Biosphärenreservat Mittelelbe - LinkFang.de





Biosphärenreservat Mittelelbe


Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist ein Teil des 1997 durch die UNESCO anerkannten Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe.

Es befindet sich im Bundesland Sachsen-Anhalt und erstreckt sich entlang der Elbe zwischen Lutherstadt Wittenberg im Osten über Dessau-Roßlau und Magdeburg bis nach Seehausen im Norden sowie der Mulde. Das Biosphärenreservat umfasst die Elbauen als einzigartiges Auenlandschaftsbiotop und bietet vielen vom Aussterben bedrohten Tieren und Pflanzen Schutz. 2005 wurde hier von Frank Dziock eine neue Insektenart, Silvias Baumsaftschwebfliege (Brachyopa silviae), entdeckt. Diese weitgehend naturbelassene Flusslandschaft ist einer der Schwerpunkte für den Tourismus in Sachsen-Anhalt, vor allem für den Fahrradtourismus.

Bereits 1979 wurde der „Steckby-Lödderitzer Forst“ als eines von zwei Biosphärenreservaten in der DDR von der UNESCO ausgewiesen. Das Gebiet war bereits vorher als Naturschutzgebiet mit 3500 ha unter Schutz gestellt[1] und wurde 1988 um weitere Flächen bei Dessau und Wörlitz erweitert. 1990 entstand daraus im Zuge des Nationalparkprogramms der DDR das Biosphärenreservat „Mittlere Elbe“ auf einer Fläche von rund 43.000 ha. Der in Sachsen-Anhalt liegende Teil des 1997 von der UNESCO anerkannten länderübergreifenden Biosphärenreservats „Flusslandschaft Elbe“ wurde am 20. März 2006 zum Biosphärenreservat Mittelelbe erklärt.[2] Es hat eine Größe von 125.743 ha und umfasst das Biosphärenreservat „Mittlere Elbe“, das aber weiter rechtsgültig ist.[3]

Der zentrale Verwaltungssitz ist das Kapenschlösschen zwischen Dessau und Oranienbaum. An der Zufahrt von der Bundesstraße 107 her befindet sich das Informationszentrum.

  • Artenreichtum (unter anderem)
    • über 1000 Pflanzenarten
    • 250 Vogelarten
    • 130 Bienenarten
    • 50 Libellenarten
    • Referenzstelle für Biberschutz (Elbebiber)

Bilder

Weblinks

 Commons: Biosphärenreservat Mittelelbe  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Markus Rösler, Elisabeth Schwab, Markus Lambrecht (Hrsg.): Naturschutz in der DDR. Economica Verlag. Bonn 1990. ISBN 3-926831-74-X: S. 150
  2. Allgemeinverfügung über die Erklärung zum Biosphärenreservat „Mittelelbe“ (PDF-Datei; 31 kB)
  3. Biosphärenreservat Mittelelbe auf sachsen-anhalt.de (Memento vom 10. September 2012 im Webarchiv archive.is)

Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Biosphärenreservat Mittelelbe (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.