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Berlin-Nikolassee


Nikolassee
Ortsteil von Berlin
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Fläche 19,61 km²
Einwohner 15.995 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte 816 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Okt. 1920
Postleitzahlen 14129, 14163, 14193
Ortsteilnummer 0606
Verwaltungsbezirk Steglitz-Zehlendorf

Nikolassee ist ein Ortsteil im Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin. In diesem Ortsteil befinden sich der Nikolassee, die Ortslage Schlachtensee sowie am Ostufer des Großen Wannsees das Strandbad Wannsee.

Geschichte

Die Villenkolonie Nikolassee wurde 1901 gegründet und 1910 zu einer selbstständigen preußischen Landgemeinde erklärt. 1902 wurde der Bahnhof Nikolassee eingeweiht, der sich damals noch auf freiem Feld befand. Im Jahr 1906 entstand die Anlage des späteren Evangelischen Kirchhofs Nikolassee, auf dem 1912/1913 eine Kapelle errichtet wurde. Gegenüber dem Friedhof wurde ab 1909 die evangelische Kirche Nikolassee erbaut und ein Jahr später entstand die Schlachtenseer Johanneskirche.

Die Eingemeindung der Landgemeinde Nikolassee[1] nach Groß-Berlin erfolgte 1920. In den 1930er Jahren kam am Ostrand Nikolassees die Siedlung Wonnegauviertel hinzu.

Im Jahr 1954 entstand die katholische Kirche Zu den Heiligen Zwölf Aposteln in der Schlachtenseer Wasgenstraße.

Ortslagen und Viertel

  • Gartenstadt Düppel
  • Germanenviertel
  • Hubertshäuser: Hubert war im 18. Jahrhundert ein Grundbesitzer. Als Königlicher Kammerrat unter Friedrich II. erhielt er 1772 den Auftrag, südwestlich von Zehlendorf eine Kolonie für ausgediente Soldaten zu gründen. Dafür waren 240 Morgen mageren Bodens von den Zehlendorfer Bauern für 1000 Taler erworben worden. Die Besiedelung begann auf dem kontributionsfreien Gebiet nach 1775 und das besiedelte und landwirtschaftlich erschlossene Gelände – als Hubertshäuser ausgewiesen – wurde der Gemeinde vom König vor 1780 übereignet. Später wurde diese Siedlung als Kolonie Neu-Zehlendorf geführt.[2]
  • Kleistviertel[3]
  • Marinesiedlung
  • Nibelungenviertel
  • Schlachtensee
  • Wagnerviertel[4]
  • Waldhaus-Viertel
  • Wonnegauviertel

Ehemalige Überhorizont-Richtfunkanlage

Zwischen 1950 und 1974 befand sich in Nikolassee eine Überhorizont-Richtfunkanlage für den Funkverkehr mit dem damaligen Bundesgebiet. Als Antennenträger wurden zwei 150 Meter hohe abgespannte Stahlfachwerkmaste verwendet. Einer der beiden Maste hatte die Form eines „H“. Er bestand aus zwei Konstruktionen, die in 120 Metern Höhe über eine 25 Meter lange Brücke verbunden waren.

Mit der Inbetriebnahme des Fernmeldeturms Schäferberg im Jahre 1964 wurde diese Richtfunkanlage schrittweise entbehrlich und die Masten wurden im Oktober 1974 abgebaut

Gewässer im Ortsteil

  • Havel und Havelseen (am westlichen Ortsteilsrand von Süd nach Nord)

Literatur

  • Henning Schröder, Hans H. Lembke: Nikolassee – Häuser und Bewohner der Villenkolonie. (mit Unterstützung der BVV Steglitz-Zehlendorf).

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Berlin-Nikolassee  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Übersichtskarte Nikolassee. In: Berliner Adreßbuch, 1920, Teil 5, Nikolassee, S. 841.
  2. An den Hubertshaeusern. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
  3. Südliche Potsdamer Chaussee – Königsweg, Kleist- oder auch Zickenviertel
  4. Wannsee-Dreieck – das Wagnerviertel

Kategorien: Ortsteil von Berlin

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Nikolassee (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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