Berliner Kurier - LinkFang.de





Berliner Kurier


Dieser Artikel erläutert die Tageszeitung „Berliner Kurier“. Für die ehemalige Berliner Tageszeitung siehe „Der Kurier“.
Berliner Kurier
Beschreibung Boulevardzeitung
Verlag Berliner Verlag GmbH
Erstausgabe 15. Juni 1949
Erscheinungsweise täglich / sonntags
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2016, Mo–Sa/So)
83.759 Exemplare
Reichweite (MA 2011 I) 0,39 Mio. Leser
Chefredakteur Elmar Jehn
Weblink berliner-kurier.de

Der Berliner Kurier ist eine Boulevardzeitung aus Berlin, die im Berliner Verlag erscheint. Der Berliner Kurier ist vor allem in den östlichen Bezirken Berlins verbreitet. Die verkaufte Auflage beträgt 83.759 Exemplare, ein Minus von 53,5 Prozent seit 1998.[1]

Von 1949 bis 1990 trug die Zeitung den Namen BZ am Abend.

Geschichte der Zeitung

Die erste Ausgabe erschien am 15. Juli 1949 unter dem Namen BZ am Abend im Berliner Verlag GmbH. 1953 wurde die BZ am Abend dem ZK der SED unterstellt. Als Herausgeber trat weiterhin der Berliner Verlag auf. Sie war jedoch dem SED-Pressemonopol zuzurechnen. Die BZ am Abend war lange die einzige Abend- und Straßenverkaufszeitung der DDR. Bis zum Ende der DDR hatte sie eine tägliche Auflage von rund 200.000 Exemplaren.

Nach dem Fall der Mauer übernahm 1990 der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr zusammen mit dem Verleger Robert Maxwell den Berliner Verlag und damit die BZ am Abend und die Berliner Zeitung. Aus der BZ am Abend wurde der Berliner Kurier, auch um Verwechslungen mit dem Wettbewerber aus dem Westen, der B.Z., zu vermeiden.

Nach der Entscheidung des Mutterkonzerns Bertelsmann, sich auf seine Kernkompetenzen zu beschränken, begann Gruner und Jahr, sich von seinen Zeitungsbeteiligungen zu trennen. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, bis dahin bereits mit dem Tagesspiegel auf dem Berliner Markt aktiv, versuchte im Juni 2002 den Berliner Verlag zu übernehmen. Diese Übernahme wurde vom Bundeskartellamt untersagt. Eine Beschwerde des Verlags vor dem OLG Düsseldorf wurde abschlägig beschieden. Holtzbrinck reichte daraufhin Klage beim Bundesgerichtshof ein. Formal gehörte der Verlag damit weiterhin der Bertelsmann-Tochter Gruner und Jahr, die ihn 2005 an die BV Deutsche Zeitungsholding veräußerte, die zur Mecom Group gehörte. Am 12. Januar 2009 verkaufte die überschuldete Mecom Group den Verlag an die Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg.[2]

Auflage

Der Berliner Kurier hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 53,5 Prozent gesunken.[3] Sie beträgt gegenwärtig 83.759 Exemplare.[4] Das entspricht einem Rückgang von 96.486 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 27,4 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[5] <timeline> ImageSize = width:350 height:286.66666666667 PlotArea = left:50 bottom:20 width:300 height:266.66666666667 TimeAxis = orientation:horizontal AlignBars = early Colors =

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Chefredakteure

  • Wieland Sandmann (1990–1996)
  • Adolf K. Schwaner (1997–2000)
  • Caroline Methner (2000–2003)
  • Hans-Peter Buschheuer (seit 2003)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu )
  2. DuMont Schauberg kauft Berliner Verlag. In: FAZ.net 13. Januar 2009
  3. laut IVW, (Details auf ivw.eu )
  4. laut IVW, erstes Quartal 2016, Mo–Sa/So (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu )
  5. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu )

Kategorien: Zeitung (Berlin) | Lizenzzeitung | Ersterscheinung 1949 | Deutschsprachige Tageszeitung

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner Kurier (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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