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Briedern


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-ZellVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Cochem
Höhe: 85 m ü. NHN
Fläche: 3,56 km²
Einwohner: 336 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56820
Vorwahl: 02673
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 015
Adresse der Verbandsverwaltung: Ravenéstraße 61
56812 Cochem
Webpräsenz: www.briedern-mosel.de
Ortsbürgermeister: Karl-Heinz Bleser
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Briedern ist eine Ortsgemeinde an der Mosel im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Cochem an. Briedern ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Briedern liegt an der Mosel oberhalb der Staustufe in Bruttig-Fankel zwischen Cochem und Zell mitten im Cochemer Krampen. Die bekannteste Weinlage des Ortes („Rüberberger Domherrenberg“) befindet sich an den Steilhängen der gegenüberliegenden Moselseite.

Geschichte

Der Ort wurde 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Die zur selben Zeit erbaute Servatiuskirche war wie der Servatiusbrunnen Ziel von Wallfahrten; aus den Jahren 1466, 1493 und 1499 ist die Erteilung von Ablässen für Wallfahrer bekannt.

Zum Kirchweihfest im Jahr 1595 wurde Briedern von Anton Langhaar überfallen, der von Kastellaun im Hunsrück aus sein Unwesen trieb. Anton Langhaar war Hauptmann unter dem badischen Markgrafen Eduard Fortunat und stammte aus Monschau. Die Briederner konnten sich jedoch tapfer zur Wehr setzen.[3]

Briedern gehörte bis 1780 zum Strimmiger Gericht, das Teil des Dreiherrischen Territoriums auf dem Hunsrück war und zuletzt unter der gemeinsamen Herrschaft von Kurtrier, dem Herzog von Pfalz-Zweibrücken als Graf der Hinteren Grafschaft Sponheim und dem Grafen von Metternich-Winneburg war. Bei der Teilung des Kondominiums wurde das Strimmiger Gericht und damit auch das Dorf Briedern dem Grafen von Metternich-Winneburg zugesprochen.[3]

Nach der Einnahme des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) gehörte der Ort von 1798 bis 1814 zum Kanton Zell im Rhein-Mosel-Département. Die Region wurde 1815 auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Briedern von 1816 an zum neu errichteten Kreis Zell und wurde von der Bürgermeisterei Senheim verwaltet.[4] Teile des Orts wurden 1945 durch Artilleriebeschuss zerstört. Seit 1946 ist er Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Briedern, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 211
1835 281
1871 327
1905 400
1939 300
Jahr Einwohner
1950 376
1961 345
1970 377
1987 379
2005 321

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Briedern besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen

Die Blasonierung lautet: „Von Silber und Blau geteilter Schild. In Silber eine grüne Weinrebenranke mit blauen Trauben und grünen Blättern. In Blau auf silbernen Wellen ein goldener Kahn.“

Sehenswürdigkeiten

  • Servatiuskirche mit gotischen Turm aus dem 14. Jahrhundert
  • Servatius-Brunnen
  • Altes Backeshaus

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Briedern

Weblinks

 Commons: Briedern  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. 3,0 3,1 Johann August Klein: Das Moselthal zwischen Koblenz und Zell, Koblenz: Heriot, 1831. S. 233 (dilibri.de )
  4. Der Regierungs-Bezirk Coblenz, Coblenz: Pauli, 1817, S. 34 (dilibri.de )
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014 Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Briedern (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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