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Calden


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: KasselVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 239 m ü. NHN
Fläche: 54,74 km²
Einwohner: 7359 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 134 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34379
Vorwahlen: 05674, 05677
Kfz-Kennzeichen: KS, HOG, WOH
Gemeindeschlüssel: 06 6 33 005
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Holländische Straße 35
34379 Calden
Webpräsenz: www.calden.de
Bürgermeister: Maik Mackewitz (parteilos)
}

Calden ist eine Gemeinde im nordhessischen Landkreis Kassel (Deutschland).

Bekannt ist sie vor allem durch das Schloss Wilhelmsthal und durch den 1970 eröffneten Flughafen Kassel-Calden, der nach Aus- bzw. Neubau seit April 2013 als Regionalflughafen besteht und seit 2015 die Eigenbezeichnung Kassel Airport trägt.

Geographie

Lage

Die Gemeinde Calden liegt mit ihrem auf der Langen- und Staufenbergplatte gelegenen Kernort rund 12 km (Luftlinie) nordwestlich der Innenstadt von Kassel. Das Hauptdorf wird von der Calde durchflossen, deren Wasser über den Suderbach nordostwärts in die Esse fließt. Zu den Fließgewässern der Gemeinde gehören auch der Esse-Zufluss Jungfernbach beim südlichen Schloss Wilhelmsthal und die Nebelbeeke, die etwa nordwärts durch die westlichen Ortsteile Ehrsten, Meimbressen und Westuffeln fließt und in die durch den Ortsteil Obermeiser verlaufende Warme mündet.

Die höchste Stelle der Gemeinde ist mit 430 m ü. NHN der Gipfel des südwestlich von Fürstenwald gelegenen Posten-Bergs, einem Nordausläufer des zum Habichtswälder Bergland gehörenden und etwas außerhalb des Gemeindegebiets gelegenen Hohen Dörnberg (578,7 m ), und die niedrigste nördlich von Obermeiser auf etwa 170 m am Ausfluss der Warme aus dem Gemeindegebiet. Das Hauptdorf liegt auf etwa 230 (an der Calde) bis 285 m (auf der Wilhelmsthaler Höhe) Höhe. Etwa 10 bis 15 km östlich bis nordöstlich liegt der „sagenumwobene“ Reinhardswald.

Nachbargemeinden

Calden grenzt im Norden an die Stadt Liebenau, im Osten an die Stadt Grebenstein, im Südosten an die Gemeinde Espenau, im Südosten an die Stadt Vellmar, im Süden an die Gemeinde Ahnatal, im Westen an die Stadt Zierenberg, sowie im Nordwesten an die Gemeinde Breuna (alle im Landkreis Kassel).

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Calden gliedert sich in diese sechs Ortsteile:

Geschichte

Im Bereich zwischen den Ortsteilen Calden und Ehrsten wurden bedeutende archäologische Funde aus der Jungsteinzeit gemacht. In Calden befinden sich das Galeriegrab Calden I und II aus dem 2. Jahrtausend v. Chr., sowie das Caldener Erdwerk und zahlreiche Grabanlagen.

Als ältester Ortsteil wird Ehrsten im Jahr 817 erstmals urkundlich erwähnt.

Am 31. Dezember 1970 wurde die bis dahin selbständige Nachbargemeinde Meimbressen eingegliedert. Am 1. Februar 1971 kam Westuffeln hinzu. Fürstenwald folgte am 1. April 1972. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Ehrsten und Obermeiser am 1. August 1972 abgeschlossen.[2]

Politik

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[4][5]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
   
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 47,4 15 54,6 17 43,6 14 48,4 15
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 23,8 7 23,5 7 20,7 6 19,7 6
FWG Freie Wählergemeinschaft 28,7 9 21,8 7 10,1 3 10,2 3
FDP Freie Demokratische Partei 1,3 0 1,3 1
Bürgerforum Bürgerforum Calden 24,4 8 20,4 6
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 54,0 53,1 54,5 60,5

Partnerschaften

Die Gemeinde Calden unterhält seit dem 22. Mai 1992 partnerschaftliche Beziehungen zu Ráckeve in Ungarn.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Calden gehören (alphabetisch sortiert):

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Gemeindegebiet von Calden liegt der Flughafen Kassel-Calden (Kassel Airport). Die Gemeinde ist an der Betreibergesellschaft mit einem Anteil von 6 Prozent beteiligt.

Das Gemeindegebiet ist insbesondere auf der Bundesstraße 7 (in Kassel, Vellmar und Calden Holländische Straße genannt) zu erreichen, die aus Richtung Kassel im Südosten kommend durch Vellmar und unter anderem durch das Hauptdorf führend und den Flughafen passierend weiter in das nordwestlich gelegene Warburg verläuft.

Am Südwestrand des Ortsteils Fürstenwald liegt am Abschnitt Zierenberg–Fürstenwald–Weimar der Bahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar der Bahnhof Calden-Fürstenwald mit einem Gleis.[7] Auf der Strecke verkehrt die RT4 der RegioTram Kassel, die nach Südosten durch Ahnatal und Vellmar und unter anderem auf den Gleisen der Holländischen Straße zum Kasseler Hauptbahnhof oder in Richtung Südwesten durch Zierenberg nach Wolfhagen fährt.[8]

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.&mnsp;5. 1970 bis 31.&mnsp;12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 398 und 399.
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  6. Caldener Tiergarten , auf geschichte-calden.de
  7. Stationskataster des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV), auf stationskataster.de
  8. Fahrplanbuch der KVG: RT4 , auf kvg.de (PDF; 69,9 KB)

Weblinks

 Commons: Calden  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Calden – Reiseführer
 Wikivoyage: Eco Pfad Archäologie Calden – Reiseführer

Kategorien: Ort im Landkreis Kassel | Calden | Gemeinde in Hessen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Calden (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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