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Bernd Siebert (Politiker)


Bernd Siebert (* 17. Oktober 1949 in Gudensberg) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er war 2005 bis 2009 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Verteidigung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Siebert ist außerdem Vizepräsident des Förderkreises Deutsches Heer.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur an der König-Heinrich-Schule in Fritzlar studierte Siebert Mathematik, Physik und Volkswirtschaftslehre an der Philipps-Universität Marburg. Er brach das Studium ohne einen Abschluss ab.[1] 1978 trat er in die Geschäftsführung des elterlichen mittelständischen Betriebes ein und ist seit 1987 dessen alleiniger Inhaber.

Bernd Siebert ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Partei

Siebert trat 1969 in die Junge Union (JU) und die CDU ein. Von 1975 bis 1983 war er Bezirksvorsitzender der JU Nordhessen und bis 1982 auch Landesvorstandsmitglied der Jungen Union Hessen.

Seit 1988 ist Siebert Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Schwalm-Eder-Kreis. Nachdem er ab 1991 zunächst stellvertretender Vorsitzender war, ist er seit 1997 Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Kurhessen-Waldeck. Seit 1997 gehört er auch dem Präsidium der CDU in Hessen an.

Seit 2004 ist er stellvertretender Vorsitzender des Bundesfachausschusses Sicherheitspolitik der CDU.

Abgeordneter

Seit 1972 gehört Siebert dem Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises an und ist hier stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Von 1981 bis 1997 sowie von 2001 bis 2003 war er außerdem Mitglied der Stadtverordnetenversammlung seines Heimatortes Gudensberg.

Von 1991 bis 1994 war Siebert Mitglied des Hessischen Landtages. Nach seiner Wahl in den Bundestag schied er aus dem Landtag aus. Nachrückerin wurde Eva Ludwig.

Zunächst von 1994 bis 2009 war Siebert Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er seit Dezember 2003 Vorsitzender der Landesgruppe Hessen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und war ab November 2005 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Verteidigung der CDU/CSU-Fraktion. Siebert war außerdem Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Verteidigungsausschuss.

Siebert gehört seit 1995 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und der Parlamentarischen Versammlung der Westeuropäischen Union sowie seit 2003 der Nordatlantischen Versammlung an.

Bernd Siebert war stets über die Landesliste Hessen in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 verlor er sein Bundestagsmandat. Am 6. September 2010 zog Bernd Siebert jedoch wieder in den Bundestag ein, als Nachrücker für die Abgeordnete Lucia Puttrich, die mit dem Wechsel der hessischen Landesregierung das Amt der Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz übernommen hatte. Bei der Bundestagswahl 2013 kam er erneut über die Landesliste in den Bundestag. Siebert ist erneut ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss[2].

Weblinks

 Commons: Bernd Siebert  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Markus Wehner: Deutsche Spitzenpolitiker verschleiern ihre Studienabbrüche . In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26. Mai 2013, abgerufen am 26. Mai 2013.
  2. Mitglieder des Verteidigungsausschusses bundestag.de, online, abgerufen am 18. September 2014


Kategorien: Mitglied des Verteidigungsausschusses (Deutscher Bundestag) | Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der WEU | Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats | Person (Gudensberg) | Bundestagsabgeordneter (Hessen) | Landtagsabgeordneter (Hessen) | CDU-Mitglied | Geboren 1949 | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd Siebert (Politiker) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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