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Bessenbach


Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Bessenbach; für den gleichnamigen Fluss siehe Bessenbach (Fluss).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: AschaffenburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 229 m ü. NHN
Fläche: 29,99 km²
Einwohner: 5678 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 189 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63856
Vorwahl: 06095
Kfz-Kennzeichen: AB, ALZ
Gemeindeschlüssel: 09 6 71 112
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ludwig-Straub-Straße 2
63856 Bessenbach
Webpräsenz: www.bessenbach.de
Bürgermeister: Franz Straub (CSU)
}

Bessenbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg und liegt südöstlich der Stadt Aschaffenburg zwischen den Ausläufern des Spessarts.

Geografie

Der topographisch höchste Punkt der Gemeindegemarkung ist der Gipfel des Salzbuckels östlich von Waldmichelbach mit 464 m ü. NN , der niedrigste liegt an der Aschaff östlich von Hösbach-Bahnhof auf 151 m ü. NN .

Geologie

Zirka die Hälfte des Gemeindegebiets der Gemeinde Bessenbach besteht aus Wald. In diesem Wald gedeihen am besten Buche und Eiche.

Seit 1996 besteht zwischen dem Markt Hösbach und den Gemeinden Bessenbach, Laufach und Sailauf eine Waldarbeitsgemeinschaft.

Gemeindegliederung

Es gibt zehn Ortsteile (in Klammern die Einwohnerzahl inkl. Zweitwohnsitz[2])[3] auf drei Gemarkungen:

Der frühere Ort Mittelbessenbach ist heute mit Keilberg baulich verwachsen.

Folgende Ortsteile sind zwar geografisch eigenständig, werden aber nicht als offizielle Ortsteile aufgelistet:

  • Beetacker (Gewerbegebiet)
  • Gemeindezentrum

Gemarkungen

  • Keilberg
  • Oberbessenbach
  • Straßbessenbach

Nachbargemeinden

Markt
Hösbach
Gemeinde
Sailauf
Gemeinde Laufach
und
Forst Hain im Spessart
(Gemeindefreies Gebiet)
Gemeinde
Haibach
Gemeinde Waldaschaff
und
Waldaschaffer Forst
(Gemeindefreies Gebiet)
Markt
Sulzbach
Forst Hohe Wart
(Gemeindefreies Gebiet)
Gemeinde
Mespelbrunn

Name

Etymologie

Bessenbach hat seinen Namen vom gleichnamigen Bessenbach[4], der durch das Gemeindegebiet fließt und in die Aschaff mündet.

Frühere Schreibweisen

Die früheren Schreibweisen der Orte Unterbessenbach, Mittelbessenbach, Straßbessenbach und Oberbessenbach aus diversen historischen Karten und Urkunden:[4]

  • 1329 Nidernbessenbach
  • 1576 Underbessenbach
  • 1638 Unterbessenbach
  • 1521 Mittelbessennbach
  • 1532 Mittelnbessenbach
  • 1576 Mittel-Bessenbach
  • 1515 Bessenbach
  • 1532 Bessenbach an der strassen
  • 1576 Straßen-Bessenbach
  • 1638 Straßbessenbach
  • 1181 Bessenbach
  • 1515 obern Bessenbach
  • 1532 Obernbessenbach
  • 1638 Oberbessenbach

Geschichte

Die Gemeinde wurde am 1. Januar 1972 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Keilberg und Straßbessenbach gebildet.[5] Am 1. Januar 1978 kam die Gemeinde Oberbessenbach hinzu.[6] Zusammen mit den umliegenden kleineren Weilern besteht Bessenbach aus insgesamt zwölf Gemeindeteilen.

Religionen

Katholische Kirchen:

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich aus 20 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zusammen.

CSU SPD Bündnis 90/Die Grünen
2014 12 6 2 20 Sitze 2008 14 6 0 20 Sitze

(Stand: Kommunalwahl 2014)

Bürgermeister

Am 16. März 2014 wurde Franz Straub (CSU) mit 52,19 % der Stimmen zum dritten Mal zum Bürgermeister gewählt.

Städtepartnerschaften

Wappen

Blasonierung: In Blau über gesenktem silbernen Wellenbalken ein rotbewehrter silberner Storch mit zwei Köpfen.

Wappengeschichte: Die ehemals selbständigen Gemeinden Keilberg, Straßbessenbach und Oberbessenbach haben sich 1978 zu einer Gesamtgemeinde zusammengeschlossen und den historischen Namen Bessenbach wieder angenommen. Für die Entwicklung des Gebietes der heutigen Gemeinde Bessenbach war das gleichnamige Ortsadelsgeschlecht maßgebend. Seine Stammburg lag in dem heutigen Gemeindeteil Keilberg. Das Geschlecht ist im 12. Jahrhundert urkundlich nachweisbar; es hatte Herrschafts- und Gerichtsrechte im ganzen Bessenbachtal, die es im späten 13. Jahrhundert veräußerte. Das Wappen der Familie - der doppelköpfige Storch - wurde deshalb in das Gemeindewappen aufgenommen. Für den Bessenbach als geographisch verbindendes Element der gleichnamigen Gemeinde steht im Gemeindewappen der silberne Wellenbalken.

Wappenführung seit: 28. Nov. 1977[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Bessenbach

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Die Gemeinde wird ab dem Hauptbahnhof Aschaffenburg von verschiedenen Buslinien der Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain bedient.
  • Außerdem liegt Bessenbach direkt an der Autobahnausfahrt der Bundesautobahn 3 "Bessenbach/Waldaschaff" und nahe der Raststätte Spessart bei Rohrbrunn.

In diesem Zusammenhang hat Bessenbach gemeinsam mit Aschaffenburg vor allem durch die sehr häufigen Verkehrsstaus auf der A3 eine gewisse Berühmtheit erlangt.

Bildung

  • Staatliche Realschule Bessenbach
  • Grundschule Bessenbach

Sonstiges

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Luise Braun: Oberbessenbach - Mein Heimatdorf gestern und heute; Norderstedt 2010

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Jahresstatistik 2010 der Gemeinde Bessenbach
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111121/214040&attr=OBJ&val=1529
  4. 4,0 4,1 Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 37 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 422.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 736.
  7. Bessenbach: Wappengeschichte vom HdBG

Weblinks

 Commons: Bessenbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Bessenbach | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bessenbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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