Browary - LinkFang.de





Browary


Browary
Бровари
Basisdaten
Oblast: Oblast Kiew
Rajon: Kreisfreie Stadt
Höhe: keine Angabe
Fläche: 34,00 km²
Einwohner: 99.623 (2015)
Bevölkerungsdichte: 2.930 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 07400—07409
Vorwahl: +380 4594
Geographische Lage:
KOATUU: 3210600000
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt
Bürgermeister: Igor Sapozhko
Adresse: вул. Гагаріна 15
07400 м. Бровари
Website: http://www.brovary.kiev.ua/
Statistische Informationen

Browary (ukrainisch Бровари; russisch Бровары = „Bierbrauer“) ist eine Stadt in der Ukraine in der Oblast Kiew mit annähernd 100.000 Einwohnern (2015)[1]. Browary liegt zwölf Kilometer nordöstlich von Kiew entfernt und ist das Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons Browary, jedoch verwaltungstechnisch selbst kein Teil desselben.

Geschichte

Erstmals erwähnt wurde die Stadt im Jahre 1630. Nach dem Bau der Eisenbahn und eines Bahnhofes 1868 wurde Browary zu einem wichtigen Transportzentrum. Von 1934 bis 1941 verkehrte im Ort die elektrisch betriebene Straßenbahn Browary, diese ging aus der vorher schon existierenden Benzolstraßenbahn hervor.

Heute ist Browary ein bedeutender Industriestandort (Metallurgie, Brauereiwesen, Schuhindustrie). Die Stadt verfügt über eine entwickelte Sportinfrastruktur. Viele bekannte ukrainische Sportler und Olympiasieger studierten an der dortigen Berufsschule für Körperkultur, unter anderem die vom Boxsport her bekannten Brüder Vitali und Wladimir Klitschko.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl [1]

  • 1923 – 4.856
  • 1926 – 5.258
  • 1939 – 8.889
  • 1959 – 17.824
  • 1970 – 39.104
  • 1979 – 58.554
  • 1989 – 82.042
  • 2005 – 89.384
  • 2010 – 94.968
  • 2015 – 99.623

Partnerstädte

Browary unterhält mit folgenden internationalen Städten Partnerschaften:

Stadt Land seit
Fontenay-sous-Bois Frankreich Frankreich 1986
Schtscholkowo Russland Russland 1992
Sluzk Weissrussland Weißrussland 1992
Rockford (Illinois) Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1995

Sendeanlage

In Browary befand sich die Sendeanlage des auf der Frequenz 207 kHz arbeitenden Langwellensenders Kiew, der 1972 errichtet wurde und als Sendeantenne zwei 257 Meter hohe, gegen Erde isolierte Sendemasten, deren unterer Teil mit einer Reusenantenne ausgestattet war, verwendete (ARRT-Typ). Die Langwellensendungen wurden Ende 2010 eingestellt und die ehemals dafür verwendete Sendeanlage in einen Mittelwellensender umgebaut, der vom 15. Mai 2012 bis zum 1. Januar 2013 auf 549 kHz betrieben wurde. Bis Dezember 2012 gab es auf dem Sendergelände auch mehrere Vorhangantennen für Kurzwelle und einen 180 Meter hohen Sendemast für Mittelwelle, der von 2011 bis 2012 als Ersatz für die Langwellenausstrahlungen auf der Frequenz 783 kHz in Betrieb war; die regulären Kurzwellensendungen waren bereits im Herbst 2002 aufgrund von Sparmaßnahmen des ukrainischen Auslandsdienstes Radio Ukraine International aufgegeben worden. Von 2008 bis 2010 wurde auf der Kurzwellenfrequenz 5970 kHz von diesem Standort stundenweise wieder ein Programm ausgestrahlt, das allerdings aufgrund der schlechten finanziellen Situation der ukrainischen Rundfunkanstalt Natsionalna Radiokompanya Ukraïny (NRKU) wieder abgeschaltet wurde. Nach dem Abriss der Kurzwellensendeanlage und eines Mittelwellenmastes stand auf dem Sendergelände somit nur noch die ehemalige Langwellensendeanlage (zuletzt Mittelwellensendeanlage), die im Oktober 2013 ebenfalls abgerissen wurde. Bis zum Inkrafttreten der Sparmaßnahmen des BBC World Service, bei denen auch der Sender Orfordness abgeschaltet wurde, strahlte dieser auf der Frequenz 594 kHz von diesem Standort auch ein Mittelwellenprogramm aus.[2]

Persönlichkeiten

  • Oleh Lissohor (* 1979), Schwimmsportler
  • Leo Motzkin (1867–1933), zionistischer Führer und ein Vorkämpfer des modernen Minderheitenrechts
  • Oleg Velyky (1977–2010), deutscher Handballspieler

Weblinks

 Commons: Browary  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Städte und Ortschaften der Ukraine auf pop-stat.mashke.org, abgerufen am 1. September 2015
  2. Kai Ludwig: Sendeanlagen in Browary weitgehend abgerissen. In: radioeins.de. 8. November 2013, abgerufen am 29. Juni 2013.

Kategorien: Ort in der Oblast Kiew

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Browary (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.