Bruchweiler-Bärenbach - LinkFang.de





Bruchweiler-Bärenbach


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: SüdwestpfalzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Dahner Felsenland
Höhe: 265 m ü. NHN
Fläche: 9,36 km²
Einwohner: 1534 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 164 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76891
Vorwahl: 06394
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 501
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 29
66994 Dahn
Webpräsenz: bruchweiler-baerenbach.de
Ortsbürgermeister: Michael Zwick
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Bruchweiler-Bärenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Dahn hat. Bruchweiler-Bärenbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographische Lage

Bruchweiler-Bärenbach liegt im südlichen Teil des Pfälzerwaldes, dem deutschen Teil des Wasgaus, mitten im Dahner Felsenland. Mitten durch den Ort fließt in Nord-Süd-Richtung die Lauter, ein linker Nebenfluss des Rheins. Komplett auf dem Gebiet von Bruchweiler-Bärenbach befindet sich zudem der Wöllmersbach, ein rechter Nebenfluss der Lauter samt seiner beiden Quellflüsse. Erhebungen auf der Gemarkung der Gemeinde sind unter anderem der Am Knopf (335 m), der Beutelstein (312 m), der Dretschbergfelsen (280 m) und der Schlangenberg (280 m). Darüber hinaus befinden sich im Gebiet der Gemeinde mehrere Felsformationen wie der Geierstein, der Käskamer, der Napoleonfelsen, der Schmalsteinfelsen, der Zwicksteinfelsen.

Zur Gemeinde gehört auch der Wohnplatz Reinigshof.[3]

Nachbargemeinden sind - im Uhrzeigersinn - Dahn, Schindhard, Busenberg, Erlenbach bei Dahn, Bundenthal, Rumbach und Fischbach bei Dahn.

Geschichte

Die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung von Bärenbach (als Berenbach) stammt von 760, von Bruchweiler (als Bruchwilre) aus dem Jahr 1465. Im 18. Jahrhundert gehörte Bärenbach zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und wurde um 1790 deren Amt Wörth zugeschlagen.[4] 1798 hatten Bärenbach und Keffenbach zusammen 200 Einwohner.[5] 1828 wurden Bärenbach und Bruchweiler vereinigt. Während der Verwaltungsreform entstand durch Zusammenlegung mit der Gemeinde Bundenthal am 7. Juni 1969 die Gemeinde Wieslautern, die jedoch nach Protesten der Bundenthaler Bevölkerung am 17. Juni 1989 wieder aufgelöst wurde.[6]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Bruchweiler-Bärenbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahre 2009 wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.[7]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „In gespaltenem Schild vorn in Silber aus blauen Wellen wachsend vier natürliche Schilfkolben, je zwei schräglinks und schrägrechts gekreuzt, hinten in blau ein goldener, rotbewehrter, nach rechts schreitender Bär“.

Sehenswürdigkeiten

Der Ort ist besonders für seine klangvolle Mühleisen-Orgel von 1994 in der katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz bekannt. Das Instrument besitzt 32 Register auf 3 Manualen und Pedal. An der Orgel gastierten schon Organisten wie z. B. Pierre Pincemaille, Michelle Leclerc, Pascal Reber und Christian Ott. Jährlich finden hörenswerte Orgelkonzerte, meistens in Verbindung mit Orgelfahrten, statt.

Naturdenkmäler

In unmittelbarer Umgebung von Bruchweiler-Bärenbach befinden sich zahlreiche Naturdenkmäler aus dem hier vorherrschenden Buntsandstein. Es sind durch Erosion geprägte Felsformationen, um die sich viele Mythen ranken und denen die Bevölkerung teilweise eigene Namen gegeben hat. Dazu gehören die Geiersteine, der Kanzelfelsen auf dem Jüngstberg, der Käskammerfelsen, der Zwicksteinfelsen, der Dretschbergfelsen, der Wöllmersbergfelsen und der Rauchbergfelsen. Besonders sehenswert ist der Napoleonsfelsen, der in der Form an den Feldherr Napoleon mit seinem charakteristischen Hut erinnert.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Bruchweiler-Bärenbach  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 108 (PDF; 2,3 MB)
  4. Friedrich Knöpp: Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: N 282/6], S. 19.
  5. Alfred Matt: Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480 – 1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9 (7).
  6. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 173 (PDF; 2,6 MB)
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bruchweiler-Bärenbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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