Berliner Außenring - LinkFang.de





Berliner Außenring


Dieser Artikel behandelt die nach 1945 erbaute Bahnstrecke Berliner Außenring. Zur Bahnstrecke vor 1945 siehe Güteraußenring, zur Autobahnstrecke siehe Bundesautobahn 10.
Berliner Außenring
Der Außenring Höhe Sellheimbrücke, links im Bild
ist die Trasse der geplanten S-Bahn zu sehen.
Streckennummer (DB):6126 Saarmund–Eichgestell
6080 Eichgestell–Biesdorfer Kreuz
6067 Biesdorfer Kreuz–Karower Kreuz
6087 Karower Kreuz–Priort
6068 Priort–Golm
6116 Golm–Saarmund
6137 Glasower Damm–Schönefeld, 3./4. Gleis
6008 Waßmannsdorf–Schönefeld (S-Bahn)
6011 Biesdorfer Kreuz–Springpfuhl (S-Bahn)
6012 Springpfuhl–Wartenberg (S-Bahn)
6009 Karower Kreuz–Bergfelde (S-Bahn)
Kursbuchstrecke (DB):207, 209.12, 209.20, 209.21, 209.22
Streckenlänge:125 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:S-Bahn: 750 V =
Stromsystem:Fernbahn: 15 kV 16,7 Hz ~
Höchstgeschwindigkeit:160 km/h
Streckenverlauf (gegen den Uhrzeigersinn)[1]
weiter vom Außenring
62,7
0,0
Golm
Abzw Kuhfort
nach Werder (Havel) und Potsdam
Kreuz Golm Berlin–Magdeburg
von Werder (Havel)
2,4 Abzw Wildpark West
4,9 Potsdam Pirschheide Jüterbog–Nauen
Templiner See/Havel
7,9 Nesselgrund
9,9 Abzw Wilhelmshorst Nesselgrund
von Wiesenburg (Mark)
10,9 Bergholz (b Potsdam) Wiesenburg–Berlin
von Michendorf
Nuthe
15,5
7,8
Saarmund
12,5 Ahrensdorf (Kr. Zossen)
14,2 Ludwigsfelde-Struveshof
ehem. Anschlussbahn IFA-Werk
nach Ludwigsfelde und Berlin (Kramerkurve)
16,2 Genshagener Heide (Personenbf bis 2012)
von Ludwigsfelde und Berlin (Kramerkurve)
Bft Genshagener Heide Mitte
Berlin–Halle
nach Großbeeren
von Ludwigsfelde
18,4 Abzw Genshagener Heide Ost
24,2 Diedersdorf
26,7 Abzw Glasower Damm West
nach Dresden
Berlin–Dresden
von Dresden
28,1 Abzw Glasower Damm Ost
30,0 Abzw Selchow West
nach Flughafen Berlin Brandenburg
Waßmannsdorf
von Flughafen Berlin Brandenburg (S-Bahn)
35,5 Berlin-Schönefeld Flughafen
Landesgrenze Brandenburg / Berlin
nach Berlin-Adlershof
39,5 Abzw Grünauer Kreuz Süd
nach Berlin-Schöneweide und Görlitz
Grünauer Kreuz Berlin–Görlitz
von Görlitz
40,7 Abzw Grünauer Kreuz Nord
Teltowkanal
nach Berlin Schöneweide
42,8 Abzw Berlin Wendenheide
Berlin-Schöneweide–Berlin-Spindlersfeld
Spree
44,2
25,0
Berlin Eichgestell
(km 0,0: Teltow via Güteraußenring)
nach Berlin-Köpenick und Berlin Ostbahnhof
von Berlin-Köpenick
Abzw Eichgestell Nord
Berliner Parkeisenbahn
Kreuz Wuhlheide Berlin–Frankfurt (Oder)
28,6 Berlin Wuhlheide Rangierbahnhof
nach Berlin-Kaulsdorf
U5, ehemals VnK-Strecke
von Berlin-Rummelsburg
30,0 Biesdorfer Kreuz Süd nach Berlin-Lichtenberg (lange Kurve)
31,2 Biesdorfer Kreuz Mitte nach Strausberg und Berlin-Lichtenberg
Biesdorfer Kreuz Berlin–Strausberg
von Berlin-Lichtenberg (S-Bahn)
von Strausberg und Berlin-Lichtenberg
33,0
-1,2
Biesdorfer Kreuz Nord v. Strausb., Berlin-Lichtenb.
Berlin Springpfuhl
nach Ahrensfelde
zur Industriebahn Tegel–Friedrichsfelde
Berlin-Bürknersfelde (geplant)
0,6 Berlin Nordost
Berlin Gehrenseestraße
3,7 Berlin-Hohenschönhausen
Berlin-Wartenberg
Berlin-Malchow (geplant bis 1990)
Berlin Sellheimbrücke (geplant)
8,5
0,0
Abzw Karow Ost nach Bernau und Pankow
Karower Kreuz Berlin–Szczecin, geplant
1,4 Abzw Karow West von Bernau (b Berlin) und Berlin-Pankow
Panke
Berlin-Buchholz (geplant bis 1990)
Berlin-Arkenberge (geplant bis 1990)
Landesgrenze Berlin / Brandenburg
Mühlenbeck-Mönchmühle
Heidekrautbahn
Tegeler Fließ
11,0 Schönfließ früher auch Regionalbahnhof
12,6 Bergfelde
12,8 Abzw Schönfließ West nach Oranienburg
Berlin–Neustrelitz
von Oranienburg
16,5 Hohen Neuendorf West
Oder-Havel-Kanal
Veltener Kanal
20,4 nach Hennigsdorf
Hennigsdorf Nord (Berlin–Kremmen)
21,5 von Hennigsdorf
27,1 Schönwalde (Kr. Nauen)
Havelkanal
Nieder Neuendorfer Kanal
34,6 Falkenhagen (b Nauen) (früher Personenbf)
35,0 nach Hamburg und Berlin
Kreuz Falkenhagen Berlin–Hamburg
von Hamburg
37,9 Abzw Brieselang Hasselberg
Anschluss GVZ Wustermark
39,7 Abzw Wustermark Awf
nach Hannover und Berlin
Kreuz Wustermark SFS Hannover–Berlin
Kreuz Wustermark Berlin–Hannover
41,7
77,9
von Hannover und Berlin
77,3 Elstal (Kr. Nauen)
75,1 Priort (km 0,0 Jüterbog via Umgehungsbahn)
70,4 Satzkorn
67,9 Marquardt
Sacrow-Paretzer Kanal
65,5 Bornim-Grube
62,7
0,0
Golm
weiter auf dem Außenring

