • Hotel Cresta Palace[4]
  • Wohnhaus Las Lavinatschas[5]

Technische Anlagen

Persönlichkeiten

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Panoramabild, von Richtung Samedan aus gesehen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Chesa Frizzoni
  3. Chesa Lorsa
  4. Hotel Cresta Palace
  5. Wohnhaus Las Lavinatschas
  6. Vitale Ganzoni in Sikart , abgerufen 5. Februar 2016.

Kategorien: Wintersportgebiet in der Schweiz | Ort am Inn | Schweizer Gemeinde

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Celerina/Schlarigna (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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