Brimingen - LinkFang.de





Brimingen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-PrümVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 3,79 km²
Einwohner: 89 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54646
Vorwahl: 06522
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 021
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Werner Altringer
}

Brimingen ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie

Brimingen liegt in der westlichen Eifel auf einem Höhenrücken zwischen Enz und Prüm. Die Staatsgrenze zu Luxemburg liegt etwa 10 km westlich des Ortes. Zu Brimingen gehört auch ein Teil des ansonsten zu Utscheid gehörenden Weilers Neuhaus.[2]

Geschichte

Auf eine frühe Besiedelung der Gemarkung weisen mehrere Hügelgräber und römische Streufunde hin. Die erste urkundliche Erwähnung als „Bremme“ stammt aus dem Jahr 1473. Der Pest fielen 1636 fast alle Bewohner der Ortschaft zum Opfer, sodass die neun Häuser von Brimingen 1656 bereits alle verfallen waren.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Brimingen zur Herrschaft Neuerburg im Herzogtum Luxemburg, der Ort war dem Gericht und der Meierei Oberweis zugeordnet.

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Von 1795 bis 1814 gehörte der Ort zum Kanton Neuerburg im Departement der Wälder.

Im Jahr 1815 wurde das ehemals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Damit kam die Gemeinde Brimingen 1816 zum Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier in der Provinz Großherzogtum Niederrhein, die 1822 in der Rheinprovinz aufging. Brimingen wurde zunächst von der Bürgermeisterei Outscheid verwaltet und gehörte ab 1856 zur Bürgermeisterei Baustert (1927 in „Amt Baustert“ umbenannt).

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Brimingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Wappen

Wappenbeschreibung:

„Unter rotem Schildhaupt, darin 5 goldene Ringe, in Gold eine grüne Pflanze, die nach der Hausmarke am Mayisch-Stockgut gestaltet ist.“

Wappenbegründung:

Die 5 Ringe stehen für die fünf ehemaligen Stockgüter im Ort und bezeugen mit den Farben Rot und Gold darüber hinaus den Besitz der Grafen von Manderscheid / Blankenheim (Herrschaft Neuerburg im früheren Brimingen). Die grüne Pflanze auf goldenem Grund zeigt das Hauswappen des 1730 errichteten Mayisch-Stockgutes.

Sehenswürdigkeiten

Der Ortskern ist Standort einiger sehr alter Bauernhöfe, die in den letzten Jahren renoviert wurden.

Der Architekt Oswald Mathias Ungers restaurierte den stattlichen Winkelhof von 1840 (Dorfstraße 10) in den Jahren 1990/1991 umfangreich. Dabei erhielt das Dach eine Naturschieferdeckung in englischer Ausführung. Fenster, Türen und Fußböden wurden denkmalgerecht aufgearbeitet. Im ersten Obergeschoss wurde zudem der Lambris eines Raumes wiederhergestellt.[4]

Über das Gemeindegebiet sind zudem mehrere Wegekreuze verteilt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Brimingen ist heute eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde. Mit 272 ha wird ein Großteil des Gemeindegebietes landwirtschaftlich genutzt. Die meisten Arbeitnehmer sind in der Kreisstadt Bitburg beschäftigt. Unmittelbar westlich der Ortschaft verläuft die Bundesstraße 50, die unter anderem nach Bitburg führt.

Im Juni 2002 wurden im Windpark Brimingen („Auf Herrel“ }}) zwei Windenergieanlagen des Typs Nordex N62 (je 100 m Gesamthöhe, Turmhöhe 69 m, Durchmesser 62 m) mit einer Nennleistung von je 1300 kW der Firma Thewindpower in Betrieb genommen.[5]

Im Frühjahr 2009 wurde bei Brimingen auf dem Gelände „Am Hohnersberg“ (}}) die Windenergieanlage vom Typ E-48 der Firma Dunoair in Betrieb genommen. Die Anlage liefert eine Jahresproduktion von 1,3 Mio. Kilowattstunden und versorgt damit 360 Haushalte mit Strom.[6]

Weblinks

 Commons: Brimingen  – Sammlung von Bildern

Bilder

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014 , Seite 67 (PDF; 2,4 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Jahresberichte 1989–1991 (= Jahrgang 44–46). Wernersche Verlagsgesellschaft 1994, ISSN 0341-9967 , S. 114–115.
  5. Brimingen (Deutschland). The Windpower, abgerufen am 27. April 2016.
  6. Windpark „Am Hohnersberg“. Dunoair, abgerufen am 27. April 2016.

Kategorien: Brimingen | Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Brimingen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.