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Bethlehem Mission Immensee


Die Bethlehem Mission Immensee und ihre Allianzpartner E-Changer und Inter-Agire engagieren sich weltweit für Benachteiligte sowie eine ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung. Im gemeinsamen Programm «Comundo» entsenden die drei Organisationen Fachpersonen, die in Projekten von Partnerorganisationen in den Einsatzländern mitarbeiten. Partnerschaftlich arbeiten sie mit den Menschen in den Einsatzgebieten zusammen, sie leben an ihrer Seite und pflegen den interkulturellen Austausch im Alltag. So werden diese Menschen gestärkt, um einzeln und in Gruppen auf globaler und lokaler Ebene zu mehr Gerechtigkeit, Frieden und zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen.

Rund 120 freiwillige Fachpersonen sind derzeit im Rahmen des gemeinsamen Programms «Comundo» in 12 Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens in der Entwicklungsarbeit tätig: in Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, Ecuador, El Salvador, Kenia, Kolumbien, Nicaragua, Peru, in den Philippinen, in Sambia und Simbabwe.

Durch Bildungs-, Sensibilisierungs- und Informationsarbeit fördern die Bethlehem Mission Immensee in der Deutschschweiz, ihre Allianzpartner in der französischen bzw. italienischen Schweiz, solidarisches Denken und Handeln. Die BMI ist seit 2013 Trägerin des Bildungszentrums RomeroHaus in Luzern und Herausgeberin der Zeitschrift Wendekreis. Inter-Agire gibt die Zeitschrift Cartabianca heraus und E-Changer die Publikation Comundo.

Geschichte

Die historischen Wurzeln der Bethlehem Mission Immensee liegen in der Missionsgesellschaft Bethlehem (SMB), einer katholischen Gesellschaft apostolischen Lebens mit Priestern und Laienbrüdern. Die Gesellschaft führte in Immensee das «Gymnasium Bethlehem», auch um den eigenen Nachwuchs zu sichern. Dazu gehörten die Progymnasien in Rebstein (1926 bis 1973) und Freiburg (1938 bis 1972). 1995 wurde das Gymnasium in eine private Stiftung überführt.

1924 wurden die ersten Missionare in die Republik China ausgesandt. 1938 kam Südrhodesien (heute Simbabwe) als Einsatzgebiet dazu, später Japan, Taiwan, Kolumbien, Haiti, Sambia, Tansania, Peru, Ecuador, Kenia, Philippinen, Bolivien, Mosambik und Tschad.

In Immensee wurde 1935 eine grosse Kapelle gebaut, 1959 das Missionshaus 1 und 1973 das Missionshaus 2. Die Schulgebäude in Immensee wurden an die Stiftung Gymnasium Immensee verkauft.

Von 1986 bis 2013 betrieb die Missionsgesellschaft Bethlehem das Romero-Haus in Luzern für die Aus- und Weiterbildung des eigenen Personals und für die Aktivierung des missionarischen Anliegens.

Verein

Der Verein Bethlehem Mission Immensee (BMI) wurde im Jahre 2000 gegründet. Sein Wirken beruht auf einem christlichen Selbstverständnis. Der Verein besteht aus der Missionsgesellschaft Bethlehem (SMB) als Kollektivmitglied und aus ca. 220 Einzelmitgliedern, verheiratete und ledige Frauen und Männer. Bis 2011 waren die Einzelmitglieder nicht direkt Mitglied des Vereins, sondern zuerst Mitglied des Vereins Partnerverein Bethlehem (PaV), der wiederum Mitglied der Bethlehem Mission Immensee war. Der Sitz des Vereins ist in Immensee, die Mitglieder des Vereins rekrutieren sich vor allem aus der Schweiz und dem süddeutschen Raum.

Das RomeroHaus Luzern

Das Bildungs- und Tagungszentrum RomeroHaus wurde 1986 eingeweiht. Es ist nach dem salvadorianischen Befreiungstheologen und Erzbischof Óscar Arnulfo Romero benannt, der 1980 im Auftrag der Militärjunta erschossen worden ist.

Im RomeroHauses finden regelmässig Veranstaltungen zu Nord-Süd-Themen statt. Für Schulklassen, Firmlinge, Pfarreiräte und weitere Gruppen werden Bildungsmodule angeboten. Daneben werden die Kapelle, die Sitzungszimmer und die Gästezimmer auch vermietet.

Seit Juli 2013 dient das RomeroHaus zudem als Geschäftssitz der BMI und als Kompetenzzentrum für Personelle Entwicklungszusammenarbeit, in dem sich erwachsene Fachpersonen und jugendliche Praktikanten auf ihren Einsatz in Lateinamerika, Afrika und Asien vorbereiten.

Zeitschrift Wendekreis

Die Bethlehem Mission Immensee gibt die Zeitschrift Wendekreis heraus, die neun Mal im Jahr erscheint. Diese erschien seit 1896 unter dem Namen Bethlehem und seit 1972 als Wendekreis. Ab 1898 erschien die Zeitschrift auch in italienischer Sprache. Eine französische Ausgabe wurde 2005 eingestellt.[1]

Verbindung zwischen SMB und BMI

Die Missionsgesellschaft Bethlehem (SMB) hat die Bethlehem Mission Immensee (BMI) im Jahre 2000 als Verein mit zwei Kollektivmitgliedern (Verein Missionshaus Bethlehem und Partnerverein Bethlehem) gegründet. Damit wurde institutionell der Gleichberechtigung von Laien und Klerikern in der Planung, Entscheidung und Durchführung des missionarischen Auftrags Rechnung getragen. Daraus entstand 2011 unter demselben Namen Bethlehem Mission Immensee (BMI) ein Verein aus Einzel- und Kollektivmitgliedern. Die BMI arbeitet in der Allianz Comundo eng mit den Entwicklungshilfswerken E-Changer (französischsprachige Schweiz) und Inter-Agire (italienischsprachige Schweiz) zusammen. Heute existieren beide Organisationen – die SMB und die BMI – nebeneinander und arbeiten für die gemeinsame Vision einer besseren, gerechteren Welt. Priester und Brüder der SMB, wie auch Einsatzleistende der BMI, leben und arbeiten in den Ländern des globalen Südens an der Seite von Menschen, die von Armut und Diskriminierung betroffen sind.

Seit Sommer 2012 treffen sich der Generalobere der SMB, der Präsident des Vereins Missionshaus Bethlehem, die Präsidentin des Vereins BMI und die Geschäftsleiterin der BMI zu regelmässigen Gesprächen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. siehe Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz

Kategorien: Hilfsorganisation (Schweiz) | Römisch-katholische Organisation (Schweiz) | Organisation (Kanton Luzern) | Gegründet 2000 | Verein (Schweiz) | Entwicklungshilfeorganisation

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bethlehem Mission Immensee (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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