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Brunn (Nürnberg)


Brunn
Statistischer Bezirk 97
Statistischer Distrikt 972Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname falsch
Stadt Nürnberg
Höhe: 372 (362–384) m
Fläche: 79 ha
Einwohner: 972 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 1.230 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 90475
Vorwahl: 0911

Lage Statistischer Bezirk 97 in Nürnberg

Die ehemalige Gemeinde Brunn ist seit 1972 ein Stadtteil von Nürnberg und eine der drei bewohnten Nürnberger Exklaven. Zusammen mit Birnthon und Netzstall bildet es den statistischen Bezirk 97.

Geographie

Der Ort liegt im Osten Nürnbergs und ist vollständig vom Lorenzer Reichswald umgeben. Nachbargemeinden sind (dem Uhrzeigersinn folgend und im Norden beginnend) das gemeindefreie Gebiet Brunn, der Leinburger Ortsteil Fuchsmühle, der Nürnberger Ortsteil Netzstall und das gemeindefreie Gebiet Fischbach. Westlich erhebt sich der 438 m hohe Brunner Berg, östlich führen die A 3 und der Ludergraben vorbei, der wie der nördlich des Ortes verlaufende Reingraben östlich der Autobahn von links in den Röthenbach fließt.

Geschichte

Die erste Erwähnung der damaligen Veste Brunn, die von den Waldstromern verwaltet wurde, datiert auf das Jahr 1347. Das Anwesen wurde 1360 zusammen mit Netzstall an die Nürnberger Burggrafen verpfändet und 1516 an das Heilig-Geist-Spital verkauft. 1796 wurde das Dorf vom preußischen Ansbach-Bayreuth okkupiert und musste schließlich 1806 mit der Provinz Ansbach an das Königreich Bayern übergeben werden. 1816 wurde Brunn zusammen mit Netzstall zu einer Gemeinde zusammengeschlossen, die im Zuge der Gemeindegebietsreform am 1. Juli 1972 nach Nürnberg eingemeindet wurde.[1]

Die Burg Brunn wurde 1347 erstmals urkundlich erwähnt und war bis ins 14. Jahrhundert Jagdschloss von Kaiser und Königen. Im Ersten Markgrafenkrieg wurde die Burg 1449 zerstört. Heute existieren lediglich noch Geländespuren. Ein von Johann David Köhler publizierter anonymer Kupferstich von 1728 gibt Auskunft über den Grundriss der Anlage.

Verkehr

Der Ortskern wird von der Verbindungsstraße Fischbach–Leinburg (Brunner Hauptstraße und Heiligenmühlstraße) durchquert und durch die Stadtbuslinie 54 erschlossen.

Bildergalerie

Literatur

Weblinks

 Commons: Brunn  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 602

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Brunn (Nürnberg) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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