Als Berliner Außenring (BAR) wird ein 125 Kilometer langer, um das ehemalige West-Berlin verlaufender Eisenbahnring bezeichnet, eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn. Er wurde von der DDR aus wirtschaftlichen, verkehrspolitischen und strategischen Gründen zwischen 1951 und 1961 unter Einbeziehung einiger älterer Streckenabschnitte (Güteraußenring, Umgehungsbahn) erbaut und ermöglichte die Umfahrung des Gebiets von West-Berlin. Ohne die Fertigstellung des Außenringes wäre es verkehrstechnisch nicht möglich gewesen, die Berliner Mauer zu errichten, mit der das Gebiet von Berlin (West) abgeriegelt wurde. Ein entsprechendes Straßenprojekt war die Schnellstraße Potsdam–Schönefeld.

Die Bezeichnung Außenring dient zur Unterscheidung von der älteren, im Inneren der Stadt gelegenen Berliner Ringbahn.

Verlauf

Der Außenring ist 125 Kilometer lang und hat einen Durchmesser von etwa 40 Kilometern. Er liegt in den Ländern Brandenburg und Berlin, wobei in Berlin nur der östliche Teil durchfahren wird. Dies liegt einerseits an der Funktion der Strecke als Umfahrung von West-Berlin, greift aber andererseits auch Planungen aus den 1920er Jahren auf. Er ist durchgängig zweigleisig und elektrifiziert. Zwischen Glasower Damm an der Kreuzung mit der Dresdener Bahn und dem Bahnhof Berlin-Schönefeld Flughafen war er bis nach 2005 viergleisig ausgebaut. Auf einigen Abschnitten in und bei Berlin verlaufen auch S-Bahn-Strecken auf der Trasse. Der Außenring kreuzt alle von Berlin radial verlaufenden Eisenbahnstrecken und ist mit fast allen von ihnen durch Gleisverbindungen verknüpft.

Geschichte

Vorgeschichte

Schon Ende des 19. Jahrhunderts war es ein Wunsch des Militärs, die Berlin strahlenförmig verlassenden Eisenbahnlinien zu verbinden. Auch für den Güterverkehr war ein derartiges Projekt interessant. 1902 wurden die Magdeburger Bahn, die Lehrter Bahn und die Hamburger Bahn zwischen Wildpark (heute Potsdam Park Sanssouci) über Wustermark und Nauen mit der Umgehungsbahn verbunden. In den folgenden Jahren wurde die Strecke in etwas größerem Abstand zu Berlin nach Jüterbog an der Anhalter Bahn und Oranienburg an der Nordbahn verlängert. In den 1920er Jahren entstand der Rangierbahnhof Seddin an der Wetzlarer Bahn und in der Folge eine Verbindung über Saarmund nach Großbeeren an der Anhalter Bahn. Anfang der 1930er Jahre war eine Weiterführung dieser Verbindung nach Osten über Schönefeld bis nach Wuhlheide geplant, die etwa den Verlauf des heutigen Außenrings haben sollte.[2] Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Güteraußenring errichtet, der, allerdings nur provisorisch, seit 1940/41 Teltow an der Anhalter Bahn über Schönefeld durch den Osten Berlins mit Berlin-Karow an der Stettiner Bahn verband. Gegenüber den früheren Planungen und dem heutigen Außenring verlief er deutlich nördlicher und kreuzte im Süden (West-)Berlins mehrfach die Stadtgrenze.

