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Bobby Goldsboro


Bobby Goldsboro (* 18. Januar 1941 in Marianna, Florida) ist ein US-amerikanischer Musiker und Musikproduzent.

In den frühen 1960ern war er neben seinem Studium in Alabama Mitglied der Band Webbs. Roy Orbison entdeckte sie dort und heuerte sie kurz darauf als Begleitband an. Goldsboro war zwei Jahre lang Gitarrist und Songschreiber für Orbison. Im Herbst 1962 nahm er seine erste Solo-Single bei Laurie Records auf mit dem Titel Molly, die Platz 70 der US-Charts erreichte. Im Januar 1963 kam die erste Single, die er für United Artists aufnahm, in die Charts und See the Funny Little Clown erreichte Platz 9. Als das Lied auf Anhieb die US-Top-10 erreichte, riet ihm Orbison zu einer Solokarriere. Er spielte im Vorprogramm der Rolling Stones und hatte weitere Hits in den US-Charts, so z. B. 1965 Little Things, das bis Platz 13 kam, im gleichen Jahr Voodoo Woman, Platz 27. 1966 folgten zwei weitere Top-40-Hits, It's Too Late und Blue Autumn.[1] In einer Zeit, als britische Bands wie die Beatles oder die Rolling Stones auch in den USA große Erfolge feierten (siehe British Invasion), blieb Goldsboro der sanften Ballade treu. 1968 hatte er mit Honey – geschrieben von Bobby Russell und ursprünglich vom ehemaligen Kingston Trio-Mitglied Bob Shane aufgenommen – seinen größten Hit.[2] Das Lied über den Tod einer jungen Braut war nicht nur fünf Wochen auf dem ersten Platz der US-Charts, sondern verpasste 1968[3] und nach einer Wiederveröffentlichung 1975[4] zweimal nur knapp die Spitzenposition der UK-Charts. Von 1968 bis 1973 erreichten vier weitere Lieder von ihm die US-Top-40, Autumn Of My Life, The Straight Life, Watching Scotty Grow und Summer (The First Time). Dieser Titel kam in den US-Charts auf Platz 21 und war sein letzter Top-40-Song in den USA, in Großbritannien schaffte der Titel es in die Top 10. Seinen letzten Hit landete Goldsboro 1974 mit dem von Roger Cook und Roger Greenaway geschriebenen Song Hello Summertime, der in Großbritannien noch einmal Platz 14 erreichte.[5]

Als Songschreiber schrieb er unter anderem Stücke für Aretha Franklin, John Denver, Paul Anka, Dolly Parton und Bette Midler. Insgesamt gelangen Goldsboro 21 Hits in den US-Billboard Charts[6] und 12 in den Country Charts.[7]

Nachdem er von 1972 bis 1975 erfolgreich eine eigene Show moderierte und produzierte, gründete er 1973 in Nashville House of Gold Music. Seit den 1990ern veröffentlicht er Kinderbücher und produziert Fernsehen für Kinder für den Disney Channel und PBS.

Hits

  • See the Funny Little Clown (1964) US #9
  • Whenever He Holds You (1964) US #39
  • Little Things (1964) US #13
  • Voodoo Woman (1965) US #27
  • It's Too Late (1966) US #23
  • Blue Autumn (1967) US #35
  • Honey (1968) DE #8, UK #2, US #1 (1975, Re-Release) DE #40, UK #2
  • Autumn of My Life (1968) US #19
  • The Straight Life (1968) US #36
  • Watching Scotty Grow (1971) US #11
  • Summer (The First Time) (1973) UK #9, US #21
  • Hello, Summertime (1974) UK #14

Einzelnachweise

  1. Whitburn, Joel: The Billboard Book Of Top 40 Hits. 7. überarbeitete und erweiterte Auflage, New York City, New York: Billboard Books, 2005, S. 267
  2. Nähere Informationen zu dem Titel in: Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 239; siehe auch Roland, Tom: The Billboard Book Of Number One Country Hits. New York, N.Y.: Billboard Books, 1991, S. 8
  3. Nugent, Stephen / Fowler, Anne / Fowler, Pete: Chart Log of American/British Top 20 Hits, 1955-1974. In: Gillett, Charlie / Frith, Simon (Hrsg.): Rock File 4. Frogmore, St. Albans: Panther Books, 1976, S. 181
  4. Rice, Jo / Rice, Tim / Gambacini, Paul / Read, Mike: The Guinness Book Of The Hits Of The 70s. London: Guinness Superlatives Ltd., 1980, S. 80
  5. Roberts, David: British Hit Singles & Albums. 19. Auflage. London: Guinness World Records Limited, 2006, S. 230
  6. Whitburn, Joel: Top Pop Singles 1955-1993. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1994, S. 246
  7. Whitburn, Joel: The Billboard Book of Top 40 Country Hits. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1996, S. 128f


Kategorien: US-amerikanischer Musiker | Geboren 1941 | Songwriter | Popmusiker | Mann | Musikproduzent

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bobby Goldsboro (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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