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Bibi Andersson


Bibi Andersson (* 11. November 1935 in Stockholm, Schweden als Berit Elisabeth Andersson) ist eine schwedische Schauspielerin.

Leben

Bibi Andersson studierte Schauspiel an der Gösta Terserus Theaterschule und der legendären Schauspielschule des Königlichen Dramatischen Theaters in Stockholm von 1954 bis 1956.

Zur Zusammenarbeit mit Ingmar Bergman kam es zum ersten Mal 1951, als sie in einem von ihm inszenierten Werbefilm für die Seife „Bris“ mitwirkte. 1956 wurde sie Mitglied von Bergmans Theaterensemble in Malmö, erste größere Rollen in seinen Filmen spielte sie in Das siebente Siegel und Wilde Erdbeeren (beide 1957). Zu dieser Zeit war Bergman auch privat ihr Partner. Für die Rolle einer jungen unverheirateten Schwangeren in Nahe dem Leben (1958) erhielt sie zusammen mit Ingrid Thulin, Eva Dahlbeck und Barbro Hiort af Ornäs den Darstellerpreis bei den Filmfestspielen von Cannes 1958. 1959 ging sie ans Königliche Dramatische Theater.

In den 1960er Jahren konnte Andersson die ihr zu ihrem Leidwesen häufig zugedachten Rollen der stets heiteren jungen Frau hinter sich lassen. Ihr intensives Porträt der Krankenschwester Alma in Persona (1966) gilt als eine ihrer besten Leistungen. Es folgten weitere Filme mit Bergman sowie mit John Huston (Der Brief an den Kreml, 1970) und Robert Altman (Quintett, 1979). 1973 debütierte sie als Darstellerin auf der amerikanischen Theaterbühne in Erich Maria Remarques Full Circle, in den 1980er Jahren als Theaterregisseurin in Stockholm. In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren arbeitete sie vornehmlich fürs Fernsehen und am Theater. Sie war außerdem Mitinitiatorin des humanitären Projektes „Road to Sarajevo“, in der sich Künstler für Künstler und Menschen im Krisengebiet des ehemaligen Jugoslawiens einsetzten. 1999 war Bibi Andersson Jurypräsidentin des World Film Festivals.

Bibi Andersson war von 1960 bis 1973 mit dem Regisseur Kjell Grede und von 1979 bis 1981 mit dem Politiker Per Ahlmark verheiratet. Seit 2004 ist der Arzt Gabriel Mora Baeza ihr Ehepartner. 1996 veröffentlichte sie ihre Biografie Ett ögonblick („Einen Augenblick“). 2009 erlitt sie einen Schlaganfall, bei dem sie ihr Sprachvermögen verloren hat. Seitdem lebt sie in einem Pflegeheim.

Filmografie

Auszeichnungen

Darüber hinaus wurde 2014 ein Asteroid nach Andersson benannt ((73767) Bibiandersson).

Literatur

Weblinks

 Commons: Bibi Andersson  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ' bei sfi.se, 21. Januar 2008 (abgerufen am 11. November 2015).


Kategorien: Künstler (Stockholm) | Guldbagge-Preisträger | Schauspieler | Geboren 1935 | Schwede | Frau | Namensgeber für einen Asteroiden

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bibi Andersson (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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