Mit der sich nach dem Zweiten Weltkrieg abzeichnenden Teilung Deutschlands und Berlins brauchten die sowjetische Besatzungsmacht und später die DDR-Regierung eine leistungsfähige Umfahrung West-Berlins. Erste Maßnahmen waren der Bau von Verbindungskurven zur Umgehungsbahn beziehungsweise zum Güteraußenring zwischen Werder und Golm 1948 und von der Görlitzer Bahn bei Berlin-Grünau nach Norden. 1950 entstand eine Verbindung von Berlin-Karow nach Basdorf an der Heidekrautbahn und weiter von Wensickendorf zur Nordbahn nach Oranienburg.

Bau des Außenrings

Die Bauarbeiten am südlichen Berliner Außenring begannen am 1. November 1950.[3] Zunächst wurde das Teilstück in Angriff genommen, das in Genshagener Heide östlich an die bestehende Strecke der Umgehungsbahn anschloss. Zwischen Juli und Dezember 1951 ging in mehreren Abschnitten die Strecke zwischen Genshagener Heide und dem Abzweig Wendenheide im Südosten von Berlin in Betrieb, hinzu kamen mehrere Verbindungskurven. Nördlich von Wendenheide wurde zunächst der Güteraußenring genutzt. Am 22. November 1952 erfolgte die Eröffnung des Streckenabschnittes vom Güteraußenring am heutigen Karower Kreuz und Bergfelde sowie der Verbindungskurve Abzweig BergfeldeBirkenwerder. Die nächsten Schritte waren die Eröffnung der Verbindungskurve Abzweig Karow West – Berlin-Blankenburg (1953), des Rangierbahnhofs Wuhlheide (1. Oktober 1953) sowie gleichzeitig des Streckenabschnitts Bergfelde – FalkenhagenBrieselang, zunächst eingleisig. Es folgten 1953/55 die Verbindungskurve Abzweig Karow West – Abzweig Karow Nord, der zweigleisige Ausbau der ehemaligen Umgehungsbahn zwischen Saarmund und Genshagener Heide, die Verbindungskurven Abzweig Hennigsdorf (West) – Hennigsdorf, Hennigsdorf Ost – Hennigsdorf, Hohen Neuendorf West – Birkenwerder sowie von Falkenhagen nach Finkenkrug und Brieselang. Am 2. Oktober 1955 wurden der Streckenabschnitt Falkenhagen – Abzweig Wustermark und die Verbindungskurven nach Wustermark-Rangierbahnhof und Wustermark eröffnet. Am 11. Dezember 1955 fand die Eröffnung des Abschnitts Abzweig Wustermark – Abzweig Elstal statt, und die so genannte Umgehungsbahn wurde im Abschnitt Golm – Elstal eingebunden.

Das letzte fehlende Stück war der anspruchsvolle Abschnitt zwischen Saarmund und Golm mit Querung des Templiner Sees. Dafür wurde eigens ein Baulager (SAGO) nahe Wilhelmshorst eingerichtet, das nach Ende der Baumaßnahmen von den Grenztruppen der DDR bis 1990 nachgenutzt wurde. Am 30. September 1956 konnten er sowie die Verbindungskurve Potsdam Süd – Werder dem Verkehr übergeben werden. Damit war der Ring geschlossen. Es folgten noch die Verbindungskurven Nesselgrund Ost – Wilhelmshorst und Golm – Wildpark (28. September 1957), Genshagener Heide – Birkengrund (Nordwestkurve, 1. Juni 1958), Werder (Havel) – Golm (6. Februar 1959) und schließlich Glasower Damm – Blankenfelde (Südwestkurve, 25. Mai 1961).

1958 wurden die Personenzüge auf dem Außenring in den S-Bahn-Tarif von Berlin einbezogen. In Anlehnung an den ersten sowjetischen Satelliten wurden sie im Volksmund „Sputnik“ genannt, da sie sich gewissermaßen auch auf einer Kreisbahn um West-Berlin bewegten.

Weitere Entwicklung

Am 13. August 1961 wurden mit dem Mauerbau die Grenzen der DDR nach West-Berlin geschlossen. Dadurch wurde der Neubau einer S-Bahn-Verbindung zwischen Berlin-Blankenburg und Hohen Neuendorf Richtung Oranienburg nötig. 1962 wurden hierzu separate S-Bahn-Gleise zwischen Schönfließ und Bergfelde in Betrieb genommen (im übrigen Abschnitt teilten sich S-Bahn und Fernbahn die Gleise) und Abzweige von Bergfelde/Bergfelde Ost – Birkenwerder erstellt. Ebenfalls 1962 ging eine S-Bahn-Strecke von Adlershof zum Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld in Betrieb und dieser wurde auch für Fernzüge für den öffentlichen Reiseverkehr freigegeben. Vorher diente er nur als Kontrollbahnhof.

Im gleichen Jahr entstanden komplettierende Bauwerke im Bereich Abzweig Hasselberg – Brieselang, und es wurde die Elektrifizierung des Streckenabschnittes Hennigsdorf – Wustermark Rangierbahnhof versuchsweise mit „Industriestrom“ 25.000 Volt/50 Hertz vorgenommen. Zweck war es, die in Hennigsdorf von LEW gebauten Lokomotiven der Baureihe E 251 zu erproben. 1973 wurde die Oberleitung wieder entfernt. Einzelne Masten blieben erhalten und wurden 1983 wieder verwendet.

