Bundesministerium für öffentliche Leistung und Sport - LinkFang.de





Bundesministerium für öffentliche Leistung und Sport


Osterreich  Bundesministerium für öffentliche Leistung und Sport
Ehemalige österreichische Behörde
BMöLS
Staatliche Ebene Bund
Stellung der Behörde Oberste Bundesbehörde
Gründung 1.4.2000 (neu gebildet)
Aufgelöst 28.2.2003 (ans BKA)
Hauptsitz Wien 1, Wollzeile 1–3
Behörden­leitung Susanne Riess-Passer (2000–2003)
Wolfgang Schüssel (2003, betraut)

Das Bundesministerium für öffentliche Leistung und Sport (BMöLS) war eine österreichische Behörde, die zwischen 2000 und 2003 in der Bundesregierung Schüssel I bestand.

Zuständigkeiten

Das Ministerium umfasste Angelegenheiten, die unmittelbar zuvor (Bundesministeriengesetz idf BGBl. I Nr. 21/1997) zum Bundesministerium für Finanzen (Personalangelegenheiten und Verwaltungsmanagement) sowie zum Bundeskanzleramt (Automationsunterstützte Datenverarbeitung, Sport) gehörten. Hauptzweck des Ministeriums war die österreichweite koordinierte Umstellung auf eGovernment, die dann Mitte der 2000er in ihren Grundstrukturen weitestgehend abgeschlossen war.[1]

Laut Bundesministeriengesetz idf BGBl. I Nr. 16/2000 umfasste des Portefeuille :

Bundesminister

Spätere Wahrnehmung der Zuständigkeiten

Sämtliche Angelegenheiten wurden in der Bundesregierung Schüssel II mit BGBl. I Nr. 17/2003 auf das Bundeskanzleramt rückübertragen. Per Mai 2003 konnte – nach den EU-Gipfeln in Feira und Lissabon – die E-Government Offensive gestartet werden, die die konkrete Umsetzung auf Behördenebene umfasste.[3] Die dafür geschaffene E-Government Plattform leitete wieder der Bundeskanzler.[4]

Das Bundeskanzleramt ist heute noch für die öffentliche Verwaltung zuständig, den öffentlichen Dienst betreut derzeit (2016) Kanzleramtsminister am Bundeskanzleramt. Das Sportressort gelangte 2009 zum Bundesministerium für Landesverteidigung.

Einzelnachweise

  1. Digitales:Österreich , Bundeskanzleramt – umfassende Informationen über Aufbau und Leistung des österreichischen eGovernment
  2. Susanne Riess-Passer schied nach Austritt aus ihrer Partei auch aus der Regierung aus
  3. Was bisher geschah , digitales.oesterreich.gv.at
  4. Entwicklung der E-Government Gremien , digitales.oesterreich.gv.at

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium für öffentliche Leistung und Sport (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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