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Bonstetten ZH


ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Bonstettenf zu vermeiden.
Bonstetten
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Affoltern
BFS-Nr.: 0003
Postleitzahl: 8906
Koordinaten:
Höhe: 543 m ü. M.
Fläche: 7,42 km²
Einwohner: 5322 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 646 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
13,9 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.bonstetten.ch

Bonstetten Frühling 2009

Karte

Bonstetten (zürichdeutsch älter Baustette [ˈbæʊ̯ˌʃtetːə]) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Zürich, Schweiz.

Geographie

Die Gemeinde besteht aus den zwei Teilen Bonstetten-Dorf und Bonstetten-Schachen. Im Quartier Schachen befindet sich auch der Bahnhof Bonstetten-Wettswil auf 527 m ü. M. ; Bonstetten-Dorf liegt beim Gemeindehaus/Kirche auf 543 m ü. M. . Bonstetten grenzt im Norden an Wettswil am Albis, im Osten an Stallikon, im Süden an Hedingen und im Westen an Islisberg und Birmensdorf.

Geschichte

Drei Grabhügel aus der Bronze- und der Hallstattzeit bilden die ersten Spuren menschlicher Ansiedlung in Bonstetten. Im Gibel fand man die Reste eines römischen Wohnhauses.

Erstmals schriftlich als «Boumstettin» erwähnt wird es im Jahr 1122 in einem Dokument des Bistums Konstanz. Eine kleine Burganlage wurde 1989 genauer untersucht. Dabei könnte es sich um den Stammsitz der Herren von Bonstetten handeln, die 1217 erstmals erwähnt werden.

In der Nachfolger der Habsburger gelangt die hohe Gerichtsbarkeit 1415 an die Stadt Zürich.

Nach dem Dorfbrand von 1783, dem 23 Wohnhäuser zum Opfer fielen, erliess die Zürcher Regierung strenge Bauvorschriften für den Wiederaufbau. Mit dem Bau der Waldeggstrasse nach Zürich 1827 und der Eisenbahn 1864 erlebte die Gemeinde einen gewissen Aufschwung.

Wappen

Blasonierung

In Schwarz mit goldenem Bord drei aneinanderstossende, geschliffene silberne Rauten.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1635 495
1712 612
1850 887
1900 691
1950 888
1960 1180
1990 2738
2000 3893
2005 4450
2008 5004

Wirtschaft

Bonstetten ist eine ländliche Agglomerationsgemeinde mit 70 % Wegpendlern.

Die Gemeinde verfügt über je eine Filiale von Coop, Migros und Spar. Die Einkaufsgelegenheiten werden von den beiden Zentren Burgwies und Heumoos geprägt.

Bonstetten verfügt über eine Filiale der Zürcher Kantonalbank.

Sehenswürdigkeiten

Das Turbinenmuseum Bonstetten besitzt eine komplett erhaltene Wasserkraftanlage für landwirtschaftliche Nutzung und eines der zwei letzten Wasserrechte, die vom Kanton Zürich dafür erteilt wurden[3].

In Bonstetten gibt es vier Kirchen:

Bildung

In Bonstetten gibt es Kindergärten, Primarschule und Oberstufe. Die Primarschule umfasst drei Schulhäuser und einen Pavillon sowie Hort und Mittagstisch. Die Bonstetter Sekundarschule wird auch aus den Gemeinden Wettswil, Bonstetten, Stallikon und Islisberg (AG) besucht. Umgekehrt besuchen die Bonstetter das Gymnasium in Zürich oder Urdorf.

Sonstiges

Ein Teil des Filmklassikers Es geschah am hellichten Tag wurde 1958 in Bonstetten im Restaurant Löwen gedreht. Auch der Spielfilm «Polizist Wäckerli in Gefahr» aus dem Jahre 1967 spielte sich teilweise in Bonstetten vor der alten Bäckerei ab.

Literatur

Weblinks

 Commons: Bonstetten ZH  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  3. Gemeinde Bonstetten: Turbinenmuseum

Kategorien: Schweizer Gemeinde | Ort im Kanton Zürich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bonstetten ZH (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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