Am 16. April 1982 wurde ein Gleisbildstellwerk der Bauform GS II Sp 64b an der Abzweigstelle Glasower Damm (Dienststelle Bahnhof Mahlow) fertiggestellt. Gleichzeitig wurde zwischen den Abzweigstellen Glasower Damm Ost und Glasower Damm Süd (Blankenfelde) ein zweites Gleis in Betrieb genommen.

1982 wurde der Streckenabschnitt Saarmund – Glasower Damm (– Blankenfelde) einschließlich der Verbindungsstrecke Saarmund – Michendorf und der Kurven Genshagener Heide/Genshagener Heide Ost – Ludwigsfelde sowie der Streckenabschnitt Priort – Saarmund elektrifiziert. 1983 folgten die Streckenabschnitte Wustermark/Wustermark Rangierbahnhof – Priort, Flughafen Berlin-Schönefeld – Grünauer Kreuz, Abzweig Birkenwerder – Abzweig Wustermark Süd sowie die Verbindungskurven Golm/Abzweig Wildpark West – Werder, Abzweig Wustermark Nord – Wustermark-Rangierbahnhof/Wustermark und das so genannte Falkenhagener Kreuz.

Am 17. Mai 1983 wurde das dritte – am 26. September 1986 das vierte Gleis – zwischen Abzweig Glasower Damm und Flughafen Berlin-Schönefeld in Betrieb genommen. Zwischen dem Karower Kreuz und Schönfließ wurden am 2. September 1984 wegen der bevorstehenden Elektrifizierung der Ferngleise zwei separate Gleise für die S-Bahn in Betrieb genommen.

Als Folge des Rückgangs im Güterverkehr nach der Wende wurde der Rangierbahnhof Berlin Wuhlheide am 10. Juni 1994 stillgelegt und später vollständig abgebrochen.

Mit der Eröffnung der Nord-Süd-Fernbahn mit dem Tiergartentunnel in Berlin am 28. Mai 2006 wurde zwar die Anhalter Bahn Richtung Süden wieder eröffnet, nicht jedoch die Dresdener Bahn. Züge Richtung Dresden verkehren seitdem zwischen dem Genshagener Kreuz und Glasower Damm über den Außenring. Hierzu musste eine Verbindungskurve aus Richtung Berlin und Teltow neu gebaut werden, die zunächst Richtung Südwesten in die lange Kurve ausfädelt.

Im Zuge der westlichen Schienenanbindung des Flughafens Berlin Brandenburg wurden Anfang 2008 das dritte und vierte Streckengleis zwischen Abzweig Glasower Damm Ost und Bahnhof Berlin-Schönefeld Flughafen außer Betrieb genommen. Von Schönefeld liegt die Trasse der neuen S-Bahn zum Flughafen bis in Höhe Waßmannsdorf auf dem Planum dieser Gleise. Dort verlässt die S-Bahn den BAR und führt über einen halbkreisförmigen Bogen bis zu den Fernbahngleisen. Diese fädeln östlich von Glasower Damm im neuen Abzweig Selchow niveaufrei vom BAR im Richtung Osten aus. S- und Fernbahn erreichen dann parallel aus Richtung Westen den Flughafenbahnhof.[4] Insgesamt werden 15 Streckenkilometer für den Fern- und Regionalverkehr und acht Kilometer für die S-Bahn neu gebaut. Die S-Bahn-Strecke vom Schönefeld zum Bahnhof Berlin Brandenburg und die Fernbahnstrecke von Glasower Damm Ost über den Flughafenbahnhof zur Görlitzer Bahn wurden am 30. Oktober 2011 in Betrieb genommen, dienen aber aufgrund der Verzögerungen beim Bau des Flughafens BER noch nicht dem öffentlichen Verkehr.

Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 wurde der Bahnhof Genshagener Heide im Personenverkehr aufgegeben und als Ersatz der zwei Kilometer weiter westlich gelegene neue Haltepunkt Ludwigsfelde-Struveshof mit zwei 140 Meter langen Seitenbahnsteigen in Betrieb genommen. 2013 wurde der Haltepunkt durch eine Fußgängerbrücke und einen P+R-Parkplatz vervollständigt. Insgesamt wurden hierfür 3,9 Millionen Euro investiert.[5][6]

Ab 2017 wird an der Kreuzung zur Stettiner Bahn (Karower Kreuz) mit dem Bau eines Turmbahnhofs begonnen. Der Bahnhof Karower Kreuz soll 2021 fertiggestellt wurden.

Nicht verwirklichte Projekte

Der Ende der 1980er Jahre geplante und teilweise begonnene viergleisige Ausbau des Streckenabschnittes Flughafen Berlin-Schönefeld – Grünauer Kreuz wurde während der Bauphase wieder eingestellt. Zum Teil lagen die parallelen neuen Streckengleise bereits und sind, wenn inzwischen auch teils zurückgebaut, noch heute deutlich erkennbar. Auch wenn der südliche Berliner Außenring noch heute eine hohe Streckenauslastung, vor allem durch Güterzüge, aufweist, besteht inzwischen jedoch kein Bedarf mehr für einen viergleisigen Ausbau.

