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Catanzaro


Catanzaro
Staat: Italien
Region: Kalabrien
Provinz: Catanzaro (CZ)
:
Höhe: 342 m s.l.m.
Fläche: 102,3 km²
Einwohner: 90.612 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 886 Einw./km²
Stadtviertel Gagliano, Catanzaro Lido, Santa Maria, S. Antonio, Mater Domini, Siano, Bellavista, Sala, S.Janni, Cava, Signorello, Alli, Barone, Germaneto
Angrenzende Gemeinden Borgia, Caraffa di Catanzaro, Gimigliano, Pentone, San Floro, Sellia, Settingiano, Simeri Crichi, Tiriolo
Postleitzahl: 88100
Vorwahl: 0961
ISTAT-Nummer: 079023
Volksbezeichnung: Catanzaresi
Schutzpatron: San Vitaliano
Website: www.comunecatanzaro.it

Catanzaro ist die Hauptstadt der süditalienischen Region Kalabrien und der Provinz Catanzaro mit 90.612 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015 ). Die Stadt erstreckt sich über eine Fläche von 102,3 km² und ist Sitz des Erzbistums Catanzaro-Squillace.

Lage

Catanzaro liegt geographisch ungefähr in der Mitte Kalabriens, am Isthmus von Marcellinara, wo das Ionische Meer nur 35 Kilometer vom Tyrrhenischen entfernt ist. Die Nachbargemeinden sind Borgia, Caraffa di Catanzaro, Gimigliano, Pentone, San Floro, Sellia, Settingiano, Simeri Crichi und Tiriolo.

Die Altstadt liegt knapp 10 Kilometer im Landesinneren auf drei Hügeln über den tief eingeschnittenen Tälern der Fiumarella und des Musofalo. Das Gemeindegebiet erstreckt sich heute mit einigen Vororten wie Catanzaro Lido bis hinunter zum Ionischen Meer.

Geschichte

Catanzaro wurde im 10. Jahrhundert als byzantinische Festung gegen sarazenische Überfälle gegründet. Seit dem 11. Jahrhundert ist die Stadt bekannt für die Herstellung von Seide, später auch von Samt und Damast. Im 13./14. Jahrhundert waren die Grafen Ruffo mit der Herrschaft Catanzaro belehnt. Unter der aragonesischen Herrschaft über das Königreich beider Sizilien erlebte die Stadt im späten Mittelalter einen großen Aufschwung. Nach einer Zeit des Verfalls erholte sich die Stadt erst wieder um 1800. Catanzaro wurde zu einem Eisenbahnknotenpunkt und zu einem Handelszentrum für Weizen, Öl und Wein. In der Nähe Catanzaros entsteht der Rotwein Lamezia (siehe hierzu auch den Artikel Weinbau in Italien).

1970 wurde die Stadt anstelle von Reggio Calabria Hauptstadt der Region Kalabrien. Das Regionalparlament tagt weiterhin in Reggio Calabria, die Regierung und viele wichtige Behörden haben nun ihren Sitz in Catanzaro.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Università degli studi "Magna Græcia"
  • Accademia di Belle Arti di Catanzaro[2]
  • Policlinico Universitario "Mater Domini"[3]
  • Pontificio Seminario Regionale "S. Pio X"[4]
  • Conservatorio musicale F. Torrefranca di Vibo Valentia
  • Accademia D'Arte Teatrale "Officina Teatrale"[5]
  • Istituto di ricerca regionale educativa[6]
  • Università telematica Calabria Uni.Tel.Cal.[7]

Theater und Museen

  • Museo Storico Militare
  • Museo d'arte moderna e contemporanea di Catanzaro "MARCA"
  • Museo provinciale "Villa Margherita"
  • La casa della memoria
  • Museo delle carrozze
  • Museo risorgimentale
  • Museo della seta
  • Gipsoteca Jerace
  • Museo diocesano
  • Teatro Politeama

Bauwerke

Kulinarische Spezialitäten

  • Der Morzeddhu ist eine typische Spezialität Catanzaros auf der Grundlage von Kalbsinnereien, die in der Vergangenheit vor allem von Arbeitern und Handwerkern als Zwischenmahlzeit gegessen wurde.

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. http://www.abacatanzaro.it/
  3. http://www.unicz.it/policlinico.html
  4. http://www.pftim.it/sedi_facolta.php
  5. http://www.officinateatrale.com/
  6. http://www.irre-calabria.it/
  7. http://www.unitelcal.it/index.php?option=com_content&view=article&id=1&Itemid=2

Weblinks

 Commons: Catanzaro  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Hauptstadt in Italien | Provinzhauptstadt in Italien | Catanzaro | Gemeinde in Kalabrien | Ort in Kalabrien

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Catanzaro (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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