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Carmen Jordá


Carmen Jordá (* 28. Mai 1988 in Alcoi) ist eine spanische Automobilrennfahrerin. Sie fuhr von 2012 bis 2014 in der GP3-Serie.

Karriere

Jordá begann ihre Motorsportkarriere 1998 im Kartsport, in dem sie bis 2003 aktiv war.[1] 2005 gab Jordá ihr Formelsportdebüt in der Formel Master Junior, die sie auf dem siebten Platz beendete. 2006 blieb sie in dieser Serie und wurde Neunte. Außerdem nahm sie in dieser Saison an zwei Rennen der spanischen Formel-3-Meisterschaft teil. 2007 wechselte Jordá komplett in die spanische Formel-3-Meisterschaft. Mit einem zwölften Platz als bestes Resultat blieb sie in ihrer Debütsaison ohne Punkte. Da sie in einem älteren Fahrzeugmodell startete, nahm sie zudem an der Copa-Wertung, die sie auf dem vierten Platz abschloss, teil.

2008 blieb Jordá in der spanischen Formel-3-Meisterschaft und trat für Campos Racing an. Mit einem neunten Platz als bestes Resultat belegte sie am Saisonende als schlechteste Pilotin ihres Teams den 22. Gesamtrang, während ihr Teamkollege Germán Sánchez den Meistertitel gewann. In der Copa-Wertung, die ihre Teamkollegin Natacha Gachnang für sich entschied, wurde Jordá Achte. 2009 trat Jordá für verschiedene Teams in der Meisterschaft, die ab dieser Saison European F3 Open hieß, an. Ein neunter Platz war erneut ihr bestes Resultat und sie wurde 21. in der Meisterschaft. In der Copa-Wertung belegte sie Rang sechs. Außerdem startete Jordá 2009 zu drei Rennen der Le Mans Series in der LMP2-Klasse.

2010 wechselte Jordá in die nordamerikanische Indy Lights zu Andersen Racing. Sie nahm an fünf von dreizehn Rennen teil und belegte am Saisonende mit einem zehnten Platz als bestes Resultat den 16. Platz in der Fahrerwertung. Nachdem sie 2011 an der Lamborghini Super Trofeo teilgenommen hatte, erhielt sie für die Saison 2012 ein Cockpit bei Ocean Racing Technology in der GP3-Serie. Jordá wurde damit zusammen mit Vicky Piria und Alice Powell zur ersten Frau, die an einem GP3-Rennen teilnahm.[2] Jordá blieb ohne Punkte und beendete die Saison auf dem 28. Gesamtrang. 2013 blieb Jordá in der GP3-Serie und wechselte zu Bamboo Engineering. Dort ersetzte sie Roberto La Rocca, der nach ungewissem Sponsoring vor dem Saisonstart sein Cockpit verlor.[3] Im Gegensatz zu ihren Teamkollegen Lewis Williamson und Melville McKee, die Podest-Platzierungen erzielt hatten, blieb Jordá ohne Punkte. Sie wurde 30. in der Fahrerwertung. 2014 bestritt Jordá ihre dritte GP3-Saison für Koiranen GP.[4] Jordá blieb ohne Punkte und verlor ihr Cockpit zwei Veranstaltungen vor Saisonende an Dean Stoneman. Stoneman erreichte bei diesen Veranstaltungen zwei Siege. Jordá lag am Saisonende auf dem 29. Gesamtrang.

Im Februar 2015 gab das Lotus F1 Team bekannt, dass Jordá ab sofort die Position der Entwicklungsfahrerin des Teams übernimmt.[5] 2016 blieb Jordá bei dem Nachfolgerennstall von Lotus, dem Renault Sport F1 Team in der gleichen Position beschäftigt.[6]

Statistik

Karrierestationen

  • 1998–2003: Kartsport
  • 2005: Formel Master Junior (Platz 7)
  • 2006: Formel Master Junior (Platz 9)
  • 2006: Spanische Formel 3
  • 2007: Spanische Formel 3

Einzelergebnisse in der GP3-Serie

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Punkte Rang
2012 Ocean Racing Technology Spanien ESP Monaco MON Spanien ESP Vereinigtes Konigreich GBR Deutschland GER Ungarn HUN Belgien BEL Italien ITA     0 28.
20 21 DNF 21 13 DNF DNQ DNQ 20 DNF 24* DNF 26 23 21 19    
2013 bamboo engineering Spanien ESP Spanien ESP Vereinigtes Konigreich GBR Deutschland GER Ungarn HUN Belgien BEL Italien ITA Vereinigte Arabische Emirate UAE     0 30.
22 18 DNF 21 23 19 DSQ 24 22 22 19 19 18 17 DNF 23    
2014 Koiranen GP Spanien ESP Osterreich AUT Vereinigtes Konigreich GBR Deutschland GER Ungarn HUN Belgien BEL Italien ITA Russland RUS Vereinigte Arabische Emirate UAE 0 29.
DNF DNF 20 21 24 17 DNF 22 25 25 17 DNF 20 21        

Einzelnachweise

  1. “Carmen Jordá” (gp3series.com; abgerufen am 10. März 2012)
  2. “Jorda and Cregan join Ocean for squad's maiden GP3 campaign” (autosport.com am 10. März 2012)
  3. Jamie O'Leary: “Carmen Jorda replaces Roberto la Rocca in Bamboo GP3 team”. autosport.com, 12. März 2013, abgerufen am 12. März 2013 (english).
  4. Valentin Khorounzhiy: “Carmen Jorda lands final Koiranen seat in GP3”. paddockscout.com, 17. April 2014, abgerufen am 17. April 2014 (english).
  5. Lotus F1 team signs Carmen Jorda to development driver role. autosport.com, 26. Februar 2015, abgerufen am 26. Februar 2015 (english).
  6. Dominik Sharaf: Renaults zweite Garde: PR-Blondine und Mercedes-Testpilot. Motorsport-Total.com, 3. Februar 2016, abgerufen am 3. Februar 2016.

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Carmen Jordá (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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