Zwar wurden an fast allen Kreuzungen mit anderen Strecken Verbindungskurven errichtet, allerdings nicht immer in alle Richtungen. Vor allem in Richtung Berlin gibt es Lücken, insbesondere dort, wo die Strecken seinerzeit an der Grenze zu West-Berlin endeten. Nicht verwirklicht wurde unter anderem eine Verbindung aus Richtung Innenstadt in Richtung Norden am Kreuz Wuhlheide. Die Strecke sollte zunächst Richtung Südosten ausfädeln und dann die Frankfurter Strecke überqueren. Der Damm und Brückenwiderlager wurden gebaut und sind heute noch erkennbar. In Hennigsdorf Nord gibt es Trassenreste der nie fertiggestellten Verbindungskurven in Richtung Velten.

Gelegentlich wurde in den letzten Jahren im Zusammenhang mit der Verbindung von Potsdam zum Flughafen Berlin Brandenburg bei Schönefeld (früher als BBI bekannt) der Bau von Verbindungskurven aus Richtung Potsdam in Richtung Schönefeld beim Kreuz Werder bzw. bei Bergholz diskutiert. Konkrete Projekte gibt es bisher nicht.

Zu DDR-Zeiten war der Bau von neuen Großsiedlungen im Norden Berlins geplant. In diesem Zusammenhang war der Bau neuer S-Bahn-Stationen zwischen Karower Kreuz und Mühlenbeck-Mönchmühle bei Buchholz West und Arkenberge vorgesehen. Die Konturen der Bahnsteige sind noch heute zu erkennen.

Ebenfalls wurde die Trasse für eine Verlängerung der S-Bahn von Wartenberg bis zur Sellheimbrücke vorbereitet. Dieser Abschnitt war mit einer Verlängerung zum geplanten Bahnhof Karower Kreuz lange in den Planungen enthalten, erst 2006 wurden die Arbeiten an diesem Projekt eingestellt.[7]

Weitergehende Projekte sehen eine Verlängerung einer S-Bahn-Strecke zwischen Biesdorfer und Grünauer Kreuz und den Neubau des Bahnhofs Bürknersfelde zwischen Springpfuhl und Gehrenseestraße etwas nördlich der Brücke der Landsberger Allee vor.[8] Diese Projekte werden jedoch vor allem von der Finanzlage des Landes Berlin abhängig gemacht, so dass ihre Realisierung derzeit nicht auf der Tagesordnung steht.

Strecke und Anlagen

Der Außenring verläuft von Saarmund über Genshagener HeideSchönefeld FlughafenGrünauer KreuzWuhlheideBiesdorfer KreuzSchönfließFalkenhagenGolmPotsdam Pirschheide wieder nach Saarmund.

Betriebsintern ist der Außenring, teilweise durch die Baugeschichte bedingt, in sechs Abschnitte unterteilt, die eigene Streckennummern besitzen und separat kilometriert sind.

  • Saarmund – Eichgestell
  • Eichgestell – Biesdorfer Kreuz
  • Biesdorfer Kreuz – Karower Kreuz
  • Karower Kreuz – Priort
  • Priort – Golm
  • Golm – Saarmund.

Für das dritte und vierte Gleis zwischen Glasower Damm und Schönefeld sowie insgesamt vier ganz oder teilweise am Außenring verlaufenden S-Bahn-Strecken wurden eigene Streckennummern vergeben.

Mit Ausnahme der Heidekrautbahn und der Zweigbahn Schöneweide–Spindlersfeld wurden Verbindungskurven zu allen den Ring kreuzenden Strecken errichtet. Die jeweiligen Knoten sind in unterschiedlichem Umfang ausgebaut worden. Am Grünauer Kreuz finden sich kreuzungsfreie Ausfädelungen in fast alle Richtungen, entsprechend umfangreich fallen die Gleisanlagen aus. Ähnlich am Biesdorfer Kreuz, dessen Anlagen sich über mehrere Kilometer erstrecken sowie teilweise im Bereich Genshagener Heide. Andere Knoten, vor allem auf dem nördlichen und westlichen Teil des Rings, wurden einfach ausgeführt. An einigen dieser Schnittpunkte entstanden Verknüpfungsbahnhöfe für den Personenverkehr. Die Stationen Bergholz (b Potsdam) und der damalige Potsdamer Hauptbahnhof (heute P-Pirschheide) im Südwesten und Hennigsdorf Nord im Norden wurden als Turmbahnhof ausgeführt und sind mittlerweile geschlossen. Wichtige Umsteigebahnhöfe, die nicht direkt an einer Streckenkreuzung liegen, waren Falkenhagen (b Nauen) und Flughafen Berlin-Schönefeld. Vorrangig war der Außenring für den Fern- und Güterverkehr und den Nahverkehr von den Ortschaften westlich Berlins nach Ost-Berlin konzipiert. Insofern ist die Zahl der Stationen für den Personenverkehr vor allem im Ostberliner Raum relativ gering.

