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Basketball Löwen Braunschweig


Basketball Löwen Braunschweig
Gegründet 2001
Halle Volkswagen Halle Braunschweig
(6600 Plätze)
Homepage www.basketball-braunschweig.de
Trainer Frank Menz
Liga BBL Herren

2015/16: 10. Platz

Farben Gelb / Blau / Weiß
Heim
Auswärts

Die Basketball Löwen Braunschweig sind eine Basketballmannschaft aus Braunschweig. Gesellschafter der Basketball Löwen Braunschweig GmbH sind BS Energy, die Öffentliche Versicherung, die Volkswagen Financial Services AG und STAAKE Investment & Consulting GmbH & Co. KG.

Geschichte

Bis zur Saison 1999/2000 war die SG Braunschweig in der 1. Basketball-Bundesliga aktiv, gab die Erstligalizenz dann an Metabox Braunschweig weiter.

Nach wenigen Monaten zog sich aber der Namenssponsor Metabox aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten zurück. Der Stadtsportbund rettete das Team, es firmierte von Januar 2001 bis zum Ende der Saison 2001/02 unter dem Namen StadtSport Braunschweig. In der Saison 2002/03 wurde unter dem Namen TXU Braunschweig gespielt. Seit der Spielzeit 2003/04 lautete der Name BS Energy Braunschweig. Am Ende der Saison 2005/06 stand das Team auf einem Abstiegsplatz. Durch die Aufstockung der BBL um zwei weitere Plätze hatte der Verein die Möglichkeit, sich eine Wildcard in einem Bewerbungsverfahren für zusätzliche 100.000 Euro zu erkaufen. Aufgrund der Saisonleistung blieben auch Mittelzuflüsse aus, sodass der Verein sich dieses nur durch die Unterstützung der Sponsoren (BS Energy, Öffentliche Versicherung Braunschweig, Volkswagen Sport Förderung) leisten konnte. BS Energy verzichtete auf sein Recht des Namensgebers, sicherte aber wie die beiden anderen großen Sponsoren die gleiche Fördersumme wie bisher zu.

In der Saison 2006/07 wurde das Braunschweiger Bekleidungsunternehmen New Yorker neuer Namenssponsor. Der neue Mannschaftsname wurde in einer Online-Umfrage auf der Website des Unternehmens ermittelt, bei dem drei Varianten zur Auswahl standen. 78 % der ca. 4800 Teilnehmer stimmten für den Namen New Yorker Phantoms Braunschweig. Nachteilig ist es allerdings bei diesem Namen, dass Auswärtige den Club fälschlicherweise mit New York City in Verbindung bringen können.

In der Saison 2009/10 erreichte die Mannschaft als achtplaziertes Team der Hauptrunde das erste Mal nach sieben Jahren wieder die Play-Off-Runde. In der Viertelfinalserie schlug man den Hauptrundenersten Oldenburg mit 3:1. Im Halbfinale verloren die Phantoms 0:3 gegen den späteren Deutschen Meister und Pokalsieger Bamberg.

In der Saison 2010/11 gelang erstmals der Einzug in das Final-Four um den BBL-Pokal, nachdem man sich im Viertelfinale mit 88:76 gegen die EWE Baskets Oldenburg durchsetzen konnte; bezwang man im Halbfinale Frankfurt, ehe man sich im Finale der Mannschaft der Brose Baskets Bamberg mit 66:69 geschlagen geben musste.

Auch 2011/12 konnte das Team erneut ins Halbfinale des Pokals einziehen und unterlag dort den Telekom Baskets Bonn. In der regulären Saison konnte das Team Platz 7 erreichen und traf in der ersten Runde der Play Offs auf Ratiopharm Ulm. Dort unterlagen die Phantoms in der Best-of-Five Serie mit 0:3 und schieden damit im Viertelfinale aus. Bereits während der Saison hatte Headcoach Sebastian Machowski angekündigt den Verein nach Saisonende zu verlassen. Er wechselt zu den EWE Baskets Oldenburg. Sein Nachfolger wurde der Grieche Kostas Flevarakis.

Sportlich verlief die Saison 2012/13 enttäuschender als die vergangenen Spielzeiten. Die gesamte Saison befand sich die Mannschaft im Abstiegskampf und man konnte erst am vorletzten Spieltag der regulären Saison durch einen Auswärtssieg bei den Walter Tigers Tübingen den Klassenerhalt sichern. Sportlicher Lichtblick war einzig die Entwicklung von Dennis Schröder, der für seine Leistungen als "bester deutscher Nachwuchsspieler 2013" und "Most Improved Player 2013" ausgezeichnet wurde. Kurz nach Saisonende gaben die Phantoms bekannt, dass Headcoach Flevarakis zur Saison 2013/2014 nicht mehr für den Club tätig sein wird.

Als neuen Headcoach für die Spielzeit 2013/14 präsentierten die Phantoms den Österreicher Raoul Korner, der zuvor als Headcoach für die EiffelTowers Den Bosch in den Niederlanden tätig war. Ebenso wurde mit Sean McCaw ein neuer Trainer für den Jugend- und Individualbereich präsentiert. Die Saison wurde auf dem 15. Platz abgeschlossen.

