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Birtlingen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-PrümVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 240 m ü. NHN
Fläche: 2,93 km²
Einwohner: 75 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54634
Vorwahl: 06561
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 017
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Erwin Elsen
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Birtlingen ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie

Der Ort liegt im Nimstal im Westen der Eifel, unmittelbar südwestlich der Kreisstadt Bitburg.

Zu Birtlingen gehören auch die Wohnplätze Eppersborn, Hof Peterstal und Hungerburg.[2]

Das 293 ha große Gemeindegebiet wird zu 66 % landwirtschaftlich genutzt, mit 26 % ist ein vergleichsweise geringer Anteil von Wald bestanden (Stand 2011).[3]

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung als „Berzelingen“ fand 893 im Prümer Urbar statt.

Der Ort gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Propstei Bitburg, die ein Teil des Herzogtums Luxemburgs war.[4] Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen die Region damals gehörte, besetzt. Nach der Übernahme der französischen Verwaltungsstrukturen (1795) gehörte Birtlingen zur Mairie Messerich im Kanton Bitburg, die verwaltungsmäßig zum Arrondissement Bitburg im Departement Wälder gehörten.[5]

Im äußersten Norden der Gemarkung ist 1840 das Gehöft „Hungerburg“ entstanden.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Birtlingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 54
1835 69
1871 86
1905 83
1939 83
Jahr Einwohner
1950 84
1961 69
1970 52
1987 57
2005 73

Mit 75 Einwohnern zählt Birtlingen zu den kleineren Gemeinden der Verbandsgemeinde Bitburger Land.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Birtlingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[6]

Wappen

Die Zugehörigkeit zur luxemburgischen Propstei Bitburg wird durch die dem Propsteisiegel entlehnten Nagelspitzkreuze im Schildhaupt symbolisiert. Pfeil und Bogen stehen für den heiligen Sebastian als Ortspatron.

Sehenswürdigkeiten

  • Kapelle St. Sebastian aus dem 17. Jahrhundert

Wirtschaft und Infrastruktur

Birtlingen ist heute eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde. Viele Einwohner sind in der nahe gelegenen Kreisstadt Bitburg beschäftigt. Seit 1971, als noch neun landwirtschaftliche Betriebe gezählt wurden, hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche von 309 ha auf 217 ha abgenommen, die von nunmehr drei Betrieben bewirtschaftet werden (2007).[3]

Die Bundesstraße 257 (Bitburg–Echternach) verläuft etwa 1 km östlich von Birtlingen. Die nächste Anschlussstelle der Bundesautobahn 60 liegt in ca. 10 km Entfernung.

Literatur

Weblinks

 Commons: Birtlingen  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Januar 2010, S. 62, abgerufen am 4. Oktober 2015 (PDF; 2,3 MB).
  3. 3,0 3,1 3,2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Clomes: Versuch einer statistisch-geographischen Beschreibung des Großherzogthums Luxemburg, Schmit-Bruck, 1840, S. 4 (Google Books )
  5. Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier: nach amtlichen Quellen ..., Band 2, Lintz, 1846, S. 24 (Google Books )
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Kategorien: Birtlingen | Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Birtlingen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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