Saarmund – Eichgestell

Zwischen Saarmund und Genshagener Heide nutzt der Außenring die Trasse der 1926 eröffneten Teilstrecke der Umgehungsbahn von Michendorf nach Großbeeren. Entsprechend beginnt die Kilometrierung dieses Abschnitts bereits in Michendorf; der Bahnhof Saarmund liegt am Streckenkilometer 7,2. Der anschließende Abschnitt in Richtung Schönefeld ist das erste nach 1950 neugebaute Teilstück des Außenrings. Am 8. Juli 1951 wurde der Abschnitt zwischen Genshagener Heide und Schönefeld sowie die Verbindungskurven Genshagener Heide Ost – Ludwigsfelde und Glasower Damm Ost – Blankenfelde in Betrieb genommen. Es folgten der Abschnitt Schönefeld – Grünauer Kreuz am 12. August und die Verlängerung bis Wendenheide am 2. Dezember des gleichen Jahres.

Betriebsstellen
Saarmund

Der Bahnhof besteht aus zwei durchgehenden Hauptgleisen ohne und zwei Außengleisen mit Bahnsteig, die über eine Fußgängerbrücke (im Volksmund Galgen genannt) verbunden sind. Diese Bauweise findet sich auf mehreren Außenringbahnhöfen wieder. Westlich des Bahnhofs vereinigen sich der Außenring aus Richtung Golm und die ebenfalls zweigleisige frühere Umgehungsbahnstrecke aus Michendorf. Diese Strecke verbindet den Außenring mit dem wichtigen Rangierbahnhof Seddin.

Ahrensdorf

Ahrensdorf ist ein ehemaliger Betriebsbahnhof, der um 1960 herum auch einige Jahre im Personenverkehr bedient wurde.

Struveshof

Struveshof ist ein neuer Haltepunkt, der seit Dezember 2012 die Stadt Ludwigsfelde als Ersatz für den ungünstiger gelegenen Bahnhof Genshagener Heide erschließt.

Genshagener Heide
Hauptartikel: Bahnhof Genshagener Heide

Die Bauform des ehemaligen Personenbahnhofs Genshagener Heide entspricht der von Saarmund. Im Bereich des Bahnhofes kreuzt der Außenring die Anhalter Bahn. Eine kreuzungsfreie Ausfädelung für den Verkehr in Richtung Halle/Leipzig ist über das sogenannte Schweineohr – auch als Kramerkurve bekannt – möglich, eine Schleife nördlich des Außenrings und westlich der Anhalter Bahn. Die Verbindung von der Anhalter Bahn aus Richtung Berlin zum Außenring in Richtung Osten über die Kramerkurve ging erst im Jahre 2006 in Betrieb.

Diedersdorf

Diedersdorf ist ein viergleisiger Betriebsbahnhof, der trotz der Nähe zum gleichnamigen Ort nie Personenverkehr hatte.

Glasower Damm

Hier ist die Kreuzung mit der Dresdener Bahn. Niveaugleiche Abzweige (Abzw Glasower Damm West und Ost) entstanden vom Außenring aus beiden Richtungen zur Dresdener Bahn nur in Richtung Süden. Der Abschnitt östlich von Glasower Damm bis zum Bahnhof Flughafen Berlin Schönefeld war zu DDR-Zeiten einer der frequentiersten Strecken der Deutschen Reichsbahn und wurde viergleisig ausgebaut. Die beiden südlichen Gleise wurden für die Bauarbeiten für die Strecke zum Flughafen Berlin Brandenburg entfernt.

Selchow

Am Abzw Selchow gibt es seit 2011 eine niveaufreie Ausfädelung vom Außenring aus Richtung Westen zum neuen Flughafen. Weiter östlich verläuft ebenfalls seit 2011 die S-Bahn vom Flughafen in Richtung Stadt auf dem Planum des Außenrings.

Berlin Schönefeld Flughafen

Ursprünglich als reiner Kontrollbahnhof für Züge nach Berlin gebaut, wurde er seit Anfang der 1960er ein wichtiger Umsteigepunkt im Fernverkehr. Hier hielten alle Fernzüge von (Ost-)Berlin in Richtung Süden und Westen. Nach 1990 verlor er schrittweise seine Bedeutung im Fernverkehr, mit der Inbetriebnahme des neuen Flughafens – im Oktober 2013 steht der Termin noch nicht fest – wird der Regionalverkehr zum neuen Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg verlagert werden. S-Bahn-Halt wird der Bahnhof jedoch bleiben.

Grünauer Kreuz
Hauptartikel: Grünauer Kreuz

Hier kreuzt der Außenring die Görlitzer Bahn. Es entstanden umfangreiche niveaufreie Ausfädelungen in alle Richtungen.

Wendenheide

Am Abzw Wendenheide mündet ein Gleis vom Bahnhof Berlin-Schöneweide in den Außenring.

Eichgestell

Eichgestell ist ein Betriebsbahnhof, wo niveaugleich eine Verbindung zur Berliner Stadtbahn abzweigt.