Zur Saison 2014/15 gab der bisherige Namenssponsor New Yorker bekannt, sein Engagement nicht zu verlängern. Daraufhin wurde der Club in Basketball Löwen Braunschweig umbenannt. Die Teamfarben wurden zu blau und gelb geändert. Damit soll die Verbundenheit zum Braunschweiger Land ausgedrückt werden.

Mit Ablauf der Spielzeit 2015/2016 verließ Headcoach Raoul Korner die Basketball Löwen und wechselte innerhalb der Liga zu Medi bayreuth. Nachfolger wurde der ehemalige Bundestrainer Frank Menz.

Mannschaftsnamen

  • bis 2000: SG FT/MTV Braunschweig
  • 2000–2001: Metabox Braunschweig
  • 2001–2002: StadtSport Braunschweig
  • 2002–2003: TXU Energie Braunschweig
  • 2003–2006: BS Energy Braunschweig
  • 2006–2014: New Yorker Phantoms Braunschweig
  • Seit 2014: Basketball Löwen Braunschweig

Aktueller Kader

Kader der Basketball Löwen Braunschweig in der Saison 2016/2017
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
Vereinigte Staaten Derek Needham 20.10.1990 1,80 m Ukraine BK Khimik
Vereinigte Staaten Josh Gasser 13.02.1992 1,93 m Vereinigte Staaten University of Wisconsin
Vereinigte Staaten Keaton Grant 08.12.1986 1,93 m Italien Dolomiti Trento
31 Deutschland Nicolai Simon 03.01.1987 1,90 m Medi bayreuth
21 Deutschland Robin Amaize 31.01.1994 1,88 m DL Gießen 46ers
24 Deutschland Martin Bogdanov 06.10.1992 1,83 m Cuxhaven BasCats
19 Deutschland Lucas Gertz 02.05.1990 1,96 m SG Braunschweig
Forwards (SF, PF)
9 Deutschland Sid-Marlon Theis 26.04.1993 2,05 m DL Erdgas Ehingen/Urspringschule
22 Deutschland Cornelius Adler 21.01.1989 1,98 m Nürnberger Basketball Club
Deutschland Adrian Didovic 21.12.1994 2,04 m DL GIESSEN 46ers
Deutschland Lars Lagerpusch 28.03.1998 2,05 m DL SG Braunschweig
Vereinigte Staaten Tyrone Nash 24.09.1988 2,03 m Dominikanische Republik Leones de Santo
Center (C)
Vereinigte Staaten Kenneth Frease 18.10.1989 2,11 m Artland Dragons
Trainer
Nat. Name Position
Deutschland Frank Menz Head-Coach
Deutschland Stephen Arigbabu Co-Trainer
Rumänien Liviu Calin Co-Trainer
Legende
Abk. Bedeutung
A-Nat. A-Nationalspieler
Mannschaftskapitän
DL Doppellizenzspieler
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 16. Juli 2015

Wechsel 2016/17

Zugänge: Frank Menz (Trainer/Deutscher Basketball Bund), Stephen Arigbabu (Co-Trainer/Deutscher Basketball Bund), Thomas Klepeisz (UBC Güssing Knights)

Abgänge: Raoul Korner (Trainer/Medi bayreuth), Lars Masell (Co-Trainer/Medi Bayreuth)

