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Burrweiler


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche WeinstraßeVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Edenkoben
Höhe: 246 m ü. NHN
Fläche: 6,29 km²
Einwohner: 827 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 131 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76835
Vorwahl: 06345
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 015
Adresse der Verbandsverwaltung: Poststraße 23
67480 Edenkoben
Webpräsenz: www.burrweiler.de
Ortsbürgermeister: Christian Weber
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Burrweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Edenkoben an. Burrweiler ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Die Gemeinde liegt 7 km südlich von Edenkoben an der Haardt unterhalb des Annaberges am Westrand der Rheinebene. Zu Burrweiler gehören auch die Wohnplätze Weingut Annaberg und Sägewerk Burrweilermühle.[3]

Geschichte

Zum ersten Male wurde Burrweiler am 7. April 1275 in einer Urkunde von König Rudolf von Habsburg im Kloster Weißenburg erwähnt. Im Jahre 1657 kam Burrweiler an die Freiherren von der Leyen, bei denen es bis zum Ende des 18. Jahrhunderts verblieb.

Nach 1792 hatten französische Revolutionstruppen die Region besetzt und nach dem Frieden von Campo Formio (1797) annektiert. Von 1798 bis 1814 gehörte das Dorf zum französischen Departement Donnersberg und war dem Kanton Edenkoben zugeordnet. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen und einem Tauschvertrag mit Österreich kam die Region 1816 zum Königreich Bayern. Ab 1818 war die Gemeinde Burrweiler dem Landkommissariat Landau im bayerischen Rheinkreis, später dem Bezirksamt Landau zugeordnet, aus dem 1938 der Landkreis Landau hervorging. Seit 1978 gehört die Gemeinde zum Landkreis Südliche Weinstraße.

Religion

2012 waren 63,2 Prozent der Einwohner katholisch und 16,9 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Burrweiler besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Blau eine silberne Lilie mit goldenem Wirtel“.

Es wurde 1844 vom bayerischen König genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1755.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Annaberg-Kapelle
    ursprünglich wohl aus dem 16. Jahrhundert, mehrfach vollständig erneuert, zuletzt 1895/96
  • Deutsches Ofenmuseum
    Es wurde im September 2000 von Ministerpräsident Kurt Beck eingeweiht. Gezeigt wurden, an über 100 Exponaten, die Ofen-Geschichte von der offenen Feuerstelle des 16. Jahrhunderts zum Ofen des 20. Jahrhunderts in Abfolge der Stilepochen zeitgetreu inszeniert. 2009 wurde es geschlossen. Das Museum befindet sich nunmehr in den Räumen der Viessmann-Werke in Allendorf (Eder). In Burrweiler befindet sich jedoch noch eine Antik-Ofen-Galerie in den Ausstellungsräumen der Firma Stritzinger.[7]

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: Burrweiler  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 101 (PDF; 2,3 MB)
  4. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  7. Goerg Küffler: Kunstvolle Prachtstücke für den Dauereinsatz, in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11. April 2010, V10

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Burrweiler (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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