Eichgestell – Biesdorfer Kreuz

Dieser Streckenabschnitt wurde in großen Teilen erst in den 1960er Jahren zweigleisig ausgebaut, der Abschnitt Eichgestell – Wuhlheide Rbf erst nach 1983 zusammen mit der Elektrifizierung, bis dahin wurde weitgehend das Gleis des provisorischen Güteraußenrings genutzt. Entsprechend orientiert sich die Streckenkilometrierung an der des Güteraußenrings. Der Nullpunkt der Kilometrierung liegt im Bahnhof Teltow, der Betriebsbahnhof Eichgestell als heutiger Streckenanfang liegt bei Kilometer 25,0.

Der Ring wurde ursprünglich zur Umfahrung West-Berlins angelegt und verläuft daher im Norden, Westen und Süden der Stadt durch dünnbesiedelte Gebiete jenseits der Stadtgrenzen. Hingegen wird der Ostteil Berlins durchquert, wobei zwischen Grünauer und Karower Kreuz die Strecke annähernd der Trasse des ehemaligen Güteraußenrings folgt. Der einstige Rangierbahnhof Wuhlheide ist abgebaut worden.

Biesdorfer Kreuz – Karower Kreuz

Hauptartikel: Biesdorfer Kreuz

Nördlich des Biesdorfer Kreuzes liegt der Güterbahnhof Berlin Nordost, der über separate Zufuhrstrecken angebunden ist. Auf der Ringtrasse verläuft auf diesem Abschnitt durch die Plattenbaugebiete Marzahn und Hohenschönhausen eine S-Bahn-Strecke (ebenso zwischen Karower Kreuz und Bergfelde im Norden Berlins). In Hohenschönhausen gibt es einen erst nachträglich eingebauten Haltepunkt für Regionalzüge, dem einzigen Regionalbahnhof auf dem Außenring auf Berliner Gebiet.

Karower Kreuz – Priort

Am Abzweig Karow Ost beginnt die Kilometrierung neu.

Westlich von Hennigsdorf folgt die Strecke annähernd der in den 1940er Jahren für den Berliner Ring geplanten Autobahntrasse,[9] die gegenüber der bis 1979 fertiggestellten Autobahn deutlich südlicher verlaufen sollte.[10]

Betriebsstellen
Buchholz West und Arkenberge

Die beiden Stationen sollten in den 1980er Jahren S-Bahn-Halte nach der Errichtung neuer Wohngebiete im Norden Berlins werden. Diese Wohngebiete und damit auch die entsprechenden Stationen wurden nie gebaut; die Bahnsteigrohbauten sind jedoch noch erkennbar.

Arkenberge

Den Namen Arkenberge trägt auch eine Überleitstelle zwischen einem zweigleisigen und einem eingleisigen Abschnitt der S-Bahn östlich der S-Bahn-Station Mühlenbeck-Mönchmühle.

Mühlenbeck-Mönchmühle

Der Haltepunkt an einem eingleisigen Abschnitt der S-Bahn ging 1984 in Betrieb. Er besteht aus einem Außenbahnsteig in Hochlage. Westlich des Haltepunkts unterquert die Trasse der Heidekrautbahn den Außenring.

Schönfließ
Hauptartikel: Bahnhof Schönfließ
Bergfelde (b Berlin)

Der Haltepunkt mit einem Mittelbahnsteig zwischen den S-Bahn-Gleisen wurde am 27. Mai 1962[11] eröffnet.

Abzweig Schönfließ West

An diesem Abzweig münden die beiden Verbindungskurven der Fernbahn in bzw. aus Richtung Schönfließ zur Berliner Nordbahn von und nach Birkenwerder (b Berlin) in den Berliner Außenring.

Abzweig Bergfelde Ost

Am Abzweig Bergfelde Ost können Züge, die von Hohen Neuendorf West kommen, den Außenring verlassen und über eine Verbindungskurve zur Berliner Nordbahn fahren.

Hohen Neuendorf West
Hennigsdorf Nord
Hauptartikel: Bahnhof Hennigsdorf Nord

Die beiden Seitenbahnsteige am Berliner Außenring wurden am 30. April 1953 eröffnet. Seit dem 18. August 1958 bestand die Möglichkeit, zur Kremmener Bahn umzusteigen. Am 28. Mai 1995 wurde der Personenverkehr auf der oberen Ebene eingestellt. Personenzüge verlassen den Außenring seither an den Abzweigen Hdo bzw. Hdw und fahren über den Bahnhof Hennigsdorf (b Berlin); die Abzweige sind Bahnhofsteile des Bahnhofs Hennigsdorf Nord.

Zur Kremmener Bahn Richtung Velten (Mark) wurden zwar Dämme aufgeschüttet und Widerlager für eine Brücke über die Landstraße Hennigsdorf–Velten errichtet. Gleise wurden jedoch nicht verlegt.