Bestmarken vergangener Spielzeiten

Saison Punkte Rebounds Assists Steals Blocks
2015/2016 Keaton Grant Vereinigte Staaten
518 (15,2)
Kenneth Frease Vereinigte Staaten
213 (6,3)
Derek Needham Vereinigte Staaten
117 (3,8)
Keaton Grant Vereinigte Staaten
64 (1,9)
Kenneth Frease Vereinigte Staaten
48 (1,4)
2014/2015 Tim Abromaitis Vereinigte Staaten
489 (14,4)
Tim Abromaitis Vereinigte Staaten
205 (6,0)
Dru Joyce Vereinigte Staaten
199 (6,0)
Tim Abromaitis Vereinigte Staaten
50 (1,5)
Kyle Visser Vereinigte Staaten
20 (0,6)
2013/2014 Isaiah Swann Vereinigte Staaten
610 (17,9)
Aaron Doornekamp Kanada
195 (5,7)
Isaiah Swann Vereinigte Staaten
115 (3,4)
Aaron Doornekamp Kanada
49 (1,4)
Kyle Visser Vereinigte Staaten
23 (0,7)
2012/2013 Dennis Schröder Deutschland
384 (12,0)
Eric Boateng Vereinigtes Konigreich
188 (5,9)
Dennis Schröder Deutschland
102 (3,2)
Immanuel McElroy Vereinigte Staaten
33 (1,0)
Nick Schneiders Deutschland
27 (0,8)
2011/2012 Kyle Visser Vereinigte Staaten
405 (11,0)
Kyle Visser Vereinigte Staaten
193 (5,2)
Immanuel McElroy Vereinigte Staaten
119 (3,4)
Immanuel McElroy Vereinigte Staaten
35 (1,0)
Kyle Visser Vereinigte Staaten
27 (0,7)
2010/2011 Brandon Thomas Vereinigte Staaten
530 (14,2)
Marcus Goree Vereinigte Staaten
176 (5,9)
Kevin Hamilton Vereinigte Staaten/Puerto Rico
140 (4,3)
Kevin Hamilton Vereinigte Staaten/Puerto Rico
70 (1,9)
Marcus Goree Vereinigte Staaten
30 (1,1)
2009/2010 Marcus Goree Vereinigte Staaten
257 (12,2)
Marcus Goree Vereinigte Staaten
116 (5,5)
Kevin Hamilton Vereinigte Staaten/Puerto Rico
211 (5,3)
Kevin Hamilton Vereinigte Staaten/Puerto Rico
75 (1,9)
Marcus Goree Vereinigte Staaten
23 (1,0)
2008/2009 Dustin Salisbery Vereinigte Staaten
406 (12,7)
Andrew Drevo Vereinigte Staaten
209 (6,5)
William Franklin Vereinigte Staaten
126 (3,7)
William Franklin Vereinigte Staaten
50 (1,5)
Andrew Drevo Vereinigte Staaten
24 (0,8)
2007/2008 John Allen Vereinigte Staaten
447 (13,2)
Andrew Drevo Vereinigte Staaten
225 (6,6)
John Allen Vereinigte Staaten
125 (3,7)
Steven Wright Vereinigte Staaten
55 (1,6)
Jonathan Levy Vereinigte Staaten
25 (0,7)
2006/2007 Milko Bjelica Montenegro
395 (12,0)
Greg Morgan Vereinigte Staaten
207 (6,1)
Gregory Davis Vereinigte Staaten
93 (2,7)
Tory Walker Vereinigte Staaten
45 (1,4)
Greg Morgan Vereinigte Staaten
41 (1,2)
2005/2006 Tyray Pearson Vereinigte Staaten
403 (13,9)
Tyray Pearson Vereinigte Staaten
274 (9,4)
Vernard Hollins Vereinigte Staaten
60 (2,5)
Chauncey Leslie Vereinigte Staaten
46 (1,6)
Tyray Pearson Vereinigte Staaten
18 (0,6)
2004/2005 Adam Hall Vereinigte Staaten
377 (14,5)
Adam Hall Vereinigte Staaten
190 (7,3)
Gordan Firic Bosnien und Herzegowina
107 (4,0)
Joakim Blom Schweden
32 (1,1)
Joakim Blom Schweden
17 (0,6)
2003/2004 Demond Mallet Vereinigte Staaten
608 (21,7)
Mike Mardesich Kroatien/Vereinigte Staaten
170 (6,8)
Demond Mallet Vereinigte Staaten
100 (3,6)
Demond Mallet Vereinigte Staaten
46 (1,6)
Mike Mardesich Kroatien/Vereinigte Staaten
26 (1,0)
2002/2003 Pete Lisicky Slowakei/Vereinigte Staaten
565 (16,6)
Szymon Szewczyk Polen
228 (6,7)
Gordan Firic Bosnien und Herzegowina
166 (5,5)
Pete Lisicky Slowakei/Vereinigte Staaten
56 (1,6)
Szymon Szewczyk Polen
29 (0,9)
2001/2002 Demond Mallet Vereinigte Staaten
708 (20,2)
Demond Mallet Vereinigte Staaten
151 (4,3)
Demond Mallet Vereinigte Staaten
116 (3,3)
Demond Mallet Vereinigte Staaten
50 (1,4)
Sergej Smirnov Russland
14 (0,5)
2000/2001 Mark Flick Vereinigte Staaten/Deutschland
415 (14,3)
Mark Flick Vereinigte Staaten/Deutschland
157 (5,4)
Terrell McIntyre Vereinigte Staaten
105 (7,0)
Mark Flick Vereinigte Staaten/Deutschland
31 (1,1)
Mark Flick Vereinigte Staaten/Deutschland
13 (0,4)
1999/2000 Orlando Lightfoot Vereinigte Staaten
547 (22,8)
Orlando Lightfoot Vereinigte Staaten
170 (7,1)
Brett Eppehimer Italien/Vereinigte Staaten
129 (5,0)
Christian Mehrens Deutschland
41 (1,6)
Christian Mehrens Deutschland
33 (1,3)
1998/1999 Robert Boykins Vereinigte Staaten
363 (14,0)
Robert Boykins Vereinigte Staaten
197 (7,6)
Kenny Atkinson Vereinigte Staaten/Spanien
117 (5,1)
Robert Boykins Vereinigte Staaten
41 (1,6)
Robert Boykins Vereinigte Staaten
19 (0,7)

Fans

Der Fanclub der Basketball Löwen Braunschweig heißt BS Supporters und begleitet die Mannschaft auf allen Auswärtsspielen.

Weblinks


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