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Benken ZH


ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Benkenf zu vermeiden.
Benken
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Andelfingen
BFS-Nr.: 0022
Postleitzahl: 8463
Koordinaten:
Höhe: 420 m ü. M.
Fläche: 5,67 km²
Einwohner: 859 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 151 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
12,3 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.benken-zh.ch

Benken

Karte

Benken ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen

Blasonierung

Schräggeteilt von Silber und Blau, oben eine blaue Pflugschar, unten ein silbernes Rebmesser mit goldenem Griff

Geographie

Die Gemeinde liegt im Zürcher Weinland, unmittelbar östlich der deutsch-schweizerischen Grenze (Jestetter Zipfel des Landkreises Waldshut, Baden-Württemberg). Die Lage von Benken am südwestlichen Hang des Cholfirsts ist offen und sonnig, nahe der Rheinschleife bei Rheinau unweit von Schaffhausen.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 256
1878 475
1850 590
1900 547
1950 492
2000 704
2010 799
2011 817

Politik

Gemeindepräsidentin ist Beatrice Salce (Stand 2016).

Wirtschaft

Neben der Landwirtschaft spielte lange Zeit der Torfabbau im Benkenerried eine wichtige Rolle. Ab 1860 begann der Quarzsandabbau, dieser wurde in die aufkommende Glas- und Giesserei Industrie von Bülach und Zürich geliefert.

Geschichte

Die frühesten Spuren von Besiedlungen sind eine römische Villa und frühalemannische Gräber. Benken als Pecchinhova wird 858 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Rheinau erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert wird der Ort Benchon genannt.[3] 1540 übernahm Zürich die Herrschaft über Benken.

Sehenswürdigkeiten

Sonstiges

In den letzten Jahren ist Benken vor allem durch Überlegungen bekannt geworden, in der dortigen Region eventuell ein Endlager für hochradioaktive und langlebige mittelradioaktive Abfälle zu errichten.

1985 legte die Entsorgungsgesellschaft NAGRA mit dem so genannten «Projekt Gewähr» eine Studie über die Realisierbarkeit eines Endlagers im Kristallingestein der Nordschweiz vor. Da diese Studie den Nachweis der Realisierbarkeit nicht vollständig erbringen konnte, ordnete die Regierung weitere Untersuchungen an, die auch auf Sediment als Wirtsgestein ausgedehnt werden sollten. Nach einem breiten Auswahlverfahren, in das unter anderem mögliche Standorte in Weiach und Böttstein einbezogen waren, entschied sich die NAGRA im Jahr 1994, die weiteren geologischen Untersuchungen auf das Gestein Opalinuston im Zürcher Weinland zu konzentrieren. Die Ergebnisse einer Tiefbohrung bei Benken und einer seismischen Erhebung der Region bildeten die Grundlage für eine neue Machbarkeitsstudie, die den Behörden im Dezember 2002 übergeben wurde.

Literatur

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030 .
  • H.W. Ernst: Kirchgemeinde Benken. 1964
  • W.U. Guyan: Benken im Zürcher Weinland. 1984

Weblinks

 Commons: Benken  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  3. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: Aa – Emmengruppe. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1902, S. 189, Stichwort Benken  (Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <_0000 Scan der Lexikon-Seite ).

Kategorien: Schweizer Gemeinde | Ort im Kanton Zürich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Benken ZH (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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