Schönwalde (b Nauen)

Ursprünglich bestand der Bahnhof unter dem Namen Schönwalde (Kr Nauen) aus zwei durchgehenden Hauptgleisen ohne Bahnsteig und zwei Außengleisen mit Seitenbahnsteig, die über eine Fußgängerbrücke verbunden waren. Nach der Wende hielten hier keine Personenzüge mehr, zunächst wurde ein Außengleis demontiert, später die Fußgängerbrücke und auch das andere Außengleis.

Inzwischen ist Schönwalde (b Nauen) nur noch eine Überleitstelle mit zwei Weichen und einem Verbindungsgleis zwischen den Hauptgleisen.

Bahnhof Falkenhagen (b Nauen)
Abzweig Brieselang Hasselberg

An dieser Abzweigstelle besteht die Möglichkeit, über eine Verbindungskurve zwischen der Hamburger Bahn Richtung Brieselang–Nauen und dem Berliner Außenring Richtung Süden zwischen beiden Bahnstrecken zu wechseln.

Abzweig Wustermark Awf

Hier bestand ursprünglich die Möglichkeit, über Verbindungskurven zwischen dem nordwestlichen Berliner Außenring und der Lehrer Bahn sowohl Richtung Westen als auch Richtung Osten zu wechseln. Die Verbindungskurve zum Bahnhof Wustermark, also Richtung Westen, wurde nach der Wende abgebaut. Die Verbindungskurve nach Osten mündet nicht direkt in die Streckengleise der Lehrter Bahn, sondern in den Rangierbahnhof Wustermark. Außerdem zweigt an dieser Betriebsstelle das Anschlussgleis zum Güterverkehrszentrum Wustermark ab.

Priort – Golm

Südlich der Kreuzungen mit der Hamburger und Lehrter Bahn folgt der Ring bis Golm der Trasse der ehemaligen Umgehungsbahn. Sie nutzt auch deren Kilometrierung. Während ansonsten der Außenring durchgehend gegen den Uhrzeigersinn kilometriert ist, verläuft sie auf diesem Abschnitt in entgegengesetzter Richtung. Der Abzweig zur Lehrter Bahn liegt bei Streckenkilometer 77,9, der Bahnhof Golm bei Kilometer 62,7. Nullpunkt der Kilometrierung ist der Bahnhof Jüterbog.

Bahnhofsgebäude vom Anfang des 20. Jahrhunderts findet man noch in Priort und Satzkorn.

Golm – Saarmund

In Golm beginnt die Kilometrierung dieses Streckenabschnitts bei 0,0. Die Reste des Bahnhofes Potsdam Pirschheide liegen mitten im Wald. Der obere Teil am Außenring ist heute freie Strecke, lediglich die beiden Durchfahrtsgleise sind noch in Betrieb; die ehemals vier Bahnsteiggleise dagegen stillgelegt und die Bahnsteigzugänge vermauert. Lediglich der untere Teil des Bahnhofes an der Umgehungsbahn wird noch genutzt.

Das spektakulärste Stück der Strecke ist die Querung des Templiner Sees östlich von Potsdam Pirschheide auf einem Damm. Bei Saarmund mündet eine Verbindung von Michendorf, über die der Ring mit dem wichtigen Rangierbahnhof in Seddin verbunden ist.

Literatur

  • Bernd Kuhlmann: Der Berliner Außenring. Kenning, Nordhorn 1997, ISBN 3-927587-65-6.
  • Wolfgang Adam: Tagebuchblätter der Elektrifizierung der Eisenbahnstrecken im Kreis Zossen. In: Heimatkalender für den Kreis Zossen. Rat des Kreises, Zossen 28.1985, S. 50–58.

Weblinks

 Commons: Berliner Außenring  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Eisenbahnatlas Deutschland 2007/2008. 6. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2007, ISBN 978-3-89494-136-9.
  2. Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft: Übersichtskarte des Reichsbahndirektionsbezirkes Berlin. Januar 1932, digitalisiert
  3. Erich Preuß, Reiner Preuß: Chronik der Deutschen Reichsbahn 1945–1993, Eisenbahn in der DDR. GeraMond, München 2009, ISBN 978-3-7654-7094-3, S. 35.
  4. Detlef Hoge: "Die Bahnanbindung des Flughafen BBI" mit Karten und Übersichtsplänen. Abgerufen am 11. Mai 2009.
  5. Ab 9. Dezember neuer Zughalt in Struveshof. DB Mobility Logistics AG, 7. Dezember 2012, abgerufen am 8. Dezember 2012.
  6. Besser umsteigen am Bahnhof Ludwigsfelde-Struveshof. Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, 12. Dezember 2013, abgerufen am 8. Juni 2014.
  7. Anhang zum Stadtentwicklungsplan, Bauvorhaben I 15 1.b und I 17, S. 17/18 (Memento vom 29. Dezember 2009 im Internet Archive)
  8. Anhang zum Stadtentwicklungsplan, Bauvorhaben I 15 1., S. 17. (Memento vom 29. Dezember 2009 im Internet Archive)
  9. www.autobahngeschichte.de , abgerufen am 10. Mai 2010.
  10. Deutsche Reichsbahn: Übersichtskarte der RBD Berlin. 1943, digitalisiert
  11. Bergfelde. Abgerufen am 27. Dezember 2015.

Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner Außenring (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.