Beschleunigungsstreifen - LinkFang.de





Beschleunigungsstreifen


Als Beschleunigungsstreifen oder Einfädelungsstreifen (fachsprachlich veraltet auch Beschleunigungsspur) wird die Auffahrt auf eine Schnellstraße (z. B. Autobahn) bezeichnet. Der Beschleunigungsstreifen dient dazu, den neu auf die Schnellstraße auffahrenden Verkehrsteilnehmern die Möglichkeit zu geben, noch vor dem endgültigen Auffahren auf die Hauptfahrbahn ungefähr dieselbe Geschwindigkeit wie der fließende Verkehr zu erzielen, so dass sie sich möglichst gefahrlos in den Fahrzeugstrom einfädeln können.

Beschleunigungsstreifen in Deutschland

Auf Beschleunigungsstreifen darf schneller gefahren werden als auf dem danebenliegenden durchgehenden Fahrstreifen.

Der Beschleunigungsstreifen ist außer bei Stadtautobahnen in der Regel 250 m lang. Der Beschleunigungsstreifen endet, indem die Markierung des Fahrbahnrands vom rechten Rand des Beschleunigungsstreifens zum rechten Rand der Hauptfahrbahn mit einer Verziehung in Form von zwei quadratischen Parabeln auf einer Länge von 60 m verzogen wird.

Nachfolgend beginnt meistens ein Seitenstreifen, der entsprechend § 2 Abs. 1 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) kein Bestandteil der Fahrbahn ist. Er darf üblicherweise nicht befahren werden.

Der Fahrzeugführer muss dann am Ende des Beschleunigungsstreifens stehenbleiben und auf eine Lücke im Verkehrsstrom warten, die groß genug ist, um aus dem Stand in den Verkehr einzufädeln. Dies birgt jedoch die Gefahr von Auffahrunfällen, da sich die Fahrer nachfolgend einfahrender Fahrzeuge auf dem Beschleunigungsstreifen zumeist auf den rückwärtigen Verkehr konzentrieren und ein Abbremsen des vorausfahrenden Fahrzeugs oft zu spät bemerken. Auch durch den hohen Geschwindigkeitsunterschied eines aus dem Stand beschleunigten Fahrzeugs gegenüber dem fließenden Verkehr auf der Hauptfahrbahn ist eine erhöhte Unfallgefahr gegeben.

Nach § 12 Abs. 1 Nr. 3 und § 18 Abs. 8 StVO ist das Halten auf Beschleunigungsstreifen unzulässig.

Neben einem Beschleunigungsstreifen ist in der Regel kein Seitenstreifen vorhanden.

Beschleunigungsstreifen in Österreich

Der Beschleunigungsstreifen ist in § 2 Abs. 1 Nr. 6c Straßenverkehrsordnung 1960 (StVO 1960) definiert.

Auch in Österreich darf auf dem Beschleunigungsstreifen an einem auf derselben Fahrbahn in der gleichen Richtung fahrenden Fahrzeug vorbeigefahren werden (§ 2 Abs. 1 Nr. 29 StVO 1960).

Der dem Beschleunigungsstreifen anschließende Pannenstreifen darf nicht befahren werden (§ 46 Abs. 4 lit. d StVO 1960).

Siehe auch

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Kategorien: Straßenverkehr

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