Baustert - LinkFang.de





Baustert


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-PrümVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: 4,48 km²
Einwohner: 477 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06527
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 009
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.baustert.de
Ortsbürgermeister: Udo Brück
}

Baustert ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit dem 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an. Baustert ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Die Ortsgemeinde liegt in der Eifel am Rande des Naturparks Südeifel. Sie wird von den Bächen Mühlbach, Watzbach und Eschbach durchflossen.

Zur Gemeinde Baustert gehören neben dem namensgebenden Ort die Ortsteile Baustertgraben und Berghausen sowie die Wohnplätze Auf Kinnscheid und Hofenberg.[3]

Geschichte

Baustert wurde im Jahre 893 als Bustatt erstmals urkundlich erwähnt. Aufgrund des Namens vermutet man eine Entstehung des Ortes in karolingischer Zeit. Seit dem späten Mittelalter gehörte der nun luxemburgische Ort teilweise zur Herrschaft Bettingen und teilweise zur Herrschaft Neuerburg. Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Von 1795 bis 1814 gehörte Baustert zum Kanton Neuerburg im Departement der Wälder. Baustert wurde Hauptort einer Mairie. Nach der Übernahme der Region durch das Königreich Preußen (1815) wurde Baustert Verwaltungssitz der gleichnamigen Bürgermeisterei im Kreis Bitburg.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Baustert, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]

Jahr Einwohner
1815 158
1835 285
1871 321
1905 377
1939 451
1950 441
Jahr Einwohner
1961 434
1970 447
1987 438
1997 527
2005 531
2014 477

Wappen

Wappenbeschreibung:

„Schild mittig geteilt, obere Hälfte in Blau mit goldener Krone, untere Hälfte in Silber mit schwarzem Stern.“[4]

Wappenbegründung:

Die Farben Silber und Blau sowie die goldene Grafenkrone (Adelskrone) stehen für die Zugehörigkeit des Ortes ab dem 12. Jahrhundert zu Luxemburg, während der 6-strahlige Stern auf die ursprüngliche Zugehörigkeit zur Trierer Abtei St. Maximin hindeutet. Der Ortsgemeinderat hatte die Zustimmung für das Wappen am 06.05.1977 beschlossen.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Baustert besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat zwölf Ratsmitglieder an.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Baustert ist eine anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde im Naturpark Südeifel.
  • Es besteht eine Partnerschaft mit der südfranzösischen Gemeinde Charmé. Der Dorfplatz heißt daher Place de Charmé.
  • Jährliches Kirmes- bzw. Kirchweihfest St. Maximin Mitte September
  • Traditionelles Ratschen oder Klappern am Karfreitag und Ostersamstag
  • Hüttenbrennen am ersten Sonntag der Fastenzeit (sogenannter Scheef-Sonntag) [6]
  • Sehenswerte Votivkapelle in Baustert-Berghausen aus dem 17. Jahrhundert
  • Pfarrkirche St. Maximin mit neuromanischem Turm von 1900-10 des Architekten Josef Kleesattel
  • Mehrere alter Bauernhöfe im Ort
  • Wanderrouten z.B. Mühlbachtal, Läschbachtal oder Baustertgraben[7]
  • Waldkrokodil von Baustert („Krokodil“ }})
  • Über das Gemeindegebiet sind einige – teils sehr alte – Wegekreuze verteilt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ein großer Teil der Bevölkerung pendelt nach Bitburg, Trier oder Luxemburg, eine regelmäßige Linienbusverbindung besteht Montag bis Freitag im Zweistundentakt nach Bitburg.

Baustert verfügt über einen Golfplatz vom Platz-Typ „hügelig“. Die 9-Loch-Anlage mit Par 68 wurde 1993 eröffnet. [8]

Literatur

  • Adolf Valentin: Die Madonnenbildnisse der Luxemburger Madonna in der Pfarrkirche Baustert von 1790. In: Heimatkalender Kreis Bitburg-Prüm. 1977, S. 202.
  • Pfarrgemeinde St. Maximin (Hrsg.): 1000 Jahre Kirche Baustert 978–1978. Baustert 1978.
  • Bernd Altmann, Hans Caspary: Kreis Bitburg-Prüm. Stadt Bitburg, Verbandsgemeinden Bitburg-Land und Irrel (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 9.2). 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1997, ISBN 3-88462-132-7.
  • Geschichtlicher Arbeitskreis der Pfarrei (Hrsg.): Heimatbuch ous der Bouster Poar. Bd. 1, Baustert 2002.
  • Geschichtlicher Arbeitskreis der Pfarrei (Hrsg.): Heimatbuch ous der Bouster Poar. Bd. 2, Schwerpunktthema: Drittes Reich 1933–1945. Baustert 2004.
  • Geschichtlicher Arbeitskreis der Pfarrei (Hrsg.): Heimatbuch ous der Bouster Poar. Bd. 3, Schwerpunktthemen: Vogtei- und Stockhäuser, Nachkriegsgeschichte 1945–1960. Baustert 2007.
  • Geschichtlicher Arbeitskreis der Pfarrei (Hrsg.): Heimatbuch ous der Bouster Poar. Bd. 4, Schwerpunktthemen: Bouster Platt und Vereine der Pfarrei. Baustert 2010.

Weblinks

 Commons: Baustert  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Bilder

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014 , Seite 67 (PDF; 2,4 MB)
  4. Eintrag zu Wappen der Gemeinde Baustert in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 8. Juli 2016.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Hüttenbrennen in der Eifel. Abgerufen am 1. Mai 2016.
  7. Wanderroute Baustert-Niederweidingen-Fischbach-Utscheid in der Eifel. Abgerufen am 1. Mai 2016.
  8. Kreis Bitburg-Prüm (Hrsg.): Golfodrom und Golfplatz in Baustert eingeweiht (= Beiträge im Heimatkalender). Paulinus-Druckerei GmbH, Trier 1994, S. 31.

Kategorien: Baustert | Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Baustert (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.