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Beat Sterchi


Beat Sterchi (* 12. Dezember 1949 in Bern) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Leben

Nach dem Besuch von Primar- und Sekundarschule machte Beat Sterchi eine Lehre als Metzger.[1] 1970 wanderte er nach Kanada aus, wo er verschiedene Tätigkeiten ausübte und nebenher eine Abendschule absolvierte. Das anschliessende Studium der Anglistik an der University of British Columbia bei Vancouver schloss er mit dem Grad eines Bachelors ab. 1975 ging er nach Honduras, wo er in der Hauptstadt Tegucigalpa bis 1977 als Englischlehrer arbeitete und erste Gedichte in englischer und deutscher Sprache veröffentlichte. Von 1977 bis 1982 studierte er an der McGill University in Montréal und arbeitete als Lehrer am dortigen Goethe-Institut. Bekannt wurde Sterchi 1983 mit seinem Roman Blösch, für den er mehrfach ausgezeichnet wurde. Von 1984 bis 1994 lebte Sterchi als freier Schriftsteller in einem spanischen Dorf in der Nähe von Valencia. Sein gegenwärtiger Wohnsitz ist Bern. Seit 2003 ist Sterchi Mitglied der Autorengruppe Bern ist überall.

Das Schweizerische Literaturarchiv der Schweizerischen Nationalbibliothek hat im Jahr 2008 das Archiv von Beat Sterchi erworben. Es umfasst insbesondere die Werkdokumentation zum Roman Blösch.

Auszeichnungen

Werke

  • Blösch. Zürich 1983.
    • als Hörbuch auf 2 CD; ungekürzt gelesen von Sebastian Mattmüller. Christoph Merian Verlag, Basel 2010, ISBN 978-3-85616-435-5.
  • Skizzen aus einem spanischen Dorf. Göttingen 1985.
  • Going to Santiago. Zürich 1995.
  • Äm Gessler sy Huet. Belp 1997.
  • Dr Forstinspäkter. Belp 1997.
  • Nid lugg lah gwinnt. Belp 1997.
  • Dr Sudu. Belp 1997.
  • Vom Elend in den Chefetagen. Belp 1997.
  • Ich bin nicht Melania Meiler. Belp 1998.
  • Das Muttermal. Belp 1998.
  • Auch sonntags etwas Kleines. Zürich 1999.
  • Ging Gang Gäng. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2010 (Edition spoken script), ISBN 978-3-90582-516-9.
  • U no einisch. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2016 (Edition spoken script), ISBN 978-3-03853-020-6.

Herausgeberschaft

  • Zur Feier des Tages. Muri bei Bern 1992.
  • gemeinsam mit Cornelia Luchsinger: Ferdinand Hodler. Biographische Erinnerungen. Mit einer Biographie von Konrad Farner. Scheidegger & Spiess, 2004, ISBN 3-85881-156-4.

Literatur

  • Stefan Hofer: Die Verbindung von Tier-Ethik und Migrationsproblematik: Beat Sterchis Blösch im Kontext der transkulturellen Literatur der Deutschschweiz. In: Gil Valdés, María Jesús; Gimber, Arno (Hrsg.): Sincronías en el pasado ... diacronías en el presente. (= Revista de Filología Alemana. Anejo III. Serie de Monografías). Madrid: Publicaciones Universidad Complutense de Madrid 2010, S. 125-140.
  • Stefan Hulfeld: Beat Sterchi . In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 3, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1754 f.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. bibliomedia.ch


Kategorien: Geboren 1949 | Literatur (Schweiz) | Herausgeber | Schweizer | Mann | Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (Englisch) | Literatur (Deutsch)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Beat Sterchi (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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