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Belair (Fluggesellschaft)


Belair Airlines
IATA-Code: 4T
ICAO-Code: BHP
Rufzeichen: BELAIR
Gründung: 2001
Sitz: Opfikon, Schweiz Schweiz
Heimatflughafen:

Flughafen Zürich

Unternehmensform: Aktiengesellschaft
Flottenstärke: 8
Ziele: International
Website: www.airberlin.com

Belair Airlines ist eine aus der Balair hervorgegangene Schweizer Fluggesellschaft mit Sitz in Opfikon und Basis auf dem Flughafen Zürich. Sie ist ein Tochterunternehmen der Air Berlin PLC und operiert im Markenauftritt der Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG. Die Gesellschaft wird von Berlin aus geführt und von Air Berlin im Jahresabschluss voll konsolidiert.

Geschichte

Gründung

Mit dem Ende der Swissair im Herbst 2001 war auch das Ende der Chartergesellschaft Balair eingeläutet. Am 5. Oktober 2001 landete der letzte Balair-Flug in Zürich. Der Reisekonzern Hotelplan gründete am 16. Oktober 2001 die Charterfluggesellschaft Belair Airlines. Die beiden Boeing 757 der Balair, die Hotelplan gehörten, wurden in die neue Fluggesellschaft verlegt. Wegen der nur geringen Namensänderung wurden beide Flugzeuge mit kleinem Aufwand provisorisch umlackiert und von Balair 120 Angestellte übernommen.

Am 3. November 2001 hoben die Flugzeuge zum ersten kommerziellen Flug der Belair ab. Die Flüge der beiden Maschinen flogen hauptsächlich zu Badeorten am Mittelmeer und in Nordafrika. Neben den beiden Boeing 757-200 (HB-IHR und HB-IHS) wurde wieder eine Boeing 767-300ER (HB-ISE) für Langstrecken geleast.

Neben den Ferienflügen dienten die Belair-767 und der Airbus A330 der Edelweiss Air mehrfach der Rückführung von Reisenden aus Krisengebieten, nach Naturkatastrophen oder Anschlägen. In Zusammenarbeit mit der Rega wurde die Boeing 757 HB-IHR so umkonzipiert, dass sie als Rettungsflugzeug eingesetzt werden könnte. Somit bildete Belair eine Partnerschaft mit der Rega im Bereich Auslandsrückholung.

Übernahme durch Air Berlin

Seit dem 1. November 2007 bestand mit Air Berlin eine strategische Partnerschaft, in der sich Air Berlin bis 2009 schrittweise mit bis zu 49 Prozent am Unternehmen beteiligte. Air Berlin vergrösserte die Präsenz in der Schweiz und den Hotelplan-Kunden stand ein grösseres Flugangebot zur Verfügung. Deshalb wurden die Boeing 757 in die Air-Berlin-Farben umlackiert und in deren Flotte integriert. Seit Oktober 2009 gehört die Gesellschaft vollständig der Air Berlin.[1] Die Boeing 757-200ER sowie die Boeing 767-300ER wurden bis November 2009 ausgemustert. Seither existiert Belair nicht mehr als Marke und dient nur noch als Firmenname. Sämtliche Flüge werden unter der Marke Air Berlin durchgeführt. Die Corps der ehemaligen Air Berlin Switzerland (Air-Berlin-Piloten), der CHS Switzerland (Air-Berlin-Flugbegleiter) sowie der Belair wurden auf den 1. Januar 2010 in der Belair Airlines AG zusammengefasst. Viele Flugbegleiter haben das Unternehmen nach dem Wegfall der Langstrecke verlassen.

Flugziele

Belair fliegt im Namen von Air Berlin unterschiedliche Ziele innerhalb deren Streckennetzes ab Zürich, Basel und teilweise auch ab Genf an. Ziele sind hauptsächlich Urlaubsziele rund um das Mittelmeer sowie in Ägypten und auf den Kanaren. Flüge innerhalb der EU werden mit Flugnummer der Air Berlin (AB) durchgeführt, Flüge ausserhalb der EU sind mit einer 4T-Flugnummer der Belair unterwegs.

Flotte

Mit Stand Juli 2015 besteht die Flotte der Belair aus acht Flugzeugen, die im Markenauftritt der Air Berlin betrieben werden:[2]

Flugzeugtyp aktiv bestellt Anmerkungen Sitzplätze Durchschnittsalter[3]
Airbus A319-100 02 7,5 Jahre
Airbus A320-200 06 6,2 Jahre
Gesamt 08 6,5 Jahre

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Balair  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.airberlingroup.com/de/ueber-airberlin/airberlin-group
  2. ch-aviation.ch abgerufen am 18. Januar 2015
  3. airfleets.net , abgerufen am 18. Januar 2015

Kategorien: Migros | Fluggesellschaft (Schweiz) | Verkehr (Kanton Zürich) | Unternehmen (Opfikon)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Belair (Fluggesellschaft) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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