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Behamberg


Behamberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Amstetten
Kfz-Kennzeichen: AM
Hauptort: Penz
Fläche: 20,26 km²
 :
Höhe: 524 m ü. A.
Einwohner: 3.295 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 163 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4441
Vorwahl: 0 72 52
Gemeindekennziffer: 3 05 06
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Behamberg
Behamberg 30
4441 Behamberg
Website: www.behamberg.gv.at
Politik
Bürgermeister: Karl Josef Stegh (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(23 Mitglieder)
14
6
3
14 

Lage der Gemeinde Behamberg im Bezirk Amstetten
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Behamberg ist eine Gemeinde mit 3295 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im Bezirk Amstetten in Niederösterreich.

Geographie

Geographische Lage

Behamberg liegt im Mostviertel in Niederösterreich.

Gemeindegliederung

Behamberg besteht aus den vier Ortschaften und Katastralgemeinden (Einwohnerzahlen Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Badhof (4,33 km², 311 Ew.)
  • Penz (inkl. Behamberg Ort, Post u. anderen Ortsteilen) (7,10 km², 1827 Ew.)
  • Ramingdorf (1,64 km², 381 Ew.)
  • Wanzenöd (7,26 km², 723 Ew.)

Geschichte

In der Antike war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Der Name Behamberg scheint erstmals um 1082 urkundlich auf. Um 1254 teilt König Ottokar Oberösterreich und Niederösterreich; Behamberg wird zu Oberösterreich gegliedert. Seitdem 1490 der ungarische König Corvinus das Gebiet besetzte, gehört Behamberg zu Niederösterreich, da es in das Besatzungsgebiet von Corvinus eingegliedert wurde. 1577 wird ein Schulmeister in Behamberg durch eine Namensnennung urkundlich dokumentiert. 1850 wurde erstmals ein Gemeinderat gewählt. 1868 wurde mit der Eröffnung der Rudolfsbahn ein Bahnhof in Rammingdorf in Betrieb genommen. 1880 wurde der Musikverein Behamberg gegründet, 1902 wurde eine Raiffeisenkasse eröffnet. In den Jahren 1923 und 1924 wurden die Freiwilligen Feuerwehren in Behamberg bzw. Wachtberg gegründet. Im Jahr 1927 wurde Behamberg an das Telefonnetz angeschlossen. 1938 wurden nach dem Anschluss an das NS-Deutschland die Katastralgemeinden Hinterberg und Münichholz nach Steyr eingemeindet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Behamberg von der Sowjetarmee als Stützpunkt genutzt. Von 1949 bis 1950 wurde der Ort an das Stromnetz angeschlossen. Von 1973 bis 1975 wurde ein Wasserleitungsnetz von 25 km Länge errichtet. 1988 wurde ein Kanalnetz, 1994 ein Seniorenwohnhaus errichtet. Von 2005 bis 2007 wurde der Ortsplatz in Behamberg umgebaut.

Wappen

Das Wappen zeigt den doppelschweifigen Löwen des ehemaligen Kronlandes Böhmen auf grünem Dreiberg. Es soll als redendes Wappen einen Bezug zum Ortsnamen herstellen. Die Ortsbezeichnung Behamberg (= Berg der Böhmen) weist in seiner Deutung auf eine slawische Siedlung des 9. bzw. 10. Jahrhunderts hin (Beham/ Böhme= Synonym für Slawe), die als Vorläufer der heutigen Siedlung anzusehen ist. Der grüne Dreiberg soll zusätzlich die hügelige Landschaft des Alpenvorlandes, in der das Gemeindegebiet liegt, symbolisieren.

Im roten Wappen mit einem grünen Dreiberg im Schildfuß wächst ein schwarz bewehrter silberner doppelschwänziger goldgekrönter Löwe.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Karl Josef Stegh, Amtsleiter Harald Schwödiauer. Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2015 bei insgesamt 23 Sitzen folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 14, SPÖ 6, FPÖ 3, andere keine Sitze. [2]

Feuerwehren

Es gibt in Behamberg zwei Freiwillige Feuerwehren.

  • FF Behamberg
  • FF Wachtberg

Vereine

In Behamberg gibt es eine große Anzahl an Vereinen, unterhalb sind einige aufgeführt.

  • ASV Behamberg-Haidershofen
  • Bauernbund
  • FC Behamberg
  • Perchtenverein Höhnpass
  • Jägerschaft
  • Landjugend
  • Motocrossclub
  • Musikverein Wachtberg
  • Musikverein Behamberg
  • Theatergruppe

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Behamberg

Literatur

  • Josef Fuchshuber: Aus der Geschichte und der neuen Zeit von Behamberg. In: Heimatkundliche Beilagen zum Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Amstetten 13, 142, 1984, S. 1-4.
  • Josef Fuchshuber: Behamberg und seine Geschichte 1082-1982. Gemeinde Behamberg, Behamberg 1982.

Weblinks

 Commons: Behamberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. Amtsleitung

Kategorien: Ort an der Enns | Ybbstaler Alpen | Ort im Bezirk Amstetten | Behamberg | Gemeinde in Niederösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Behamberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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