Buchdorf - LinkFang.de





Buchdorf


Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Buchdorf in Bayern. Zur Bezeichnung Buchdorf für Orte mit zahlreichen Antiquariaten siehe Bücherdorf.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-RiesVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Monheim
Höhe: 552 m ü. NHN
Fläche: 16,8 km²
Einwohner: 1696 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86675
Vorwahl: 09099
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 126
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 94
86675 Buchdorf
Webpräsenz: www.gemeinde-buchdorf.de
Bürgermeister: Georg Vellinger (CSU)
}

Buchdorf ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Monheim.

Buchdorf zählt zu den Grenzorten des alemannischen Dialektraums zum Bairischen hin. Auch der Ortsteil Baierfeld ist ein Grenzort.

Geografie

Ortsteile sind Buchdorf und Baierfeld.

Geschichte

Das Kloster Kaisheim und das Kloster Heilig Kreuz in Donauwörth waren im Mittelalter die bedeutendsten Grundherren in Buchdorf. Allerdings spielen die Nachbargemeinden Baierfeld und Bergstetten eine wesentlich wichtigere Rolle: Beide werden schon 1137 in einer Urkunde Bischof Gebhards von Eichstätt erwähnt, sogar der Baierfelder Pfarrer Hartwig wird hier namentlich genannt. Der schwärzeste Tag in der Geschichte des Ortes war der Barnabastag (11. Juni) des Jahres 1504. Maximilian I. ließ an diesem Tag das Dorf niederbrennen, da die Buchdorfer Bauern zuvor im Kontext der Streitigkeiten um die Erbfolge im Hause Wittelsbach einen kaiserlichen Boten ermordet hatten. Buchdorf gehörte vorübergehend zum Herzogtum Pfalz-Neuburg. Seine Bewohner waren gemäß den Bestimmungen des Augsburger Religionsfriedens in dieser Zeit (1554 bis 1618) evangelisch-lutherisch.

1736 wurde der Grundstein der heutigen Pfarrkirche St. Ulrich gelegt. Die Pläne für den Neubau stammten von Gabriel de Gabrieli (1671−1747). Reste des gotischen und vielleicht auch eines romanischen Vorgängerbaues sind in den beiden ersten Geschossen des Turmes erhalten. Eines der wertvollsten Stücke der Innenausstattung ist die spätgotische Rosenkranz-Madonna, auf deren Gewand ein Reichsadler zu sehen ist. Sie stammt aus der Reichsabtei Kaisheim, die das Patronat besaß.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1976 wurde die bisher selbständige Gemeinde Baierfeld eingegliedert.[2]

Politik

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Durch einen von Rot und Silber geschachten Pfahl gespalten von Silber und Blau; vorne ein aufrechtes grünes Buchenblatt, hinten ein aufrechter silberner Fisch. Erläuterung: Der Rot und Silber geschachte Zisterzienserbalken erinnert an das Kloster Kaisheim, das einer der Grundherren in Buchdorf war und das Patronat der Pfarrkirche St. Ulrich innehatte. Die Schildfarben Blau und Silber weisen darauf hin, dass Buchdorf vorübergehend wittelsbachisch war. Das Buchenblatt steht redend für den Ortsnamen. Der Fisch deutet auf den hl. Ulrich hin, dem die Ortskirche geweiht ist.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmäler

Wirtschaft

Neben dorftypischen Geschäften wie Einzelhandel, Supermarkt, Metzger und Bäcker existieren Baugeschäfte, ein Steinmetzbetrieb, Glaserei, Elektrofachbetriebe sowie ein Sägewerk. Das Dorf ist geprägt durch Landwirtschaft.

Die vier größten Arbeitgeber am Ort sind:

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Buchdorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793.

Kategorien: Ort im Landkreis Donau-Ries | Buchdorf | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Buchdorf (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.