Bissingen an der Teck - LinkFang.de





Bissingen an der Teck


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: EsslingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 415 m ü. NHN
Fläche: 17,06 km²
Einwohner: 3395 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 199 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73266
Vorwahl: 07023
Kfz-Kennzeichen: ES, NT
Gemeindeschlüssel: 08 1 16 012
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Vordere Straße 45
73266 Bissingen
Webpräsenz: www.bissingen-teck.de
Bürgermeister: Marcel Musolf
}

Bissingen an der Teck ist eine Gemeinde im Landkreis Esslingen. Sie gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart. Bissingen ist mit einem Großteil seiner Gemarkung (73,5 %) Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Geographie

Geographische Lage

Bissingen selbst liegt am Fuße der Schwäbischen Alb, der Ortsteil Ochsenwang auf der Albhochfläche. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhenlage von 384 m an der Grenze zu Nabern bis 830 m im Brucker Hölzle, das zugleich den höchsten Punkt des Regierungsbezirkes Stuttgart darstellt.

Gliederung

Die Gemeinde Bissingen an der Teck besteht aus dem Kernort Bissingen und dem Ortsteil Ochsenwang.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Kirchheim unter Teck im Norden, Weilheim an der Teck im Osten, Neidlingen im Südosten, Lenningen im Süden, Owen im Westen und Dettingen unter Teck im Nordwesten (alle Landkreis Esslingen).

Geschichte

Als einer der ersten Orte im Kreis Esslingen wird Bissingen im Jahr 769 urkundlich erwähnt, es taucht in der schriftlichen Überlieferung des Lorscher Codex auf. Vom 11. Jahrhundert bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts gehörte Bissingen den Zähringern, danach den Herzögen von Teck. An Württemberg gelangte der Ort 1326 mit dem Erwerb der österreichischen Hälfte der Herrschaft Teck.

Bissingen gehörte zum Oberamt Kirchheim, dieses ging 1938 im Landkreis Nürtingen auf. Im Zuge der Kreisreform 1973 kam Bissingen zum Landkreis Esslingen.

Am östlichen Ortsrand befinden sich die Reste der Wasserburg Bissingen.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1975 wurde Ochsenwang nach Bissingen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes (nur Hauptwohnsitze).

Stichtag Einwohnerzahl
3. Dezember 1834 ¹ 1.871
1. Dezember 1871 ¹ 1.685
1. Dezember 1900 ¹ 1.602
17. Mai 1939 ¹ 1.542
13. September 1950 ¹ 2.078
6. Juni 1961 ¹ 2.173
27. Mai 1970 ¹ 2.583
25. Mai 1987 ¹ 3.271
31. Dezember 1995 3.476
31. Dezember 2000 3.691
31. Dezember 2005 3.659
31. Dezember 2010 3.523

Politik

Gemeinderat

In Bissingen wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat in Bissingen hat nach der letzten Wahl 14 Mitglieder (unverändert). Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis[2]. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
60
50
40
30
20
10
0
50,99 %
49,01 %
UW
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+6,09 %p
-6,09 %p
UW
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
FWV Freie Wählervereinigung 50,99 7 44,9 6
UWV Unabhängige Wählervereinigung 49,01 7 55,10 8
gesamt 100,0 14 100,0 14
Wahlbeteiligung 59,84 % 62,71 %

Wappen

Blasonierung: In Rot auf einem grünen Berg eine eintürmige silberne (weiße) Burg (Turm mit Kegeldach links).

Seit 1911 führt die Gemeinde als Ortswappen in mehrmals veränderten Darstellungen im roten Schild den silbernen Teckturm auf grün bewaldetem Berg. Die Gemeindeflagge ist Weiß-Rot (Silber-Rot). Das Wappen in der heutigen Form und die Flagge wurden 1975 vom Innenministerium verliehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

In Ochsenwang befindet sich das Mörikehaus Ochsenwang.

Bauwerke

Die südöstlich von Bissingen gelegene Burgruine Hahnenkamm war eine Satellitenburg der Teck.

Musik

Bissingen besitzt einen Musikverein für Blasmusik, gegliedert in Jugend- und Stammkapelle. Als Hauptquartier dient der „Farrenstall“ in der Pfarrstraße 16. Am 21. Mai 2006 wurde der Musikverein beim Landeswettbewerb im Rahmen des Landesmusikfestes in Villingen-Schwenningen Landesmeister in der Oberstufe und im Mai 2007 auf dem Bundeswettbewerb in Würzburg Vizebundesmeister in der Oberstufe. Am 16. Mai 2010 konnte beim Landesmusikfest 2010 in Metzingen der Titel „Landesmeister in der Oberstufe“ erfolgreich verteidigt werden.[3]

Bissingen besitzt neben der genannten musikalischen Gemeinschaft auch einen Gesangsverein. Der MGV (Männergesangsverein) ist gegliedert in einen Kinderchor (die „Kibize“), einen gemischten Chor („Frischer Wind“) und einen Männerchor.

Streuobstwiesen als prägende Landschaft

Bissingen liegt inmitten ausgedehnter Streuobstwiesen. Um diese Biotope aufrechtzuerhalten, setzt sich der Obst- und Gartenbauverein Bissingen durch die Pflege alter Baumbestände dafür ein, dass Landschaft und Sorten auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Dies geschieht unter anderem durch die Betreuung gemeindeeigener Streuobstwiesen und die Einrichtung eines Altsorten-Muttergartens.[4]

Naturdenkmäler

Das Randecker Maar im Ortsteil Ochsenwang ist ein ehemaliger Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans, der auch die Voraussetzungen für die Entstehung des angrenzenden Schopflocher Moors schuf.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Persönlichkeiten, die in Bissingen an der Teck gewirkt haben

Literatur

  • Hans Schwenkel: Heimatbuch des Kreises Nürtingen. Band 2. Würzburg 1953, S. 155–176
  • Der Landkreis Esslingen. – Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg i. V. mit dem Landkreis Esslingen, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0842-1, Band 1, Seite 361
  • Manfred Keller, Alfred Hub: 1225 Jahre – 769–1994 Bissingen – Heimat zwischen Teck und Breitenstein, erste Ausgabe 1952, zweite Ausgabe 1972, dritte Ausgabe 1995

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart
  3. Musikverein Bissingen
  4. Obst- und Gartenbauverein Bissingen

Weblinks

 Commons: Bissingen an der Teck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Bissingen an der Teck – in der Beschreibung des Oberamts Kirchheim von 1842

Kategorien: Ort im Landkreis Esslingen | Bissingen an der Teck | Gemeinde in Baden-Württemberg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bissingen an der Teck (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.