Bistum Pelplin - LinkFang.de





Bistum Pelplin


Bistum Pelplin
Basisdaten
Staat Polen
Metropolitanbistum Erzbistum Danzig
Diözesanbischof Ryszard Kasyna
Weihbischof Wiesław Śmigiel
Emeritierter Weihbischof Piotr Krupa
Generalvikar Piotr Krupa
Fläche 12.890 km²
Pfarreien 290 (31.12.2011 / AP 2013)
Einwohner 781.600 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken 731.800 (31.12.2011 / AP 2013)
Anteil 93,6 %
Diözesanpriester 501 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordenspriester 60 (31.12.2011 / AP 2013)
Ständige Diakone 1 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 1.304
Ordensbrüder 66 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 201 (31.12.2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Polnisch, Kaschubisch[1]
Kathedrale Bazylika Katedralna Wniebowzięcia Najświętszej Maryi Panny
Website www.diecezja.pelplin.pl

Das Bistum Pelplin (lat.: Dioecesis Pelplinensis, poln.: Diecezja pelplińska) ist eine in Polen gelegene römisch-katholische Diözese mit Sitz in Pelplin.

Geschichte

Bistum Kulm

Das Bistum Kulm wurde 1222 von Christian von Preußen mit Genehmigung des Papstes Honorius III. gegründet.[2] 1243 wurde es mit drei weiteren Bistümern durch den Päpstlichen Legaten Wilhelm von Modena im Deutschordensland umorganisiert.

Der Bischof erhielt 600 Hufen Land im Löbauer Anteil der Diözese, sowie die üblichen Abgaben des Zehnten. In den übrigen Gebieten hingegen hatte er, wie es in den Diözesen des Deutschordenslandes üblich war, ein Drittel des Bistumssprengels als Eigenland. Wie auch in den anderen drei Bistümern Preußens gab hiervon der Bischof ein Drittel an das Domkapitel, welches dem Deutschen Orden inkorporiert war, weiter.

Das Bistum, welches seine Kathedrale in Culmsee (heute Chełmża) hatte, wurde 1255 in die Kirchenprovinz Riga eingegliedert. Es fiel mit dem Zweiten Frieden von Thorn am 19. Oktober 1466 an Polen und wurde damit in ein Säkularbistum gewandelt. Bis dahin war es dem Deutschen Orden inkorporiert, weshalb es seine Landesherrschaft auch nicht voll entfalten konnte.

Bistum Pelplin

Das Bistum Chelmno (Culma, Kulm) wurde am 25. März 1992 durch Papst Johannes Paul II. mit der Päpstlichen Bulle Totus tuus Poloniae populus, nach Gebietsabtretungen an das Bistum Thorn, in Bistum Pelplin umbenannt und dem Erzbistum Danzig als Suffragandiözese unterstellt.[3] Die Kathedrale ist die Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters.

Literatur

  • Andrzej Radzimiriski: Entstehung, Inkorporation und ursprüngliche Ausstattung des mittelalterlichen Domkapitels in Kulmsee. In: Radosław Biskup, Mario Glauert (Hg.): Die Domkapitel des Deutschen Ordens in Preußen und Livland. Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-00541-7, S. 33–51.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Europaseminar - Mecklenburg, Pommern, Kaschubien 05-07 Maja 2006 roku, Parchim
  2. Max Toeppen: Historisch-komparative Geographie von Preußen, Gotha 1858, S. 111 ff. .
    Scriptores rerum Prussicarum I, Leipzig 1861, Fußnote 2 auf S. 33–34.
  3. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Totus Tuus Poloniae populus, AAS 84 (1992), n. 3, S. 1099–1112.

Kategorien: Römisch-katholisches Bistum (Polen) | Religion (Woiwodschaft Pommern)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bistum Pelplin (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.